“Über 7 Brücken musst Du gehen” sangen Karat`s Herbert Dreilich und Peter Maffay vor vielen Jahren wie aus einem Hals. Fahren dürfte zwischen den Autobahn-Dreiecken Pankow und Schwanebeck am kommenden Wochenende auch eher schwierig werden. Auf Grund von Brückenbauarbeiten wird die A10 am kommenden Wochenende streckenweise in beide Fahrtrichtungen gesperrt.
News-Adhoc warnt:
“Von Samstagmorgen bis Sonntagmittag soll eine neue Autobahnbrücke gesetzt und eine Radwegbrücke abgerissen werden. Besonders im Landkreis Barnim erwartet der ADAC stockenden Verkehr und Staus. Autofahrer sollten bei Möglichkeit die Vollsperrung weiträumig umfahren.”
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Allzu hitzige Radler finden eine rasche Abkühlung, wenn sie sich als Ziel den im Sommer 2009 fertiggestellten Rastplatz am Ortsausgang von Senftenhütte gewählt haben. Schweißtreibend ist die Fahrt von Chorin nach Senftenhütte, denn der Mühlenweg ist nicht geräumt, anders als der neue Radweg von Britz nach Eberswalde.
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Seit Anfang Dezember 2009 tobt im Barnim ein heißer Wahlkampf: Die Barnimer wählen am Sonntag, den 10. Januar 2010, erstmals ihren Landrat direkt. Zur Wahl stehen Bodo Ihrke (SPD), Margitta Mächtig (Linke) und Dr. Frank Valentin (Freie Wähler). Der Wahltermin und das winterliche Wetter sind schlecht geeignet für den Wahlkampf auf der Straße. Schauen wir deshalb einmal auf den Online-Wahlkampf im Barnim.
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Geschrieben von Klaus Labod in Politik, Tags: Bernau, Eberswalde, Klaus Labod, Panketal, Radweg, Reinhold Dellmann, Umgehungsstraße, Verkehr, Zepernick, 1,655 mal gelesen
Brandenburgs Minister für Infrastruktur und Raumordnung, Reinhold Dellmann (SPD) ist dabei, der Stadt Bernau gegen eine Beteiligung an den Planungskosten eine Umgehungsstraße “zu verkaufen”, die gemäß dem Landesstraßenbedarfsplan in Eichwerder entlang ser S-Bahn geführt und dann über die B2 hinweg bis zur Bernauer Einkaufspassage geführt werden soll. Nach den derzeitigen Finanzierungszusagen und Planungen des Landes soll dann der Verkehr unter der zu erweiternden Eisenbahnunterführung über die Bebelstraße und die Eberswalder Straße durch das stark besiedelte Gebiet östlich der Innenstadt geführt werden.
Die Planungen erscheinen mir gegen die Bürgerinteressen in Bernau gerichtet zu sein. Zunächst wird der noch verbliebene Naturraum zwischen Eichwerder und Bernau entlang der Panke erheblich gestört, wenn nicht sogar zerstört.Der Erlenbruch wird “dran glauben ” müssen und die geplante Renaturierung der Panke gerät in Gefahr. Das “Tollste” ist zudem, dass die neue Straße quasi parallel zur schon existierenden Zepernicker Chaussee geführt werden soll- Das Argument: Der Gaskesselbereich mit seinen ach so langen Staus soll entlastet werden (die wahre Ursache des zeitweise auftretenden Staus ist jedoch nach meinen Beobachtungen die 5 Sekunden Grünphase für den Verkehr aus Zepernick am Gaskessel).
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Zu einer kleinen Feier hatte der Keramikhütte e.V. aus Senftenhütte am vergangenen Samstag alle die geladen, die an der Realisierung des Fahrradrastplatzes am Krausenberg mitgewirkt haben.
Anlass zu der Feier war die Enthüllung der Stele auf diesem Rastplatz, die von der Keramikhütte gestaltet worden ist und die in 12 Bildfeldern die Geschichte dieses ehemaligen Glashütten- und Steinschlägerdorfes thematisiert. Senftenhütte gehört mit Neugrimnitz und Chorin zu den ehemaligen Glashüttendörfern. Gekrönt wird die Stele von einem stilisierten Modell eines Glasofens. Die Stele selbst besteht aus handgestrichenen Klinkern, die Mitglieder der Keramikhütte in der Ziegelei Glindow hergestellt haben und dort brennen ließen.
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Startfoto der Radtour Berlin-Uckermark 2008
Am 6. Juni 2009 findet -privat organisiert und unabhängig- zum zehnten Mal die Radtour Berlin-Prenzlau statt. Die Teilnehmer kommen aus Berlin, der Uckermark und vielleicht 2009 auch aus dem Barnim?
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Wehrmühle Vorder/Rückansicht
Am letzten Wochenende öffnete das
Neue Museum Berlin erstmals nach dem Krieg wieder seine Pforten. Zu sehen waren jedoch weder die Nofretete noch sonstige Exponate die hier ab Oktober ausgestellt werden sollen. Lediglich das leere Gebäude, vom britischen Architekten
David Chipperfield mit modernen Mitteln wieder aufgebaut, war Besichtigungsgegenstand.
Die geschaffenen Kontraste aus Versatzstücken von erhaltenen, zum Teil rohbauähnlich konservierten Gebäudeteilen und moderner Neubau-Architektur haben zu kontroversen Diskussionen über den Umgang mit Berlins historischem Erbe geführt.
Aber was hat das nun mit dem Barnim zu tun?
Die Zeitschrift ELLE Decoration stellt in ihrer aktuellen Ausgabe ein Objekt vor, dem eine ähnliche Symbiose aus historischem Baukörper und modernen Elementen mit „der Formsprache eines David Chipperfield“ attestiert wird. Gemeint ist die Wehrmühle in Biesenthal…
Für die ehemaligen Besitzer prüfte ich vor ca 10 Jahren Möglichkeiten der Wiederinbetriebnahme der Wasserkraftanlage und kannte das Objekt daher recht gut. Nach dem Brand im Jahr 2002 verlor ich das ganze jedoch aus den Augen.
Eher zufällig entdeckte ich im letzten Jahr das völlig umgestaltete Gebäude wieder und war extrem beeindruckt. Ähnlich muss es den Redakteuren der ELLE gegangen sein…denn Objekte im Osten Deutschlands verirren sich sonst eher selten auf deren Seiten.
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