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Artikel zum Thema “Naturschutz”

Die Bürgerinitiative „Biosphäre unter Strom – keine Freileitung durchs Reservat“ mobilisiert in der kommenden Woche den Trassenprotest.

Am Dienstag, 31.8. gibt es um 13.00 auf dem Marktplatz in Angermünde Stelzentheater der Gruppe Spilwut und Informationsstände der BI und des umweltpolitischen „Vereins Zukunft in der Biosphäre und im Lebensraum Angermünde“ (ZuBiLA e.V.)

Um 15.30 wird die Protestaktion auf dem Marktplatz in Eberswalde mit einem weiteren Auftritt des Stelzentheaters von Spilwut fortgesetzt.

Damit soll das laufende Planfeststellungsverfahren zur 380-kV-Freileitung ins öffentliche Bewusstsein gehoben werden.

Am Mittwoch, 1.9. lädt die BI von 16.00 bis 22.00 Uhr zu einer Öffentlichen Anhörung in die Klosterkirche Angermünde (Klosterstr.), zu der die Vertreter von 50 Hertz Transmission ihr Erscheinen zugesagt haben. Deren Gutachter werden auf die Gutachter der Trassenkritiker treffen. Ein wahrer Argumentationsmarathon steht bevor, aber so geballt wird man sich nicht mehr über die 380-kV-Freileitung informieren können.

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Moore statt Schnittblumen – so oder so ähnlich lautet das Motto des Brandenburger Landtagsabgeordneten Michael Jungclaus (Grüne/B90), der nicht nur unter den Gästen seiner bevorstehenden Büro-Eröffnungsparty für den Brandenburger Moorschutz trommelt. Wer es möchte, kann die Kampagne  unterstützen und auf www.naturwacht.de z.B. eine Onlinespende abgeben.

Zu seiner Motivation schreibt Jungclaus:

“Im Rahmen meines einwöchigen Praktikums beim Naturschutzfonds habe ich die tägliche Arbeit der Naturschützer und Naturschützerinnen kennen gelernt. Besonders beeindruckt hat mich der Moorschutz. Im Rahmen des EU Life Projektes wird ein besonders innovativer Ansatz verfolgt: Hier werden Wasserbüffel zur Landschaftspflege eingesetzt.

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Das kann man wohl als vollen Erfolg bezeichnen. Wie angekündigt übergaben Vertreter der Volksinitiative “Rettet Brandenburgs Alleen” gestern die Unterschriftenlisten an Landtags-Vizepräsidentin Gerrit Große. Die Sammlung erbrachte immerhin rund 25700 Ja-Stimmen für den Erhalt und Schutz der landschaftsprägenden Naturschätze unseres Bundeslandes. Ich habe zwar nich Prophet gelernt, bin mir aber recht sicher, dass das Quorum auch nach Abzug ungültiger Willenserklärungen erfüllt sein dürfte

Das erwartete “Störgezwitscher” kam aus dem Ministerium des Jörg Vogelsänger (SPD). “Brandenburgs Alleen sind nicht gefährdet” liess er über die Presse ausrichten.

„Ein Baum hat eben auch eine Lebensdauer von 70 bis 90 Jahren und deshalb muss natürlich auch entsprechend für Ersatz gesorgt werden.“ Die Alleen-Konzeption sei ein Erfolg und werde fortgesetzt.”

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Innovativ, ökologisch & lokal wirtschaften? Sicher nicht nur in Brandenburg ein Gebot der Stunde. Die diesjährige “Sommerkonferenz” der Brandenburger Grünen stellt am 11.09.2010 ab 11:00 Uhr  auf Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz und sozialen Verantwortung ausgerichtete Wirtschaftskonzepte in den Mittelpunkt eines abwechslungsreichen Tages.

Nach der Begrüßung durch Annalena Baerbock (Landesvorsitzende) und einem Impulsvortrag von Cem Özdemir geht es u.a. um “Handlungsoptionen zum Umbau der Industriegesellschaft”, praktische Beispiele für nachhaltiges Wirtschaften vor Ort und ein Streitgespräch zum Thema “Erneuerbare Energien und Naturschutz”, Ebenfalls im Programm: Eine Podiumsdiskussion zu den notwendigen Rahmenbedingungen, an der z.B. Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Die LINKE), Doro Zinke (DGB Berlin-Brandenburg) und Axel Vogel (Fraktionsvorsitzender Grüne/B90) teilnehmen werden. Ab 17:45 Uhr startet ein Sommerfest mit Live-Musik.
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Nach dem nicht genehmigten Kahlschlag am Flugplatz Finow gehen die illegalen Baumabholzungen in Eberswalde unverdrossen weiter. Nun betrifft es ein vier Hektar großes Gelände nahe des Rofinparks im Eberswalder Stadtteil Finow, das vollständig von Vegetation befreit wurde.
Nach Angaben der MOZ wurden hier in den letzten Wochen des Juni/Juli – inmitten der Vegetationsperiode – über 100 vitale Bäume gefällt. Diese unterliegen der Baumschutzverordnung und hätten ohne Einverständnis der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises nie beseitigt werden dürfen. Auf dem Gelände beabsichtigt die sächsische Firma Heliotron GmbH eine Photovoltaikanlage zu bauen. Lesen Sie weiter »

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Es geschieht nicht allzu oft, dass sich der Berliner “Tagesspiegel” mit Themen beschäftigt die (wenngleich landespolitischer Natur) den Landkreis Barnim relativ direkt betreffen. Zur offensichtlich hochkomplizierten Neubesetzung des Chefpostens im Biosphärenreservat Schorfheide -Chorin gab es vorgestern einen sehr ausführlichen und interessanten Artikel.

Im Grunde geht es um eine personalpolitische “Altlast” aus der “umweltpolitischen Giftküche” des (Gott  sei Dank) ehemaligen Ministers Dietmar Woidke (SPD). Der hatte “den wichtigsten Naturschutzposten des Landes” damals an die fachfremde Forstbeamtin Constanze Knape vergeben und sich um geltendes Regelwerk offensichtlich wenig geschert.
“Kommando” zurück!”-entschied kürzlich das Landesarbeitsgericht und verurteilte das Land die Entscheidung “unter Beachtung der Rechtsauffassung des Gerichtes neu zu treffen”(Quelle: MOZ)
Als Gründe wurden “eklatante Verfahrenfehler” angeführt.

“Danach gab es damals kein faires Besetzungsverfahren, Knape wurde auf den Posten durchgedrückt, obwohl es bessere Bewerber gab. Brandenburg habe gegen das Grundrecht der „Chancengleichheit beim Zugang von öffentlichen Ämtern verstoßen”, so das Urteil.”

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Der Termin für die öffentliche  Auslegungsfrist im Rahmen des  Planfeststellungsverfahrens für die von 50 Hertz Transmission geplante 380-kV-Freileitung von Bertikow bei Prenzlau nach Neuenhagen bei Berlin (Uckermarkleitung) steht fest. Am 16.8. 2010 beginnt die vierwöchige  Auslegungsfrist. Einwendungen können bis zum 27.9. 2010 beim Bergamt in Cottbus bzw. über die  Kommunen eingereicht werden.

Die Träger öffentlicher Belange, Kommunen und anerkannte Naturschutzverbände, sind aufgefordert zu der ausgelegten Planung Stellung zu nehmen. Auch die von dem Vorhaben unmittelbar betroffenen Bürger sollten ihre Beteiligungsrechte wahrnehmen und Einwendungen gegen dieses äußerst umstrittene Vorhaben vorbringen.  Die Trassengegner, darunter die Bürgerinitiative „Biosphäre unter Strom – keine Freileitung durchs Reservat“,  werden  Formulierungshilfen anbieten.

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