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Artikel zum Thema “Müllverbrennung”

Wie wir wissen, möchte sich die Theo Steil GmbH am Eberswalder Standort den Bau einer auf “vorsinflutlich” technologischen Niveau konzipierten Sondermüllverbrennungsanlage für nichtverwertbare Teile von Schrottautos mit Fördermitteln vergolden lassen. Als Sahnehäuptchen obendrauf erhielt die Firma dafür noch die Segnung des Brandenburgischen Landesumweltamtes. Und dies, obwohl es bereits bessere Verwertungstechnologien gibt.

Da richten wir doch besser unseren Blick in den beschaulichen Oberharz, wo der Wind der Zukunft weht.
Hier leitet Prof. Daniel Goldmann am Lehrstuhl für Rohstoffaufbereitung und Recycling der Technischen Universität Clausthal ein hochinteressantes Forschungsprojekt mit dem ehrgeizigen Ziel einer rohstoffeffizienten Wiederverwertung von Altfahrzeugen.

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„Ein Bärendienst für den Recyclinggedanken“
Unter dieser Überschrift warnt Ludger Rethmann, Vorstandsvorsitzender der Remondis AG, vor einem weiteren Ausbau der Müllverbrennungskapazitäten und erhebt u.a. schwere Vorwürfe gegen das Bundesumweltministerium.

„Die mittelständische Entsorgungsindustrie beobachtet seit langen den Trend zum Verbrennen mit Sorge und hat das Vertrauen verloren, weil ihre Recyclinganlagen, die auf Sortieren und Wiederverwerten ausgerichtet sind, an Kapazitätsmangel leiden. Der Grund: Kommunen, die Gesellschafter in E.on-Gesellschaften sind, verhindern das Getrenntsammeln von Bio-Müll und Restmüll, um ihren MVAs mehr Futter liefern zu können.“(…)
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Pressefoto www.jens-koeppen.de

Jens Koeppen (Pressefoto)

Während die regionalen „Bierwirth-Fanclubs” den bevorstehenden Rückzug ihrer „Bundes-Petra“ beweinen jubeln die „Jens-Koeppen-Freaks“.

Unter der  optimistischen Überschrift „CDU macht Nägel mit Koeppen” ist Folgendes zu lesen:
“Als Direktkandidat für Barnim-Nord, Uckermark und Oberhavel konnte Koeppen in Groß Pinnow ohne Gegenkandidat an den Start gehen und wurde mit nur einer Gegenstimme nominiert. Rückenwind bekam er dabei nicht nur aus seinem Heimatkreis, sondern auch vom CDU-Kreisvorsitzenden im Barnim, Thomas Lunacek, und der stellvertretenden Landesvorsitzenden Barbara Richstein.
Jens Koeppen hatte sich im Vorfeld des Nominierungsparteitages mit einem Brief an alle Mitglieder gewandt und sich als Bundestagsabgeordneten mit unterdessen dreijähriger Parlamentserfahrung empfohlen und als Politiker mit Unternehmerblut.

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Petra Bierwirth

Petra Bierwirth (Pressefoto)

15 Jahre Berufspolitik sind wohl genug.
Petra Bierwirth, so jedenfalls berichtet heute die Presse, wird 2009 nicht mehr für den Bundestag kandidieren. Die inzwischen 47-jährige erklärt hierzu auf ihrer Website:

„Es war eine intensive und ereignisreiche Zeit. Ich habe in dieser Zeit für meine politische Überzeugung gekämpft, in der Fachpolitik und in den Belangen der Region. Und ich kann eine Menge Erfolge verbuchen. Darauf bin ich stolz. Aber jetzt ist die Zeit für etwas Neues gekommen. Ich möchte mich einem anderem Arbeitsfeld zuwenden und meine Erfahrung und mein Wissen in eine neue Tätigkeit einbringen.“ Die Abgeordnete bedankte sich bei allen WeggefährtInnen und UnterstützerInnen für die gute Zusammenarbeit während der vergangenen Jahre. Sie unterstrich, dass ihre politische Arbeit nur durch die Unterstützung ihrer Parteigenossinnen und –genossen möglich war.“

Zukünftig -so Frau Bierwirth gegenüber der Märkischen Oderzeitung- „schwebe ihr etwas vor, das mit Umwelt zu tun hat, vielleicht auch Umwelt und Entwicklungshilfe“.
Ein gesteigertes Umweltbewusstsein stünde der „Umweltpolitikerin“ sicher gut zu Gesicht. In ihrem Heimatkreis erntete sie in den letzten Jahren für ihre Positionen zur Eberswalder Sondermüllverbrennungsanlage und dem Rüdnitzer Alleenstreit zum Teil harsche Kritik.
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SPD Büro in den Adlerhöfen Bernau

SPD Büro in den Adlerhöfen Bernau

Petra Bierwirth, Barnimer Bundestagsabgeordnete der SPD und Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, kennen die meisten Barnimer nur von Wahlplakaten und aus dem Fernsehen.

Das wird jetzt anders werden, denn Frau Bierwirth strebt nun auch den Fraktionsvorsitz der SPD im Barnimer Kreistag an. Der bisherige Fraktionsvorsitzende Tonndorf war bei den Kommunalwahlen am 28. September nicht mehr in das Kreisparlament gewählt worden.

Grundsätzlich begrüße ich, wenn sich unsere Bundespolitiker in ihrem Wahlkreis auch kommunalpolitisch engagieren. Bei Frau Bierwirth bin ich mir aber nicht so sicher, wohin dieser Re-Import die Umweltpolitik im Barnim führen wird.
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Biosphärenreservat Schorfheide-ChorinBye, Bye Biosphäre?
Die Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm (B90/Grüne) und Sarah Polzer-Storek, Sprecherin des Kreisverbandes Uckermark der Grünen laden zu einer öffentlichen Informations- und Diskussionsveranstaltung
“Bye, Bye Biosphäre? – Die Zukunft des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin”
ein. Zeit und Ort der Veranstaltung: 17. Juli 2008 von 17.00 – 19.00 Uhr, im NABU-Zentrum Blumberger Mühle, 16278 Angermünde.

Sie wollen an diesem Abend gemeinsam mit Vertretern aus der lokalen Politik, Wirtschaft und Verwaltung über die zukünftige Entwicklung im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin sprechen. Folgende Fragen stehen dabei im Mittelpunkt: Lesen Sie weiter »

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In einer stichprobenhaften Umfrage hat der Inhaber der Firma Holzmarkt Köhn aus Klosterfelde, Toralf Köhn, Barnimer Unternehmerinnen und Unternehmer über ihre Einstellung zur geplanten Sondermüllverbrennungsanlage der Theo Steil GmbH am Eberswalder Standort befragt.

Insgesamt faxte Köhn seine Umfrage an 287 Unternehmen, die im Umkreis von Eberswalde ansässig sind. Dabei hat er sich aus Zeitgründen nur an Firmen gewandt, deren Faxnummern im Telefonbuch vermerkt sind.

Zuerst das weniger erfreuliche Ergebnis: Von diesen befragten Firmen haben ihm leider nur 73 geantwortet. Allerdings: Davon wiederum sprachen sich 68 und damit 93% gegen die Errichtung der Sondermüllverbrennungsanlage aus, während lediglich 5 Unternehmen zu den Befürwortern gehörten!
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