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Artikel zum Thema “Untere Naturschutzbehörde”

Nach dem nicht genehmigten Kahlschlag am Flugplatz Finow gehen die illegalen Baumabholzungen in Eberswalde unverdrossen weiter. Nun betrifft es ein vier Hektar großes Gelände nahe des Rofinparks im Eberswalder Stadtteil Finow, das vollständig von Vegetation befreit wurde.
Nach Angaben der MOZ wurden hier in den letzten Wochen des Juni/Juli – inmitten der Vegetationsperiode – über 100 vitale Bäume gefällt. Diese unterliegen der Baumschutzverordnung und hätten ohne Einverständnis der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises nie beseitigt werden dürfen. Auf dem Gelände beabsichtigt die sächsische Firma Heliotron GmbH eine Photovoltaikanlage zu bauen. Lesen Sie weiter »

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Schaumkronen auf dem Finowkanal

Schaumkronen auf dem Finowkanal

Seit ein paar Tagen wird die Dezemberausgabe der “Barnimer Bürgerpost” verkauft. Dominierendes Thema ist natürlich die erstmalige Direktwahl des Landrates am 10. Januar 2010 durch die Barnimer Bürger.

Doch es gibt noch andere aktuelle Themen im Barnim: Dr. Andreas Steiner, Mitglied der Stadtverordentenversammlung Eberswalde, hat die Verschmutzung des Finowkanals in einem offenen Brief an das Landesumweltamt in Potsdam kritisiert. Dieser Brief auf Seite 11 des Dezemberheftes ist lesenswert für jeden Barnimer, den der Dreck vor seiner Haustür nicht unberührt lässt.

Was halten eigentlich die drei Kandidaten Dr. Frank Valentin, Bodo Ihrke und Margitta Mächtig von dieser Barnimer Umweltsauerei?

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Barnimer Bürgerpost August 2009 berichtet ausführlich
Viel Platz räumt die Barnimer Bürgerpost in ihrer August-Ausgabe der infrastrukturellen Fehlentwicklung in Eberswalde ein. Karen Oehler, Franktionsvorsitzende der Eberswalder Grünen, schreibt:

Fehlentwicklung wird fortgesetzt
Die Einflußnahme der Stadt auf Standortentscheidungen des großflächigen Einzelhandels ist offensichtlich sehr gering. In den letzten Jahren entstanden neue Märkte an stark frequentierten Bundesstraßen. Im Gegenzug wurden Standorte in Wohngebietsnähe aufgegeben.
Ein aktuelles Beispiel für diesen Trend ist der Bereich Eisenspalterei. Die ersten Märkte entstanden dort vor circa 10 Jahren. Nun beabsichtigt ein Lebensmitteldiscounter von der Südseite der B167 auf die Nordseite umzuziehen. Das entsprechende Baugrundstück befand sich bis vor kurzem im Eigentum des städtischen Wohnungsunternehmens. Es wäre also durchaus möglich gewesen, diese Entwicklung zu verhindern. Doch trotz Widerspruchs im Bauausschuß wurde das Grundstück ohne Einbeziehung der Stadtverordnetenversammlung verkauft. Der Baubeginn ist in Kürze zu erwarten. Per Ausnahmegenehmigung wurden durch die Untere Naturschutzbehörde umfangreiche Baumfällungen während der Vegetationszeit erlaubt. Die vorgesehene Nutzung widerspricht den ursprünglichen Intentionen zur Erlebbarmachung von Industriedenkmalen in diesem Bereich. Der nahe gelegene Finowkanal und der Familiengarten werden weiter ins Abseits gestellt.
Die Akteure der Stadt Eberswalde sollten sich endlich der Bedeutung des Finowkanals als entscheidendes Alleinstellungsmerkmal für die Stadtentwicklung bewußt werden und in der Stadtentwicklung weitsichtiger agieren.

Gerd Markmann kommentiert den Vorgang auch aus naturschutzrechtlicher Sicht:
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In Niederfinow bahnt sich im Zuge des Oder-Havel-Kanal-Ausbaus vermutlich ein Umweltskandal an. Durch Erweiterung und Ausbaggerung der Wasserstraße wird ein Gesamtaushub von 1.090.000 cbm anfallen. Dieser soll zum größten Teil in der Gemarkung Niederfinow, also innerhalb des Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin, endgelagert werden. Hierfür würde man eine große Fläche von 510.000 qm benötigen. Dem Plan des Wasser- und Schifffahrtsamtes Eberswalde zufolge sollen 450.000 qm Wald, größtenteils Kiefernbestände, zum Opfer fallen.

In der Gemeinde Niederfinow regt sich dagegen Widerstand. Bürgermeister Siegfried Schiefelbein nennt dieses Vorhaben einen Umweltskandal, sieht enorme Belastungen für Niederfinow und hat sich vor einem Monat in einem Protestbrief (zum Öffnen bitte anklicken) sowohl an die Bürger seiner Gemeinde als auch an die Gemeindevertreter gewendet. Lesen Sie weiter »

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Esche bei Biesenthal

Esche bei Biesenthal

Am 09.01.09 um 19.00 Uhr hält der Barnimer Baumschutzstammtisch seine erste Sitzung im Neuen Jahr in der Bierakademie Eberswalde ab.

Rekapituliert werden zunächst die Aktivitäten des vergangenen Jahres, zum Beispiel jene um die Lindenallee Britz-Golzow. Auch wird es wieder um die Ersatzpflanzungen im Musikerviertel von Ahrensfelde gehen. Am 13.01.09 findet eine Gemeindesitzung in Ahrensfelde statt. Die Bürgerinitiative „Straßenbaumaßnahme Ahrensfelde“ um Ingo Jänich und Susanne Emonds wird daran teilnehmen und alles was schief gelaufen ist, beanstanden. So fehlen noch etwa 26 Bäume im Rahmen der gesetzlich verpflichteten Nachpflanzung. Lesen Sie weiter »

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Im gerade erschienenen Dezemberheft der “Barnimer Bürgerpost” fanden wir folgenden Artikel von Karl-Dietrich Laffin, Sprecher der Bündnisgrünen im Barnim, der die Äußerungen von Vizelandrat Carsten Bockhardt (CDU) zu Baumschutz und Ersatzpflanzungen (MOZ vom 20.11.08, “Ökodorf Brodowin erhält junge Allee”) kommentiert: Lesen Sie weiter »

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Es vergeht offensichtlich keine Woche, in welcher der Naturliebhaber die wunderschöne Landschaft des Barnims ungetrübt genießen kann. Gerade jetzt im Herbst wüten die Kettensägen wieder gnadenlos und oft ohne Sinn und Verstand.

Gerade bin ich einem Hinweis nachgegangen und habe mir die “Efeuinsel” am Freigraben in Finow, unweit der Heegermühler Schleuse, angeschaut. Dort wurden heute morgen mehrere efeubewachsene Erlen rücksichtslos umgesägt. Etliche ökologisch und landschaftlich wertvolle dicke efeubewachsene Bäume sind gekennzeichnet, die wohl noch gefällt werden sollen. Mir blutet das Herz, wenn ich diese Verwüstungen sehe! Ein herber Einfriff in den Naturhaushalt, zumal die Efeuinsel Heimstätte und Rückzugsrefugium etlicher Vogel- und Fledermausarten ist. Lesen Sie weiter »

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