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Artikel zum Thema “Vattenfall”

Nelldner, Managing Director von 50 Hertz Transmission und Öffentlichkeitsarbeiter FeixAntworten auf die Fragen kritischer Bürger hatte das Team von 50 Hertz Transmission bei der öffentlichen Erörterung der 380-kV-Freileitung in Angermünde nicht parat, aber immer wieder die Versicherung, dass man für alle Fragen offen sei und sich das gerne notiere oder auch als e-mail lese, dass man das Gespräch suche, den konstruktiven Dialog, die beste Lösung im Interessenkonflikt der Schutzgüter, dass man ein Dienstleister sei, der dafür sorge, dass das Licht nicht ausgeht.

Die unabhängige Gutachterin für eletromagnetische Felder (links im Bild) versicherte, dass sie unter einer Freileitung gesund und glücklich lebe, weshalb man Ihren Ausführungen über die Unbedenklichkeit der Feldstärken der 380-kV-Freileitung Glauben schenken könne und nicht dem Umweltmediziner Dr. Oberfeld.

Neldner, Managing Director von 50 Hertz Transmission, ehemals Vattenfall Europe Transmission, ditanzierte sich von Vattenfall, seine Firma habe damit nichts zu tun, sie wolle im gesetzlichen Auftrag Naturstrom nach Süden transportieren und brauche dazu die neue Leitung. Klar, Vattenfall, das sind immer die anderen!

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Auch nach den Anhörungen am Donnerstag und Freitag bleibt das geplante CCS-Gesetz offensichtlich ein “großes Durcheinander”. Im Vorfeld der genannten Treffen hat Michael Jungclaus, energiepolitischer Sprecher der Grünen im Brandenburger Landtag, Wirtschaftsminister Ralf Christoffers aufgefordert das “taktieren” zu beenden. Christoffers, so Jungclaus, versuche “im Zick-Zack auf Erfolgskurs zu kommen”

In der Tat: Ein bisschen Eingehen auf die Sicherheitsbedürfnisse der Bevölkerung und eine “Prise Mitsprache” hier, der Versuch die Klagemöglichkeiten zu beschneiden auf der anderen Seite.
“Er verspricht, dass es ohne ausreichende Sicherheit keine Verpressung geben wird, wissend, dass Vattenfall keinen Plan B für diesen Fall vorbereitet hat.”
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Brandenburgisches Viertel - Zum Schwärzesee

Wenn die Planer von 50 Hertz Transmission sich durchsetzen, dann werden die Masten im Brandenburgischen Viertel und in Finow-Ost eine Nummer größer ausfallen und zwei Traversen haben, denn die 220-kV-Freileitung soll hier, wo der Trassenkorridor zu eng ist, auf die neu zu errichtende 380-kV-Freileitung draufgepackt werden.

Höher, größer, weiter! Das ist das Motto von 50 Hertz Transmission.

Über eine Erdverkabelung bei der Querung Eberswaldes war mit den Planern von Vattenfall, die von 50 Hertz Transmission übernommen wurden, nicht zu reden.

Leider hat die Landesregierung, die den Vorschlag der Erdverkabelung der “Uckermarkleitung”  befürwortet hat, nichts dazu getan, um ihn zu realisieren.

Auch ein Gesetz, das Teilverkabelungen ermöglicht, wurde nicht eingebracht. Ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundetags (Georgii-Gutachten) hat ergeben, dass dies sehr wohl  auch nach der Verabschiedung des Energieleitungsausbaugesetzes möglich ist.

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Ralf Christoffers und eine umwelt- bzw. klimafreundliche Wirtschaftspolitik? Das war eigentlich immer ein ungleiches Paar. Schon in seiner vorministerialen Parlamentszeit erwies sich der heutige “Symphatiebeschaffer” für die umstrittene CCS-Technologie als bekennender Braunkohlefreund und befürwortete u.a. die Zerstörung der Lacomaer Landschaft. Dem Ausbau des Finower Flughafens für Billigflieger stand er augenscheinlich positiv gegenüber und das er sich im “Rüdnitzer Alleenstreit” schnell auf die Seite der “Kettensägenfraktion” schlug versteht sich da irgendwie fast von selbst.

Während sein Verständnis für die Kohle-Lobby unbegrenzt zu sein scheint darf es gegenüber den regenerativen Energien offensichtlich gern eine Belastung mehr sein. So äußerte der Schönower vor einigen Tagen grundsätzliches Verständnis für eine zusätzliche Windradsteuer.

“Grundsätzlich muss über einen Nachteilsausgleich für Gemeinden nachgedacht werden, in denen die Bürger einer besonderen Belastung durch die Erzeugung erneuerbarer Energien ausgesetzt sind.(…)Eine solche Regelung sollte aber nicht nur Bestandteil der Energiestrategie des Landes sein, sondern auch Eingang in die geplante Energiestrategie des Bundes finden, sagte der Minister (Quelle: Ad Hoc News).

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Das kann man wohl als vollen Erfolg bezeichnen. Wie angekündigt übergaben Vertreter der Volksinitiative “Rettet Brandenburgs Alleen” gestern die Unterschriftenlisten an Landtags-Vizepräsidentin Gerrit Große. Die Sammlung erbrachte immerhin rund 25700 Ja-Stimmen für den Erhalt und Schutz der landschaftsprägenden Naturschätze unseres Bundeslandes. Ich habe zwar nich Prophet gelernt, bin mir aber recht sicher, dass das Quorum auch nach Abzug ungültiger Willenserklärungen erfüllt sein dürfte

Das erwartete “Störgezwitscher” kam aus dem Ministerium des Jörg Vogelsänger (SPD). “Brandenburgs Alleen sind nicht gefährdet” liess er über die Presse ausrichten.

„Ein Baum hat eben auch eine Lebensdauer von 70 bis 90 Jahren und deshalb muss natürlich auch entsprechend für Ersatz gesorgt werden.“ Die Alleen-Konzeption sei ein Erfolg und werde fortgesetzt.”

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Null-Emissionsstrategie heißt das Federkleid aus vermeintlichem Klimaschutz und Nachhaltigkeit, mit dem sich der Landkreis Barnim gern schmückt. Doch tatsächlich ist die Initiative Erneuer:BAR eine politisch motivierte Medienkampagne. Eine große Mogelpackung, voll mit Lippenbekenntnissen und unausgegoren, die einer seriösen wissenschaftlichen Bilanzierung und Bewertung nicht Stand hält. Lesen Sie weiter »

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Etwas mehr als 100 Tage ist die rot-rote Landesregierung Brandenburgs inzwischen im Amt. Höchste Zeit mal nachzusehen wie sich „unser Barnimer Minister“, Ralf Christoffers, in der Öffentlichkeit präsentiert.
Die  Woche begann für Brandenburgs ranghöchsten Wirtschaftspolitiker mit Dementis. Mittels der Überschrift „Land zahlt CCS-Werbung für Vattenfall“ berichteten die “Potsdamer Neuesten Nachrichten“ Brandenburg wolle mit einer großangelegten Kampagne „den Widerstand gegen die unterirdische Kohlendioxid-Endlager isolieren.“ Einige Tage zuvor hatte der Energiekonzern den Druck auf die politischen Entscheidungsträger erhöht. Die Regierung, so forderte Bergbau-Planungschef Dähnert, müsse im Streit mit den Bürgerinitiativen „jetzt moderierend eingreifen“. Christoffers widersprach der „Falschmeldung“. Sein Ministerium habe lediglich  das Referat „Strategische Kommunikation“ ins Leben gerufen.

„Das Referat habe die Aufgabe, Kommunikationsstrategien für verschiedenste wirtschaftspolitische Fragen zu entwickeln. Ziel sei es, den Dialog zu fördern. Dabei gehe es nicht nur um Themen wie die CCS-Technologie, sondern auch um andere strittige Felder wie den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien samt der Windkraft oder den Netzausbau.“ (Quelle: ad-hoc-news)

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