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Artikel zum Thema “Petra Bierwirth”

Die „große Koalition“ hat entschieden. Gestern setzten die “Experten” von SPD, CDU und Linke den finalen Rotstift an und kürzten den von der Stadt Eberswalde erbetenden Zoo-Zuschuss des Kreises vorab um lockere 150.000,- €. Am 28.01. soll der “Restkreistag” das Ganze absegnen. Ob der Betrag ausreicht um den Bestand des Zoos zu sichern wurde seitens der Beteiligten offenbar nicht mal ansatzweise diskutiert.

An die wirklich Bedürftigen haben Danko Jur, Petra Bierwirth und Margitta Mächtig aber durchaus gedacht. Der “Löwenanteil” des “eingesparten Geldes” geht an die WITO.
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Es muss den Beteiligten wie ein kleines Weihnachtswunder vorgekommen sein. Durch eine kurzfristige Spende der Niederbarnimer Eisenbahn AG, Betreiber der “Heidekrautbahn”, konnte das Artistenmuseum Klosterfelde in (fast) letzter Sekunde vor dem Aus bewahrt werden. Nun bleiben den Leuten um Museumsgründer Roland Weise sechs Monate mehr, um weitere Sponsoren und Spender zu gewinnen.
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Was haben wir darauf gewartet. Mc Donald’s, Tempel gesunder Ernährung und (Hack)fleischgewordener Garant für nachhaltige Landwirtschaft, soll gestern seine Filiale in Bernau eröffnet haben. Da die 70 Arbeitsplätzen offensichtlich noch nicht komplett vergriffen sind, kann man sein Glück unter info@mcdonalds-bernau.de weiter versuchen. Ich habe mal unsere „geheime Blog-Kartei“ nach potentiellen Bewerbern durchsucht und ihre Stärken stichpunktartig notiert.
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Das Jahr 2008 neigt sich dem Ende entgegen. Kommunalwahlen und die fortschreitende Zerstörung unserer Alleen, Vattenfalls Hochspannungsleitung quer über Wohngebiete und mangelnde Bürgerbeteiligung, Flughafenträume in Finow und Schulabriss im Brandenburgischen Viertel von Eberswalde, Schnellstraßenbau durch unberührte Natur und Sondermüllverbrennung im Biosphärenreservat waren nur einige der Themen, die hier auf dem Barnim-Blog intensive Debatten bewegten.

Unser Selbstverständnis ist es, als unabhängiges Regioblog unseren gewählten Volksvertretern und den von ihnen bestellten Verwaltern unserer wunderbaren Heimat über die Schulter und auf die Finger zu schauen. Deshalb möchte ich eine Idee des Berliner “Tip” aufgreifen, der jedes Jahr die 100 peinlichsten Berliner kürt. Bei uns ist alles etwas kleiner als in der Hauptstadt, weshalb fünf peinliche Barnimer vorerst reichen sollen.

Hier also meine Liste der peinlichsten Barnimer 2008:

  1. Bodo Ihrke – Der Barnimer Landrat kandidierte 2008 für ein Mandat im Kreistag, obwohl er es garnicht antreten dürfte. Bei unserer Umfrage werteten 235 von 286 Lesern dies als Wählertäuschung oder Dummenfang.
  2. Gisa Kuhn, deren “Gemeinnütziger Gesellschaft für Senioren und Behinderte Niederbarnim” der Betrieb des Zepernicker Seniorenheimes von der Brandenburgischen Heimaufsicht untersagt wurde, die das aber auch noch vom Verwaltungsgericht bestätigt wissen wollte.
  3. Edeltraud Koch – Die Leiterin der Agentur für Arbeit in Bernau hält die Schaffung von 70 Niedriglohnjobs bei einer Fastfoodkette in Bernau für eine “tolle Sache”.
  4. Uwe Bartsch – Der frühere Landtagsabgeordnete der Barnimer CDU, der in seinem Wahlkreis keine Mehrheit für eine neuerliche Kandidatur zur Wahl 2009 fand, schnell noch im Nachbarkreis Oberhavel kandidierte und erneut durchfiel.
  5. Petra Bierwirth – Die Fraktionschefin der Barnimer SPD, die ihren Rückzug aus der Bundespolitik mit Futterkürzungen im Eberswalder Zoo einleitet.

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Die gemütlichste Kneipe im Barnim ist die Bierakademie in Eberswalde. Das meinen jedenfalls 87 von 296 (29%) unserer Leser. 60 Prozent von euch wollen der Aussage, dass Theo 20er ein sympathischer DFB-Präsident sei, Lesen Sie weiter »

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Der Eberswalder Zoo ist ein weit über die Stadtgrenzen hinaus bekanntes Wahrzeichen und bietet viele Besonderheiten. Kein Wunder, dass manche Leute lange Anreisewege in Kauf nehmen um das „aufregendste Löwengehege der Welt“ zu besichtigen oder einfach entspannt an den großzügigen Anlagen vorbei zu schlendern.
“Hier laufen nicht nur die Menschen frei herum“ heißt es in einem begeisterten Testbericht auf www.dooyoo.de.

Natürlich kostet das alles Geld und genau darum ging es in einem Gespräch zwischen MOZ-Journalist Hans Still und Petra Bierwirth. Lesen Sie weiter »

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Im gerade erschienenen Dezemberheft der “Barnimer Bürgerpost” fanden wir folgenden Artikel von Karl-Dietrich Laffin, Sprecher der Bündnisgrünen im Barnim, der die Äußerungen von Vizelandrat Carsten Bockhardt (CDU) zu Baumschutz und Ersatzpflanzungen (MOZ vom 20.11.08, “Ökodorf Brodowin erhält junge Allee”) kommentiert: Lesen Sie weiter »

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Mit dieser Überschrift möchte ich die gestrige MOZ-Pressemeldung kommentieren.
Den Zeilen des Redakteurs Hans Still im Artikel Eberswalde: Vertrauensverlust der SPD analysiert entnehme ich, dass auf dem Parteitag der Barnimer SPD wieder einmal die innere Nabelschau zentraler Gegenstand der Debatten war.
Kämpfe um die Rangordnung scheinen immer noch interessanter als Programmatik zu sein. Doch die Partei sollte endlich Farbe bekennen, sich ihrer politischen Verantwortung bewusst werden und den Sorgen, Nöten und Wünschen der Bürgerinnen und Bürger vor Ort widmen. Lesen Sie weiter »

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Petra Bierwirth

Petra Bierwirth (Pressefoto)

15 Jahre Berufspolitik sind wohl genug.
Petra Bierwirth, so jedenfalls berichtet heute die Presse, wird 2009 nicht mehr für den Bundestag kandidieren. Die inzwischen 47-jährige erklärt hierzu auf ihrer Website:

„Es war eine intensive und ereignisreiche Zeit. Ich habe in dieser Zeit für meine politische Überzeugung gekämpft, in der Fachpolitik und in den Belangen der Region. Und ich kann eine Menge Erfolge verbuchen. Darauf bin ich stolz. Aber jetzt ist die Zeit für etwas Neues gekommen. Ich möchte mich einem anderem Arbeitsfeld zuwenden und meine Erfahrung und mein Wissen in eine neue Tätigkeit einbringen.“ Die Abgeordnete bedankte sich bei allen WeggefährtInnen und UnterstützerInnen für die gute Zusammenarbeit während der vergangenen Jahre. Sie unterstrich, dass ihre politische Arbeit nur durch die Unterstützung ihrer Parteigenossinnen und –genossen möglich war.“

Zukünftig -so Frau Bierwirth gegenüber der Märkischen Oderzeitung- „schwebe ihr etwas vor, das mit Umwelt zu tun hat, vielleicht auch Umwelt und Entwicklungshilfe“.
Ein gesteigertes Umweltbewusstsein stünde der „Umweltpolitikerin“ sicher gut zu Gesicht. In ihrem Heimatkreis erntete sie in den letzten Jahren für ihre Positionen zur Eberswalder Sondermüllverbrennungsanlage und dem Rüdnitzer Alleenstreit zum Teil harsche Kritik.
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SPD Büro in den Adlerhöfen Bernau

SPD Büro in den Adlerhöfen Bernau

Petra Bierwirth, Barnimer Bundestagsabgeordnete der SPD und Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, kennen die meisten Barnimer nur von Wahlplakaten und aus dem Fernsehen.

Das wird jetzt anders werden, denn Frau Bierwirth strebt nun auch den Fraktionsvorsitz der SPD im Barnimer Kreistag an. Der bisherige Fraktionsvorsitzende Tonndorf war bei den Kommunalwahlen am 28. September nicht mehr in das Kreisparlament gewählt worden.

Grundsätzlich begrüße ich, wenn sich unsere Bundespolitiker in ihrem Wahlkreis auch kommunalpolitisch engagieren. Bei Frau Bierwirth bin ich mir aber nicht so sicher, wohin dieser Re-Import die Umweltpolitik im Barnim führen wird.
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