Geschrieben von Dr. Andreas Steiner in Umwelt, Tags: Bernau, Danewitz, Eberswalde, Finow, Lichterfelde, Reinhold Dellmann, Ruednitz, Sommerfelde, Wasserturm Eberswalde, 1.376 mal gelesen
Heute rühmt sich Verkehrsminister Reinhold Dellmann in zwei MOZ-Artikeln (Auch eine junge Allee ist eine Allee und Dellmann für Nachpflanzung alter Alleen) als großer Alleenschützer und -begründer. Tatsächlich aber ist das Gegenteil der Fall! Welche Geisteshaltung Dellmann zum Thema Alleenschutz einnimmt, entlarvt seine gestrige Erklärung zur Allee Rüdnitz-Danewitz-L29. Dort hätte er am liebsten die über 600 vitalen Straßenbäume gerodet und durch neue ersetzt. Dass dies gegen bestehende Naturschutzgesetze verstößt, interessiert ihn scheinbar nicht.
Deutlich wird, dass es Dellmann beim Thema Brandenburger Alleen keineswegs um Naturschutz, Landschaftsästhetik oder um ein erhaltungswürdiges kulturelles Erbe geht. Einzig und allein zählt eine rücksichtslose Kostenersparnis mit Blick auf die Pflege alter Straßenbäume. Medienwirksam inszenierte Neupflanzungen wie an der Messingwerkstraße in Lichterfelde müssen dann alibihaft dafür herhalten, dass an gleicher Stelle wertvolle Alleenaltbestände weichen mussten. Obwohl die Umwelt- und Imkerverbände Sturm gegen seine haarsträubend fehlerhafte Alleenkonzeption laufen, zeigte sich der Minister bislang beratungsresistent.
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Verband lesbischer und schwuler Polizeibediensteter tagt bei Bernau
Von heute an bis Sonntag führt der Verband lesbischer und schwuler Polizeibediensteter Deutschland seine jährliche Bundeskonferenz im Barnim durch. Auf der Tagesordnung stehen neben Seminaren und Workshops auch Besichtigungen des Bundestags, des Flughafens Tempelhof und des KZ Sachsenhausen.
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Unter erstaunlicher Zurückhaltung der Medien entfaltet ab heute das kürzlich in Kraft getretene „neue Schulgesetz“ seine Wirkung. Dabei sind die Änderungen zum Teil durchaus gravierend. Neben der Einführung sogenannter Leistungs- und Begabungsklassen sinkt die Zeit bis zum Abitur von 13 auf 12 Jahre.
Das Barnim-Blog gratuliert besonders jenen 19560 Nachwuchswissenschaftlern, die Brandenburgs „Bildungstempel” heute erstmals betreten.
In Biesenthal gab`s zum Schulstart nützliche Geschenke aus mächtiger Hand. Minister Reinhold Dellmann (SPD) verteilte persönlich „Verkehrssicherungsbasecaps“ (natürlich in rot) an die Erstklässler.
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Geschrieben von Olaf Schulz in Umwelt, Tags: Olaf Schulz, Reinhold Dellmann, 747 mal gelesen

Alleen-Endzeit
Da steh’n sie nun, die alten, starken Recken,
in dichten Reihen nah am Staßenrand.
Einst zierten sie unendlich lange Strecken,
im von Alleen reichen, deutschen Land.
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Geschrieben von Stefan Stahlbaum in Umwelt, Tags: Bernau, Danewitz, Finow, Landesumweltamt Brandenburg, Landkreis Barnim, Reinhold Dellmann, Ruednitz, Schoenow, Zepernick, 1.806 mal gelesen
Liebe Baum- und Alleenfreunde,
UnterstützerInnen und Interessierte,
an dieser Stelle gibt es für Sie/Euch erneut einige aktuelle Infos zum Stand der Bemühungen um die Allee zwischen Rüdnitz und Danewitz.
1. Nachdem das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg die erstinstanzliche Entscheidung bestätigt hat, ist es dem Landkreis Barnim weiterhin untersagt die Alleebäume zu fällen. Ein am 07.03.2007 gestellter Eilantrag des Kreises beim LUA blieb einstweilen erfolglos. Das Landesumweltamt hat den Naturschutzverbänden zugesagt, Ihnen eine angemessene Beteiligungsfrist von ca. 4 Wochen zu gewähren. Inzwischen ist der 15.03.2007 verstrichen und die Bäume stehen nun bis Mitte September auf Grund der Brut- und Vegetationsphase unter besonderem Schutz. Eine Sondergenehmigung wäre zwar theoretisch denkbar, wurde aber laut LUA von den Behörden bislang nicht explizit beantragt.
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Nachdem der Bestand der Rüdnitzer Allee einstweilen auf dem Rechtsweg erstritten werden konnte, droht nun vielen Alleen des Landes der perspektivische Kahlschlag.
Die Geheimwaffe der Straßenbaulobby: Reinhold Dellmann und seine sogenannte „Strategie 21“. Wie Dellmann gegenüber der Lausitzer Rundschau erklärte, soll zukünftig „nicht der einzelne Baum im Mittelpunkt stehen, sondern der Erhalt des Systems Allee“. So sollen weniger Lücken bepflanzt, dafür aber neue Alleenabschnitte gebildet werden. Ein Grundsatz sei auch, „Alleen in Auflösung komplett zu ersetzen.“ Der fatale und derzeit nachweislich rechtswidrige Ansatz des Landkreises soll demnach zum Gesetz erhoben werden.
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