“50 Prozent aller Lebensmittel werden weggeworfen: Jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel und jedes fünfte Brot. Das meiste davon endet im Müll, bevor es überhaupt den Verbraucher erreicht. Und fast niemand kennt das Ausmaß der Verschwendung.
Wer macht aus Essen Müll? Welche Folgen hat die globale Nahrungsmittel-Vernichtung für das Klima? Und für die Ernährung von sieben Milliarden Menschen? “
Das Trassenplenum zur Uckermarkleitung ist sich einig: “Die vorgelegte Planung und das bisherige Planungsverfahren weisen derart gravierende Mängel auf, dass diese Planung nicht genehmigungsfähig sein kann.”
Ein für den Antragsteller 50 Hertz Transmission negativer Planfeststellungsbeschluß wäre das deutlichste Signal an den Netzbetreiber, sich ernsthaft mit Alternativen zur Trassenführung und zur technischen Ausgestaltung der 380-kV-Stromleitung zu befassen,so lautet der Appell des Trassenplenums an die Genehmigungsbehörde, der u. a. in der von den Versammelten verabschiedeten Resolution enthalten ist. Lesen Sie weiter »
Einen eindrucksvollen Feldversuch präsentierte die Bürgerinitiative “Biosphäre unter Strom – keine Freileitung durchs Reservat”, am 3.3.2011 in Finow-Ost bei Eintritt der Dunkelheit, indem sie handelsübliche Leuchtstffröhren von 58 Watt allein dadurch leuchten ließ, indem diese in das elektrische Feld der 220-kV-Freileitung eingebracht wurden.
Leuchtstoffröhren im elektrischen Feld der Freileitung leuchten
Wenn sich Menschen aus dem Volk an der Erklärung mehr oder weniger komplizierter Begriffe versuchen kommt es immer mal wieder zu Sternstunden im TV. Stefan Raab hat uns z.B. mit “Lukas Dingsbums” so Einige beschert.
Dr. Michael Luthardt versteht sich offenbar ebenfalls auf die hohe Kunst, einen Sachverhalt in einfachen, klar strukturierten Worten an den Mann oder die Frau zu bringen.
Die aktuelle Ausgabe der “Barnimer Bürgerpost” wird in diesen Tagen an die Abonnenten und Kioske ausgeliefert. Nebenstehend wie immer eine Leseprobe. Hier der Inhalt des Oktoberheftes:
Technische Werke Eberswalde: Woher kommen die Verluste? – Im Beteiligungsbericht der Stadt sucht man die Spartenergebnisse vergebens (bbp)
Sarrazindebatte: Rassismus und Darwinismus (Andy Losch)
Innovationen in der Kommunalpolitik: Privatisierung der StVV-Ausschüsse (Gerd Markmann)
Programmparteitag der FDP Barnim: Schwerpunkt Polizeireform (fdp)
Bündnisgrüne an neuem Büro-Standort (Karl-Dietrich Laffin)
Es geschieht nicht allzu oft, dass sich der Berliner “Tagesspiegel” mit Themen beschäftigt die (wenngleich landespolitischer Natur) den Landkreis Barnim relativ direkt betreffen. Zur offensichtlich hochkomplizierten Neubesetzung des Chefpostens im Biosphärenreservat Schorfheide -Chorin gab es vorgestern einen sehr ausführlichen und interessanten Artikel.
Im Grunde geht es um eine personalpolitische “Altlast” aus der “umweltpolitischen Giftküche” des (Gott sei Dank) ehemaligen Ministers Dietmar Woidke (SPD). Der hatte “den wichtigsten Naturschutzposten des Landes” damals an die fachfremde Forstbeamtin Constanze Knape vergeben und sich um geltendes Regelwerk offensichtlich wenig geschert.
“Kommando” zurück!”-entschied kürzlich das Landesarbeitsgericht und verurteilte das Land die Entscheidung “unter Beachtung der Rechtsauffassung des Gerichtes neu zu treffen”(Quelle: MOZ)
Als Gründe wurden “eklatante Verfahrenfehler” angeführt.
“Danach gab es damals kein faires Besetzungsverfahren, Knape wurde auf den Posten durchgedrückt, obwohl es bessere Bewerber gab. Brandenburg habe gegen das Grundrecht der „Chancengleichheit beim Zugang von öffentlichen Ämtern verstoßen”, so das Urteil.”
Die Aprilausgabe der Barnimer Bürgerpost thematisiert auf ihrer Titelseite die bevorstehende Wahl des Barnimer Landrates durch den Kreistag. Unter dem Titel “Bockhardt überfordert? Bodo Ihrke hilft dem Amtierenden als »illegaler« Landrat” heißt es: “Die Spatzen pfeifen es inzwischen von den Dächern. Der am 22. Januar 2010 aus dem Dienst verabschiedete Ex-Landrat Bodo Ihrke geht nach wie vor »tagtäglich« im Kreishaus ein und aus. Seinen Privat-PKW parkt er derweil auf demselben Stellplatz, den er früher mit dem Dienstwagen nutzte. Dabei hält er sich vorrangig in der Leitungsetage, wird aber auch oft im Haus B gesehen und nimmt regelmäßig an Beratungen teil. Beispielsweise am Montag, den 15. März, und am Donnerstag, den 18 März, von 11.30 Uhr bis 13.30 Uhr. Während manche befürchten, Ihrke könne sich auf diese Weise unerlaubten Zugriff auf die Unterlagen seiner Mitbewerber bei der für April im Kreistag geplanten Landratswahl verschaffen und nichtöffentliche Internas erfahren, gehen andere davon aus, daß der amtierende Landrat Carsten Bockhardt die Hilfe Ihrkes unbedingt braucht, weil er allein mit der Führung der Geschäfte der Kreisverwaltung überfordert sei.”(Leseprobe “Barnimer Bürgerpost” April 2010)