Neue Artikel per RSS lesen

Neue Artikel per RSS lesen

oder einmal täglich (7 Uhr) als Sammel-E-Mail erhalten:

Get Adobe Flash playerPlugin by wpburn.com wordpress themes

Artikel zum Thema “Müllverbrennung”

Bodo Ihrke und Margitta Mächtig

10. Januar 2010: Bodo Ihrke (SPD) und Margitta Mächtig (Linke) erwarten die Ergebnisse der Landratswahl (Foto: KV Barnim)

Am 24. Januar 2010 werden die Barnimer bereits zum zweiten Mal im letzten Jahr dieses Jahrzehnts an die Wahlurnen gerufen. Bei der Stichwahl entscheiden sie, ob der Landrat bis 2018 Bodo Ihrke (SPD) oder Margitta Mächtig (Linke) heißen wird, oder ob es einen Neuanfang gibt.
Keiner der Kandidaten hatte im ersten Wahlgang am 10. Januar die notwendigen 15% aller Wahlberechtigten auf sich vereinigen können. Auch Ihrke als vorläufiger Sieger verfehlte das Quorum um fast 6.000 Stimmen. Selbst wenn alle Wähler des Drittplatzierten Dr. Frank Valentin (BVB/Freie Wähler) nun bei Ihrke ihr Kreuz machten, würde es für den seit 1990 amtierenden Landrat nicht reichen. Vermutlich werden aber viele dieser Stimmen zu keinem der Kandidaten wandern.

So kommt es für die Finalisten nun darauf an, ihre potentiellen Wähler zu aktivieren. Ihrke und Mächtig riefen schon am Wahlabend unisono ihre Parteigänger auf, am 24. Januar Nachbarn, Freunde und Verwandte ins Wahllokal mitzunehmen. Das wird schwer werden. Desinteresse schlägt einem allerorten im Barnim gähnend entgegen. Lesen Sie weiter »

Comments 122 Kommentare »

Es war einmal ein kleines Reich, das von einem Landrat regiert wurde. Je länger dieser im Amt weilte, umso mehr Menschen scharten sich um ihn. Menschen, die in seinem Lichte glänzen wollten. An dem mittlerweile recht einflussreichen Landrat kam schließlich keiner, der im Reich etwas werden wollte, mehr vorbei. Vor allem gab es keinen mehr, der es wagte, Kritik an seinen Regierungsgeschäften zu üben oder ihm gar frech zu widersprechen. Dies wiederum gab dem Landrat viel Selbstsicherheit und schließlich die Erkenntnis, dass er einfach der Beste und unersetzlich sei. Doch dann kam der Tag, an dem das Volk die Möglichkeit erhielt, seinen Landrat direkt zu wählen. Das missfiel dem alten Landrat sehr. Um weiterhin seine Macht zu sichern, müsste er nun mit viel Geld für sich selbst werben lassen, was er klugerweise dann auch tat. Lesen Sie weiter »

Comments 1 Kommentar »

Eröffnung des Planfestellungsverfahren zur 380-kV-Freileitung in Sicht
Der Sachstand zur geplanten 380-kV-Freileitung, die das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin und wesentliche Ortsteile Eberswaldes (Finow-Ost, Kopernikusring, Brandenburgisches Viertel) durchschneiden wird, ist folgender: Die vom Betreiber Vattenfall eingereichten Antragsunterlagen liegen derzeit zur Prüfung beim Bergamt in Cottbus. Mit der Eröffnung des Planfeststellungsverfahrens wird im Januar kommenden Jahres zu rechnen sein.

Die Positionen der Kommunen zur 380-kV-Freileitung sind eindeutig. Es gibt klare Beschlüsse gegen den Bau, sowohl von der Stadtverordnetenversammlung Angermünde im Sommer 2008, vom Kreistag Barnim am 16.12.08 als auch von der Stadtverordnetenversammlung Eberswalde und der Gemeindevertretung Chorin am 18.12.08.

Politische Beschlüsse sind schön und gut. Sie helfen sicherlich dabei, das Gewissen zu beruhigen, nicht vollkommen untätig gewesen zu sein. Doch wenn sie nicht mit Leben erfüllt werden, dann sollte man sich diese besser ersparen.
Lesen Sie weiter »

Comments 1 Kommentar »

Hat eine Branche Imageprobleme und gerät ihr Produkt in Misskredit schlägt die Stunde der Werbestrategen. Da Sex quasi immer zieht  sind sekundäre Geschlechtmerkmale gern genommene Accesoires . Ein üppiges Dekoltee, ein knackiger Hintern und schon ist alles wieder gut…
hat sich jedenfalls die russische Kernenergie-Lobby gedacht und präsentierte pünktlich zum Internationalen Frauentag die frischgebackene „Miss-Atom“. Schöne Frauen vor qualmenden Reaktoren, ein Männertraum wird wahr.

Gut möglich, dass in der Marketingabteilung der Theo Steil GmbH bereits die Köpfe rauchen, denn was den Russen recht ist könnte den Trierern billig sein. Eine Wahl zur „Miss Müllverbrennung“, warum eigentlich nicht? Vielleicht die letzte Möglichkeit  den dickschädligen Eberswaldern eine Anlage zu verkaufen die bis dato keiner will.
Lesen Sie weiter »

Comments 3 Kommentare »

“Diese herausragende Landschaft ist ein nicht reproduzierbares Gut: Kapital ist vermehrbar, Landschaft ist nicht vermehrbar. Gesunde, hochwertige Landschaft ist ein immer knapper werdendes Gut… Und deshalb: Es darf nicht sein! Diese neue Freileitung ist eine zu viel! Sie entspricht nicht den Erfordernissen der Nachhaltigkeit, zu der ja alle Bereiche aufgefordert sind. Jeder Wirtschaftszweig muss sich heute überlegen, wie er dazu seinen Beitrag leisten kann.” (M. Succow) Lesen Sie weiter »

Comments Kommentare deaktiviert

www.spd-eberswalde.de

Landrat Bodo Ihrke. Pressefoto. Quelle: www.spd-eberswalde.de

Viele Barnimer dürften den Namen ihres Landrates Bodo Ihrke noch nicht einmal kennen. Das jedenfalls glaubt der CDU-Kreistagsabgeordnete Dr. Thomas Jakobs. Damit sollte er nicht daneben liegen.
Im Vorfeld der Kommunalwahlen 2008 hatte ich mir den Spaß erlaubt, Eberswalderinnen und Eberswalder nach dem Namen des Kreischefs zu fragen. Etwa 100 Meter vom „schönen“ Paul-Wunderlich-Haus, dem Sitz des Landrates, entfernt. Es waren 30 an der Zahl. Doch nur 2 Personen konnten mir den richtigen Namen nennen. Ich gebe zu, die Umfrage war alles andere als repräsentativ, dürfte dennoch ein Stimmungsbild nahe der Realität zeichnen.

Der Eberswalder Bürgermeister Friedhelm Boginski ist bereits nach zwei Amtsjahren populär. Durch seine beherzt klare Positionierung in Sachen Sondermüllverbrennungsanlage Theo Steil gewann er bei den Bürgerinnen und Bürgern an Ansehen. Bodo Ihrke hingegen – mit seinen 19 Amtsjahren als Landrat schon ein kommunalpolitischer Methusalem – gilt in der Bevölkerung von Bernau bis Eberswalde immer noch als Unbekannter. Das sollte ihm zu denken geben. Lesen Sie weiter »

Comments 11 Kommentare »

Das Jahr 2008 neigt sich dem Ende entgegen. Kommunalwahlen und die fortschreitende Zerstörung unserer Alleen, Vattenfalls Hochspannungsleitung quer über Wohngebiete und mangelnde Bürgerbeteiligung, Flughafenträume in Finow und Schulabriss im Brandenburgischen Viertel von Eberswalde, Schnellstraßenbau durch unberührte Natur und Sondermüllverbrennung im Biosphärenreservat waren nur einige der Themen, die hier auf dem Barnim-Blog intensive Debatten bewegten.

Unser Selbstverständnis ist es, als unabhängiges Regioblog unseren gewählten Volksvertretern und den von ihnen bestellten Verwaltern unserer wunderbaren Heimat über die Schulter und auf die Finger zu schauen. Deshalb möchte ich eine Idee des Berliner “Tip” aufgreifen, der jedes Jahr die 100 peinlichsten Berliner kürt. Bei uns ist alles etwas kleiner als in der Hauptstadt, weshalb fünf peinliche Barnimer vorerst reichen sollen.

Hier also meine Liste der peinlichsten Barnimer 2008:

  1. Bodo Ihrke – Der Barnimer Landrat kandidierte 2008 für ein Mandat im Kreistag, obwohl er es garnicht antreten dürfte. Bei unserer Umfrage werteten 235 von 286 Lesern dies als Wählertäuschung oder Dummenfang.
  2. Gisa Kuhn, deren “Gemeinnütziger Gesellschaft für Senioren und Behinderte Niederbarnim” der Betrieb des Zepernicker Seniorenheimes von der Brandenburgischen Heimaufsicht untersagt wurde, die das aber auch noch vom Verwaltungsgericht bestätigt wissen wollte.
  3. Edeltraud Koch – Die Leiterin der Agentur für Arbeit in Bernau hält die Schaffung von 70 Niedriglohnjobs bei einer Fastfoodkette in Bernau für eine “tolle Sache”.
  4. Uwe Bartsch – Der frühere Landtagsabgeordnete der Barnimer CDU, der in seinem Wahlkreis keine Mehrheit für eine neuerliche Kandidatur zur Wahl 2009 fand, schnell noch im Nachbarkreis Oberhavel kandidierte und erneut durchfiel.
  5. Petra Bierwirth – Die Fraktionschefin der Barnimer SPD, die ihren Rückzug aus der Bundespolitik mit Futterkürzungen im Eberswalder Zoo einleitet.

Lesen Sie weiter »

Comments 3 Kommentare »

blogoscoop