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Artikel zum Thema “Prenden”

Es gibt so Dinge die man eigentlich gar nicht vermisst, bis man von “missionarisch bewanderten Menschen” auf den bestehenden Mangel hingewiesen wird. Ich jedenfalls komme ich dieser Tage aus dem “Jauchzen und Frohlocken” gar nicht mehr raus. Warum? Na weil der Golfsport nun auch die Brandenburger Provinz erobert oder, um es mit den warmen Worten von hamburg.business-on.de zu sagen, “die bislang unterschätze Region Berlin/Brandenburg endlich eine eigene Golfwoche bekommt”.

“Den Auftakt der Berliner Golfwoche bildet das Startturnier am Montag, den 23. August 2010, im Berliner Golf und Country Club Motzener See(…).Weiter geht es Mitte der Woche in die traumhafte Landschaft des Naturparks Barnim in den Norden zum Golfclub Prenden, über den stadtnahen Golfclub Stolpe bis hin zum Abschlussturnier im Potsdamer Golf Club am Freitag. “

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Ich hätte ja nie für möglich gehalten, wie viele Bunkeranlagen der ehemaligen DDR grade im Barnim zu finden sind. Neben den volkstümlich benannten Mielke- und Honeckerschutzanlagen bin ich heute über den “Familienbunker” der Wandlitzer Waldsiedlung “gestolpert”.

Besagtes Fertigteilbauwerk (hab mich mal notdürftig belesen) gehörte zur Baureihe 1/15 V2c und diente der Unterbringung von Familienangehörigen hochrangiger Funktionäre “im Mobiliserungsfall”.

“Seit Anfang der neunziger Jahre verschlossen, bot sich im Frühjahr 2004 die Gelegenheit zu einer Begehung. Das Bauwerk wurde dabei zwar fast vollständig leer geräumt, aber in einem außerordentlich guten Zustand vorgefunden.”

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Wer die Bunker-Führung von Biesenthal an diesem Wochenende verpasst hat, aber unbedingt wissen will wie es in den Schutzanlagen der ehemaligen DDR so aussieht, kann sich bei youtube seit 2 Tagen mit dem “Objekt 17/5001″ beschäftigen. Der sogenannte “Honecker-Bunker” wurde von 1976 bis 1983 erbaut und liegt bei Prenden (Gemeinde Wandlitz).

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Manche kulturellen Ereignisse können gar nicht früh genug angekündigt werden. In diesem Sinne weisen wir Euch schon mal vorsorglich darauf hin, dass der “Tag der Offenen Ateliers” in diesem Jahr am 2. Mai, in der Zeit von 10:00 Uhr – 17:00 Uhr stattfindet. Die zur Tradition gewordene Aktion ist

“eine wunderbare Gelegenheit individuelle künstlerische Handschriften kennen zu lernen, Kunstwerke käuflich zu erwerben oder nach eigenen Wünschen in Auftrag zu geben. Besucher können sich zu aktuellen Workshop- und Kursangeboten informieren.” (Quelle: www.barnim.de).

Um Euch die Vorbereitung auf dieses Event zu erleichtern findet ihr im Anschluss eine Liste aller teilnehmenden Ateliers/Künstler unseres Landkreises (inhaltliche Quelle: www.barnim.de) . Wir haben uns mal erlaubt, zu den jeweiligen Web-Auftritten (so vorhanden) zu verlinken. Das komplette Programm für den Barnim (mit Übersichtskarte) findet ihr hier.
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offenes-atelierAm 3. Mai 2009 ist es wieder einmal soweit: 42 Künstlerinnen, Künstler, Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker aus dem Barnim lassen uns in ihre Ateliers, Töpferstuben und Kunstscheunen schauen. Die rote Spirale mit dem Schriftzug “Offenes Atelier” weist uns den Weg zu Malern, Grafikern, Glaskünstlern, Bildhauern, Weidenflechtern, Textilgestaltern, Fotografen, Filzkünstlern und natürlich zu unserem gelegentlichen Gastautor Roman Streisand, der in der Spilwut Kulturscheune in Golzow “Live-Musik ad libitum” bietet. Von 10 bis 17 Uhr haben die Künstler am Sonntag ihre Ateliers geöffnet und freuen sich auf zahlreiche kunstinteressierte Gäste!

Leider haben nicht alle Künstler eine Website, die wir verlinken konnten. Deshalb hier die Liste der Ateliers, nach Orten sortiert und mit Telefonnummern ergänzt. In Zeiten der Flatrates kann man ja auch mal anrufen, um sich ausführlicher zu informieren :-) Meine Empfehlung: Klicken Sie sich einmal durch die Seiten der hier verlinkten Künstlerinnen und Künstler durch. Selbst das ist schon ein visueller Schmaus (oder Graus) und vermittelt einen spannenden Vorgeschmack. Lesen Sie weiter »

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afeuer1Klar, wir haben jetzt einen Event-Kalender, aber der „Faszination Feuer“ wollte ich dann doch einen Extra-Artikel widmen. Zumal es am Wochenende auch im Barnim wieder heftig prasseln wird.

Wikipedia weiss:

Als weltliche Volkssitte ist das Osterfeuer seit 1559 bezeugt, geht aber auf vorchristliche Traditionen zurück, die sich an so genannten Brandopferplätzen als Gruben zeigen. Die 1906 erstmals erkannten Plätze sind ein Phänomen der jüngeren Bronze- und der Eisenzeit. Sie besitzen gemeinsame, ihre Lage betreffende Attribute: exponierte Lage im Gelände, auf Höhenzügen oder Kuppen, Nähe zum Wasser, jedoch nicht zu Wohnplätzen. Die nordischen Brandopferplätze bestehen aus der Ballung muldenförmiger Erdgruben mit Holzkohleanreicherung und gebrannten Steinen an der Peripherie.

Nun aber zu den Veranstaltungshinweisen. Wir bitten , wie immer, um Ergänzungen.
ACHTUNG: Bezüglich des Osterfeuers in Panketal haben wir eine veraltete Quelle benutzt. Derzeit sieht es nicht danach aus, als würde morgen auf dem Sportplatz ein Feuer stattfinden.

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Vor eineinhalb Jahren bin ich aus der Schweiz nach Wandlitz zugezogen. Mein Wissen um die Vergangenheit dieses Ortes war zugegebenermassen eher spärlich. Angeregt durch einen TV- Bericht erfuhr ich von der Waldsiedlung und deren Bedeutung zu Zeiten der DDR. Meine Neugier war geweckt und ich wollte mehr erfahren über das Refugium der ehemaligen Führungselite. Zu meinem grossen Erstaunen fand ich vor Ort weder einen Informationspavillon, noch anderweitige Hinweise zur früheren Nutzung des Geländes, einfach nichts. Also machte ich mich im Internet auf die Suche nach zusätzlichen Informationen und klickte die offizielle Website der Gemeinde Wandlitz an. Auch da Fehlanzeige. Keine Führungen, kein Wort über die Waldsiedlung. Fündig wurde ich hingegen auf einigen privaten Seiten, sodass ich mir ein Bild machen konnte.

Im Zuge weiterer Recherchen zur jüngsten Geschichte der Region Wandlitz entdeckte ich unter dem Ortsteil Prenden einen knappen Hinweis auf die ehemalige unterirdische Kommandozentrale der Staats- und Parteiführung der DDR. Im vergangenen Herbst erhielt ich sodann Gelegenheit den ehemaligen Führungsbunker zu besichtigen. Dieses Bauwerk vermittelt einen Eindruck damaliger Spitzentechnologie und dürfte in Deutschland in seiner Art einzigartig sein. Ausserdem widerspiegelt das gigantische Bunkerwerk die Zeit des Kalten Krieges.

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