Artikel zum Thema “Theo Steil”
Geschrieben von Dr. Andreas Steiner in Politik, Tags: 380-KV-Freileitung, Biosphärenreservat, Britz, Chorin, Eberswalde, Finow, Joachimsthal, Kreistag, Müllverbrennung, Raumordnungsverfahren, Schorfheide, Stadtverordnetenversammlung, Theo Steil, Vattenfall, 1,233 mal gelesen
Eröffnung des Planfestellungsverfahren zur 380-kV-Freileitung in Sicht
Der Sachstand zur geplanten 380-kV-Freileitung, die das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin und wesentliche Ortsteile Eberswaldes (Finow-Ost, Kopernikusring, Brandenburgisches Viertel) durchschneiden wird, ist folgender: Die vom Betreiber Vattenfall eingereichten Antragsunterlagen liegen derzeit zur Prüfung beim Bergamt in Cottbus. Mit der Eröffnung des Planfeststellungsverfahrens wird im Januar kommenden Jahres zu rechnen sein.
Die Positionen der Kommunen zur 380-kV-Freileitung sind eindeutig. Es gibt klare Beschlüsse gegen den Bau, sowohl von der Stadtverordnetenversammlung Angermünde im Sommer 2008, vom Kreistag Barnim am 16.12.08 als auch von der Stadtverordnetenversammlung Eberswalde und der Gemeindevertretung Chorin am 18.12.08.
Politische Beschlüsse sind schön und gut. Sie helfen sicherlich dabei, das Gewissen zu beruhigen, nicht vollkommen untätig gewesen zu sein. Doch wenn sie nicht mit Leben erfüllt werden, dann sollte man sich diese besser ersparen.
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Eröffnung des Planfestellungsverfahren zur 380-kV-Freileitung in Sicht
Der Sachstand zur geplanten 380-kV-Freileitung, die das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin und wesentliche Ortsteile Eberswaldes (Finow-Ost, Kopernikusring, Brandenburgisches Viertel) durchschneiden wird, ist folgender: Die vom Betreiber Vattenfall eingereichten Antragsunterlagen liegen derzeit zur Prüfung beim Bergamt in Cottbus. Mit der Eröffnung des Planfeststellungsverfahrens wird im Januar kommenden Jahres zu rechnen sein.
Die Positionen der Kommunen zur 380-kV-Freileitung sind eindeutig. Es gibt klare Beschlüsse gegen den Bau, sowohl von der Stadtverordnetenversammlung Angermünde im Sommer 2008, vom Kreistag Barnim am 16.12.08 als auch von der Stadtverordnetenversammlung Eberswalde und der Gemeindevertretung Chorin am 18.12.08.
Politische Beschlüsse sind schön und gut. Sie helfen sicherlich dabei, das Gewissen zu beruhigen, nicht vollkommen untätig gewesen zu sein. Doch wenn sie nicht mit Leben erfüllt werden, dan
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Geschrieben von Karl-Heinz Wenzlaff in Editorial, Tags: Bernau, Biesenthal, Eberswalde, Elstern, Finow, Kommunalwahlen, Krähen, Kreistag, Markus Meckel, Petra Bierwirth, Regionalflughafen, Seniorenheim, Theo Steil, Wasserturm, Werneuchen, Zepernick, 1,640 mal gelesen
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Hat eine Branche Imageprobleme und gerät ihr Produkt in Misskredit schlägt die Stunde der Werbestrategen. Da Sex quasi immer zieht sind sekundäre Geschlechtmerkmale gern genommene Accesoires . Ein üppiges Dekoltee, ein knackiger Hintern und schon ist alles wieder gut…
hat sich jedenfalls die russische Kernenergie-Lobby gedacht und präsentierte pünktlich zum Internationalen Frauentag die frischgebackene „Miss-Atom“. Schöne Frauen vor qualmenden Reaktoren, ein Männertraum wird wahr.
Gut möglich, dass in der Marketingabteilung der Theo Steil GmbH bereits die Köpfe rauchen, denn was den Russen recht ist könnte den Trierern billig sein. Eine Wahl zur „Miss Müllverbrennung“, warum eigentlich nicht? Vielleicht die letzte Möglichkeit den dickschädligen Eberswaldern eine Anlage zu verkaufen die bis dato keiner will.
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Hat eine Branche Imageprobleme und gerät ihr Produkt in Misskredit schlägt die Stunde der Werbestrategen. Da Sex quasi immer zieht sind sekundäre Geschlechtmerkmale gern genommene Accesoires . Ein üppiges Dekoltee, ein knackiger Hintern und schon ist alles wieder gut...
hat sich jedenfalls die russische Kernenergie-Lobby gedacht und präsentierte pünktlich zum Internationalen Frauentag die frischgebackene „Miss-Atom“. Schöne Frauen vor qualmenden Reaktoren, ein Männertraum wird wahr.
Gut möglich, dass in der Marketingabteilung der Theo Steil GmbH bereits die Köpfe rauchen, denn was den Russen recht ist könnte den Trierern billig sein. Eine Wahl zur „Miss Müllverbrennung“, warum eigentlich nicht? Vielleicht die letzte Möglichkeit den dickschädligen Eberswaldern eine Anlage zu verkaufen die bis dato keiner will.
Ich sehe das Ganze bereits vor mir. Grazile Körper in körperbetonten Schutzanzügen krabbeln über Berge hochgiftiger Industrieabfälle . Das verkrampfte Lächeln wird
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Geschrieben von Hartmut Lindner in Umwelt, Tags: 380-KV-Freileitung, Biosphärenreservat, Chorin, Eberswalde, Geschichte, Haßleben, Kleinziethen, Kreistag, Landkreis Uckermark, Müllverbrennung, Theo Steil, Vattenfall, 1,545 mal gelesen
“Diese herausragende Landschaft ist ein nicht reproduzierbares Gut: Kapital ist vermehrbar, Landschaft ist nicht vermehrbar. Gesunde, hochwertige Landschaft ist ein immer knapper werdendes Gut… Und deshalb: Es darf nicht sein! Diese neue Freileitung ist eine zu viel! Sie entspricht nicht den Erfordernissen der Nachhaltigkeit, zu der ja alle Bereiche aufgefordert sind. Jeder Wirtschaftszweig muss sich heute überlegen, wie er dazu seinen Beitrag leisten kann.” (M. Succow) Lesen Sie weiter »
"Diese herausragende Landschaft ist ein nicht reproduzierbares Gut: Kapital ist vermehrbar, Landschaft ist nicht vermehrbar. Gesunde, hochwertige Landschaft ist ein immer knapper werdendes Gut… Und deshalb: Es darf nicht sein! Diese neue Freileitung ist eine zu viel! Sie entspricht nicht den Erfordernissen der Nachhaltigkeit, zu der ja alle Bereiche aufgefordert sind. Jeder Wirtschaftszweig muss sich heute überlegen, wie er dazu seinen Beitrag leisten kann." (M. Succow)
Mit diesem eindringlichen Worten unterstützte Prof. Succow auf dem Parlamentarischen Abend der Bürgerinitiative Biosphäre unter Strom – keine Freileitung durchs Reservat am 27.1.2009 die Bestrebungen der BI. Zuvor hatte er an die Entstehungsgeschichte des Biosphärenreservats erinnert:
„Vor fast 20 Jahren, in der Wendezeit, war es möglich, diese Landschaft der privilegierten DDR-Führung, diese Staatjagdgebiete von Mielke und Honecker, in ein Biosphärenreservat zu verwandeln, schon nach einem Jahr von der UNESCO zertifiziert
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Geschrieben von Dr. Andreas Steiner in Politik, Tags: Bernau, Bodo Ihrke, Direktwahl, Eberswalde, Friedhelm Boginski, Kommunalwahlen, Kreistag, Müllverbrennung, Paul-Wunderlich-Haus, Theo Steil, 1,385 mal gelesen
 Landrat Bodo Ihrke. Pressefoto. Quelle: www.spd-eberswalde.de Viele Barnimer dürften den Namen ihres Landrates Bodo Ihrke noch nicht einmal kennen. Das jedenfalls glaubt der CDU-Kreistagsabgeordnete Dr. Thomas Jakobs. Damit sollte er nicht daneben liegen.
Im Vorfeld der Kommunalwahlen 2008 hatte ich mir den Spaß erlaubt, Eberswalderinnen und Eberswalder nach dem Namen des Kreischefs zu fragen. Etwa 100 Meter vom „schönen“ Paul-Wunderlich-Haus, dem Sitz des Landrates, entfernt. Es waren 30 an der Zahl. Doch nur 2 Personen konnten mir den richtigen Namen nennen. Ich gebe zu, die Umfrage war alles andere als repräsentativ, dürfte dennoch ein Stimmungsbild nahe der Realität zeichnen.
Der Eberswalder Bürgermeister Friedhelm Boginski ist bereits nach zwei Amtsjahren populär. Durch seine beherzt klare Positionierung in Sachen Sondermüllverbrennungsanlage Theo Steil gewann er bei den Bürgerinnen und Bürgern an Ansehen. Bodo Ihrke hingegen – mit seinen 19 Amtsjahren als Landrat schon ein kommunalpolitischer Methusalem – gilt in der Bevölkerung von Bernau bis Eberswalde immer noch als Unbekannter. Das sollte ihm zu denken geben. Lesen Sie weiter »
Viele Barnimer dürften den Namen ihres Landrates Bodo Ihrke noch nicht einmal kennen. Das jedenfalls glaubt der CDU-Kreistagsabgeordnete Dr. Thomas Jakobs. Damit sollte er nicht daneben liegen.
Im Vorfeld der Kommunalwahlen 2008 hatte ich mir den Spaß erlaubt, Eberswalderinnen und Eberswalder nach dem Namen des Kreischefs zu fragen. Etwa 100 Meter vom „schönen“ Paul-Wunderlich-Haus, dem Sitz des Landrates, entfernt. Es waren 30 an der Zahl. Doch nur 2 Personen konnten mir den richtigen Namen nennen. Ich gebe zu, die Umfrage war alles andere als repräsentativ, dürfte dennoch ein Stimmungsbild nahe der Realität zeichnen.
Der Eberswalder Bürgermeister Friedhelm Boginski ist bereits nach zwei Amtsjahren populär. Durch seine beherzt klare Positionierung in Sachen Sondermüllverbrennungsanlage Theo Steil gewann er bei den Bürgerinnen und Bürgern an Ansehen. Bodo Ihrke hingegen – mit seinen 19 Amtsjahren als Landrat schon ein kommunalpolitischer Methusalem – gilt in der Bevölkerung von Bernau
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„Ein Bärendienst für den Recyclinggedanken“
Unter dieser Überschrift warnt Ludger Rethmann, Vorstandsvorsitzender der Remondis AG, vor einem weiteren Ausbau der Müllverbrennungskapazitäten und erhebt u.a. schwere Vorwürfe gegen das Bundesumweltministerium.
„Die mittelständische Entsorgungsindustrie beobachtet seit langen den Trend zum Verbrennen mit Sorge und hat das Vertrauen verloren, weil ihre Recyclinganlagen, die auf Sortieren und Wiederverwerten ausgerichtet sind, an Kapazitätsmangel leiden. Der Grund: Kommunen, die Gesellschafter in E.on-Gesellschaften sind, verhindern das Getrenntsammeln von Bio-Müll und Restmüll, um ihren MVAs mehr Futter liefern zu können.“(…)
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„Ein Bärendienst für den Recyclinggedanken“
Unter dieser Überschrift warnt Ludger Rethmann, Vorstandsvorsitzender der Remondis AG, vor einem weiteren Ausbau der Müllverbrennungskapazitäten und erhebt u.a. schwere Vorwürfe gegen das Bundesumweltministerium.
„Die mittelständische Entsorgungsindustrie beobachtet seit langen den Trend zum Verbrennen mit Sorge und hat das Vertrauen verloren, weil ihre Recyclinganlagen, die auf Sortieren und Wiederverwerten ausgerichtet sind, an Kapazitätsmangel leiden. Der Grund: Kommunen, die Gesellschafter in E.on-Gesellschaften sind, verhindern das Getrenntsammeln von Bio-Müll und Restmüll, um ihren MVAs mehr Futter liefern zu können.“(...)
„Die Überkapazitäten werden in Kürze mindestens 3 Mio. Tonnen erreichen. Bei dieser Schätzung wurden wichtige Faktoren wie z. B. demografischer Faktor, Verlagerung von Produktionsstätten ins Ausland, Vermeidung von Abfällen sowie zusätzliche Recyclingmaßnahmen über die Kompostierung, Holzaufbereitung etc.
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