Früh am Morgen ist manchmal noch etwas Zeit um sich den schönen Dingen des Lebens zu widmen. Also schalte ich den Computer an und widme mich voller Vorfreude der „Frage des Tages“ in der MOZ.
Kommt die Brandenburger CDU mit Johanna Wanka aus dem Tief?
Mmmhh… mal überlegen. Die Frau soll eine Aufgabe übernehmen mit deren Erfüllung vermutlich selbst Gott seine Schwierigkeiten hätte. Bedauernd klicke ich auf nein und erkenne mich als Mann der Masse. 92% der Teilnehmer sehen die Sache bislang ähnlich.
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Die Ziele waren hoch gesteckt. Spätestens im Jahr 2009 beabsichtigte der „Förderverein Conradium e.V.“ in Wandlitz „die etwas andere Grundschule“ in Betrieb zu nehmen. Durch ganzheitliche Erziehung auf Grundlage des christlichen Menschenbildes (tja, das kann vieles bedeuten) wollte man als „Gegengewicht“ heranwachsen. Eine Bastion “gegen die Beliebigkeit, die in weiten Kreisen unserer Gesellschaft um sich gegriffen hat.“
Im September 2007 hatte das Erzbischöfliche Ordinariat einen Genehmigungsantrag beim Brandenburger Bildungsministerium gestellt, das Grundstück wurde erworben, die Anmeldeformulare standen online. Als Paten steht dem Verein die „erste Garde Brandenburger Gutmenschen“ zur Seite: Petra Bierwirth, Jens Koeppen und Thomas Lunacek. Dann verkündete das Erzbistum plötzlich seinen Rückzug.
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„Schuster bleib bei deinem Leisten“ – getreu diesem Motto ist die Barnimer CDU nach genau einer Woche zweifelhafter Harmonie zu den gewohnten „Hahnenkampfritualen“ zurückgekehrt.
Mit der Wahl des „importierten“ Landtagsabgeordneten Thomas Lunacek wollten die Delegierten des Kreisparteitages vom 14.09.2007 ein „Signal der Einigkeit aussenden“. Genau 7 Tage später hat Uwe Bartsch, Vorstandsmitglied der CDU Brandenburg, die Wahl wegen schwerwiegender Fehler angefochten.
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Die Personen wechseln, die Probleme bleiben.
Vor ca. 20 Monaten wurde Uwe Bartsch von seinem Posten als Kreisvorsitzender der Barnimer Christdemokraten abgelöst. Die „Postensäge“ bediente seiner Zeit u.a. Vizelandrat Carsten Bockhardt.
Vorausgegangen war ein recht unterhaltsames Scharmützel in dem u.a. Kungelei und Mitgliedermanipulation zum Vorwurf standen. Im Ergebnis wurde Bartsch, auf Grund mangelnder Visionen und unzureichender Öffentlichkeitsarbeit, abgewählt und durch Hans-Joachim-Bernhardt ersetzt.
Heute muss der 58-jährige Panketaler zugeben, dass es auch unter seiner Führung „mit Visionen und Öffentlichkeitsarbeit nicht so klappte“. Er tritt in Kürze ins zweite Glied zurück. Als Nachfolger wird der Landtagsabgeordnete Thomas Lunacek gehandelt, der sich im Jahr 2005 noch „vornehm zurückhielt“.
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Die Bernauer Wobau vermehrt die Zahl der altergerechten Wohnungen und sägt dazu in Bernau-Süd Balkone von der Fassade. In Eberswalde haben BMX-Fahrer die neuen Bänke auf dem Markt für sich entdeckt, und Friedhelm Boginski sagt ihnen und dem Hundekot den Kampf an. An der Spree bereitet man sich auf die neue Badesaison vor und prüft schon mal das Badewasser.
Ulrich Junghanns hofft nach hundert Tagen an der Spitze der CDU auf ein bißchen Frieden, die Brandenburger Bauern hoffen nach 44 Tagen Dürre auf viel mehr Regen. Und CDU-Fraktionschef Thomas Lunacek will Opus Dei zu einem reinen Jungsgymnasium in Potsdam verhelfen.
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