Artikel zum Thema “Uckermarkleitung”
Die Bürgerinitiative „Biosphäre unter Strom – keine Freileitung durchs Reservat“ mobilisiert in der kommenden Woche den Trassenprotest.
Am Dienstag, 31.8. gibt es um 13.00 auf dem Marktplatz in Angermünde Stelzentheater der Gruppe Spilwut und Informationsstände der BI und des umweltpolitischen „Vereins Zukunft in der Biosphäre und im Lebensraum Angermünde“ (ZuBiLA e.V.)
Um 15.30 wird die Protestaktion auf dem Marktplatz in Eberswalde mit einem weiteren Auftritt des Stelzentheaters von Spilwut fortgesetzt.
Damit soll das laufende Planfeststellungsverfahren zur 380-kV-Freileitung ins öffentliche Bewusstsein gehoben werden.
Am Mittwoch, 1.9. lädt die BI von 16.00 bis 22.00 Uhr zu einer Öffentlichen Anhörung in die Klosterkirche Angermünde (Klosterstr.), zu der die Vertreter von 50 Hertz Transmission ihr Erscheinen zugesagt haben. Deren Gutachter werden auf die Gutachter der Trassenkritiker treffen. Ein wahrer Argumentationsmarathon steht bevor, aber so geballt wird man sich nicht mehr über die 380-kV-Freileitung informieren können.
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Die Bürgerinitiative „Biosphäre unter Strom – keine Freileitung durchs Reservat“ mobilisiert in der kommenden Woche den Trassenprotest.
Am Dienstag, 31.8. gibt es um 13.00 auf dem Marktplatz in Angermünde Stelzentheater der Gruppe Spilwut und Informationsstände der BI und des umweltpolitischen „Vereins Zukunft in der Biosphäre und im Lebensraum Angermünde“ (ZuBiLA e.V.)
Um 15.30 wird die Protestaktion auf dem Marktplatz in Eberswalde mit einem weiteren Auftritt des Stelzentheaters von Spilwut fortgesetzt.
Damit soll das laufende Planfeststellungsverfahren zur 380-kV-Freileitung ins öffentliche Bewusstsein gehoben werden.
Am Mittwoch, 1.9. lädt die BI von 16.00 bis 22.00 Uhr zu einer Öffentlichen Anhörung in die Klosterkirche Angermünde (Klosterstr.), zu der die Vertreter von 50 Hertz Transmission ihr Erscheinen zugesagt haben. Deren Gutachter werden auf die Gutachter der Trassenkritiker treffen. Ein wahrer Argumentationsmarathon steht bevor, aber so geballt wird man sich n
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 Brandenburgisches Viertel - Zum Schwärzesee Wenn die Planer von 50 Hertz Transmission sich durchsetzen, dann werden die Masten im Brandenburgischen Viertel und in Finow-Ost eine Nummer größer ausfallen und zwei Traversen haben, denn die 220-kV-Freileitung soll hier, wo der Trassenkorridor zu eng ist, auf die neu zu errichtende 380-kV-Freileitung draufgepackt werden.
Höher, größer, weiter! Das ist das Motto von 50 Hertz Transmission.
Über eine Erdverkabelung bei der Querung Eberswaldes war mit den Planern von Vattenfall, die von 50 Hertz Transmission übernommen wurden, nicht zu reden.
Leider hat die Landesregierung, die den Vorschlag der Erdverkabelung der “Uckermarkleitung” befürwortet hat, nichts dazu getan, um ihn zu realisieren.
Auch ein Gesetz, das Teilverkabelungen ermöglicht, wurde nicht eingebracht. Ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundetags (Georgii-Gutachten) hat ergeben, dass dies sehr wohl auch nach der Verabschiedung des Energieleitungsausbaugesetzes möglich ist.
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Wenn die Planer von 50 Hertz Transmission sich durchsetzen, dann werden die Masten im Brandenburgischen Viertel und in Finow-Ost eine Nummer größer ausfallen und zwei Traversen haben, denn die 220-kV-Freileitung soll hier, wo der Trassenkorridor zu eng ist, auf die neu zu errichtende 380-kV-Freileitung draufgepackt werden.
Höher, größer, weiter! Das ist das Motto von 50 Hertz Transmission.
Über eine Erdverkabelung bei der Querung Eberswaldes war mit den Planern von Vattenfall, die von 50 Hertz Transmission übernommen wurden, nicht zu reden.
Leider hat die Landesregierung, die den Vorschlag der Erdverkabelung der "Uckermarkleitung" befürwortet hat, nichts dazu getan, um ihn zu realisieren.
Auch ein Gesetz, das Teilverkabelungen ermöglicht, wurde nicht eingebracht. Ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundetags (Georgii-Gutachten) hat ergeben, dass dies sehr wohl auch nach der Verabschiedung des Energieleitungsausbaugesetzes möglich ist.
Leider haben die
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Geschrieben von Hartmut Lindner in Umwelt, Tags: 380-KV-Freileitung, Berlin, Biosphärenreservat, Chorin, Eberswalde, Finow, Naturschutz, Raumordnungsverfahren, Schorfheide, Tourismus, Uckermarkleitung, 395 mal gelesen
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Geschrieben von Barnim-Blog Eberswalde in Umwelt, Tags: Bernau, Bodo Ihrke, Dagmar Enkelmann, Direktwahl, Dr. Frank Valentin, Eberswalde, Familien, Finow, Gerd Markmann, Geschichte, Gewerkschaft, Kreisverwaltung, Landesumweltamt, Margitta Mächtig, Naturschutz, Niederfinow, Potsdam, Uckermarkleitung, Untere Naturschutzbehörde, 1,750 mal gelesen
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Geschrieben von Hartmut Lindner in Umwelt, Tags: 380-KV-Freileitung, Biosphärenreservat, Chorin, Eberswalde, Energiepolitik, Naturschutz, Schorfheide, Tourismus, Uckermarkleitung, Vattenfall, 1,503 mal gelesen
Stellungnahme der Bürgerinitiative “Biosphäre unter Strom – keine Freileitung durchs Reservat” zur rot-roten Koalitionsvereinbarung
Seit eineinhalb Jahren kämpft die Bürgerinitiative “Biosphäre unter Strom - keine Freileitung durchs Reservat” gegen die von Vattenfall geplante 380-kV-Freileitung durch die Uckermark, den Barnim und Märkisch-Oderland, die eine Reihe von Dörfern tangiert und die Stadt Eberswalde quert. Das Biosphärenreservat Schorfheide – Chorin und der Naturpark Barnim werden durch die Trassenführung gefährdet.
In diesem Konflikt habe sich viele Bürger und viele Mandatsträger aus den betroffenen Städten und Gemeinden engagiert, was sich in klaren Beschlüssen der kommunalen Parlamente gegen die Errichtung der Freileitung niedergeschlagen hat. In der Landtagswahl 2009 hat die Auseinandersetzung um die 380-kV-Freileitung eine große Rolle gespielt. Hier waren es vor allem die Kandidaten der Linkspartei, die sich klar und deutlich gegen die Vattenfall-Planung ausgesprochen haben und deshalb sind sie auch von vielen, die nicht zur traditionellen Wählerklientel der Linkspartei gehören, gewählt worden.
Umso größer ist die Enttäuschung, wenn man bei der Lektüre des Entwurfs der Koalitionsvereinbarung feststellen muss, dass der Konflikt um die 380-kV-Freileitung überhaupt nicht thematisiert wird:
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Stellungnahme der Bürgerinitiative "Biosphäre unter Strom - keine Freileitung durchs Reservat" zur rot-roten Koalitionsvereinbarung
Seit eineinhalb Jahren kämpft die Bürgerinitiative "Biosphäre unter Strom - keine Freileitung durchs Reservat" gegen die von Vattenfall geplante 380-kV-Freileitung durch die Uckermark, den Barnim und Märkisch-Oderland, die eine Reihe von Dörfern tangiert und die Stadt Eberswalde quert. Das Biosphärenreservat Schorfheide - Chorin und der Naturpark Barnim werden durch die Trassenführung gefährdet.
In diesem Konflikt habe sich viele Bürger und viele Mandatsträger aus den betroffenen Städten und Gemeinden engagiert, was sich in klaren Beschlüssen der kommunalen Parlamente gegen die Errichtung der Freileitung niedergeschlagen hat. In der Landtagswahl 2009 hat die Auseinandersetzung um die 380-kV-Freileitung eine große Rolle gespielt. Hier waren es vor allem die Kandidaten der Linkspartei, die sich klar und deutlich gegen die Vattenfall-Planung ausgesprochen ha
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Wir alle kennen die Bilder von 89, die Bilder von den wilden Gesellen, die langhaarig und langbärtig die Bürger mobilisiert und dem DDR-Regime die Wende abgetrotzt haben. Nach dem Beitritt wurden sie in der BRD rasiert, und seitdem gibt es nur noch ehemalige Bürgerrechtler in der BRD. Nicht zu wenige, denn die Talk-Shows sind an den Jahrestagen voll davon. Ich habe mich immmer gefragt, wenn wieder einer als ehem. Bürgerrechtler vorgestellt wurde, ob diese Qualifizierung angemessen sei.
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Wir alle kennen die Bilder von 89, die Bilder von den wilden Gesellen, die langhaarig und langbärtig die Bürger mobilisiert und dem DDR-Regime die Wende abgetrotzt haben. Nach dem Beitritt wurden sie in der BRD rasiert, und seitdem gibt es nur noch ehemalige Bürgerrechtler in der BRD. Nicht zu wenige, denn die Talk-Shows sind an den Jahrestagen voll davon. Ich habe mich immmer gefragt, wenn wieder einer als ehem. Bürgerrechtler vorgestellt wurde, ob diese Qualifizierung angemessen sei.
Neulich beim Hoffest in Brodowin (6.6.) kam MdB Markus Meckel am Info-Stand der BI Biosphäre unter Strom - keine Freileitung durchs Reservat vorbei. Nicht über unsere Köpfe! Keine Freileitung durchs Reservat und Wohngebiete!, stand auf unserem Transparent. Nichts lag näher, als den MdB zu bitten, den Protestaufruf gegen die 380-kV-Freileitung zu unterzeichnen. Aber da war ich an den Falschen geraten. Mit Unterschriften kämpfe er schon lange nicht mehr, er habe andere Mittel.
Na klar, denke ich, der Abgeordne
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Als der Abgeordnete Pfeiffer (CDU), Sprecher des Wirtschaftsausschusses, am 7.Mai 2009 im Bundestag an das Rednerpult trat, wirkte er zunächst noch ganz normal. Flüssig legte er die ausgeprochenen Vorzüge des Gesetzes dar, dessen Verabschiedung in zweiter und dritter Lesung es zu begründen galt. Doch dann muß ihn plötzlich der Stoiber geritten haben, als er auf die “Uckermarkleitung” zu sprechen kam. Seine Rede wurde lauter, schneller, emotionaler, bis sie ihn – nicht das Publikum – ganz überwältigte. Kurz: ein Auftritt stoiberscher Qualität war für wenige Minuten im Parlamentsfernsehen auf Phönix zu erleben.
Auf der web-Seite des Bundestags (www.bundestag.de) gibt es einen link web-tv zum Video on Demand-Dienst des Parlaments. Hier kann man sich verschiedene Redebeiträge von Abgeordneten ansehen, aber nicht herunterladen.
Ich empfehle allen Vattenfall-Fans, allen CDU-Wählern in der Uckermark und dem Barnim, sich den Auftritt des Herrn Joachim Pfeiffer im Bundestag bei der Begründung des EnLaG nicht entgehen zu lassen. (220. Sitzung des Bundestags, 7.Mai 2009, Energieleitungsausbaugesetz EnLaG, )
Pfeiffer steigert sich zu wahrhaft stoiberscher Qualität, wenn er nach der Intervention des Abgeordnten Hill (Linkspartei) wortreich darlegt, weshalb eine 70 Meter breite Trasse für eine Freileitung einen geringeren Eingriff in die Natur darstellt als eine 20 Meterv breite Schneise – “ich sage es nochmals 20(!) Meter(!!)” für ein Erdkabel.
Vattenfall-Pfeiffer ist einfach ein rhetorisches Naturtalent, denn dass er sich mit der Materie etwas intensiver befasst hätte, war seinem Beitrag nicht zu entnehmen, dessen Wirkung aber war einfach umwerfend, Vattelfall-Lyrik eben.
Wie gesagt, auf : www.bundesdtag.de Video on Demand-Dienst des Parlaments.
Als der Abgeordnete Pfeiffer (CDU), Sprecher des Wirtschaftsausschusses, am 7.Mai 2009 im Bundestag an das Rednerpult trat, wirkte er zunächst noch ganz normal. Flüssig legte er die ausgeprochenen Vorzüge des Gesetzes dar, dessen Verabschiedung in zweiter und dritter Lesung es zu begründen galt. Doch dann muß ihn plötzlich der Stoiber geritten haben, als er auf die "Uckermarkleitung" zu sprechen kam. Seine Rede wurde lauter, schneller, emotionaler, bis sie ihn - nicht das Publikum - ganz überwältigte. Kurz: ein Auftritt stoiberscher Qualität war für wenige Minuten im Parlamentsfernsehen auf Phönix zu erleben.
Auf der web-Seite des Bundestags (www.bundestag.de) gibt es einen link web-tv zum Video on Demand-Dienst des Parlaments. Hier kann man sich verschiedene Redebeiträge von Abgeordneten ansehen, aber nicht herunterladen.
Ich empfehle allen Vattenfall-Fans, allen CDU-Wählern in der Uckermark und dem Barnim, sich den Auftritt des Herrn Joachim Pfeiffer im Bundestag bei der Begründung
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