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Artikel zum Thema “Matthias Platzeck”

“Unser Staat ist auf Draht”  überschrieb das “Neue Deutschland” am 14.08.1961 einen Artikel zur Schließung der Grenzen in der vorherigen Nacht. In wenigen Tagen gedenken Menschen in ganz Deutschland auf unterschiedliche Art dem 50. Jahrestag des Mauerbaus.
Im Panketaler Rathaus gibt es eine Ausstellung mit dem Titel ” „50 Jahre – antifaschistischer Schutzwall, Schandmauer, modernste Grenze Europas“. Sie ist noch bis zum 21.08.2011 zu besichtigen. Ein so einschneidendes Ereignis, wurde Fachbereichsleiter Georg Klein vor Tagen seitens der Märkischen Oderzeitung zitiert,

“darf nicht aus dem Gedächtnis verloren gehen“,. Insbesondere Eltern ist es zu empfehlen, ihren Kindern die Ausstellung zu zeigen. Da am 15. August ein neues Schuljahr beginnt, sind auch Klassen herzlich eingeladen.”

Hinweise zu weiteren Veranstaltungen  im Barnim habe ich leider nicht gefunden.
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In der vergangenen Woche hat sich das RBB-Inforadio intensiv mit verschiedenen Aspekten der Energiewende beschäftigt. Im Zuge dessen wurde am 09.06.2011 auch ein Interview mit Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers gesendet.

Eine Kernbotschaft lautet offensichtlich, dass die Braunkohleverstromung auch ohne CCS über das Jahr 2020 hinaus eine tragende Rolle spielen soll. Gegenteilige Äußerungen Matthias Platzecks  seien fehlinterpretiert, da der Ministerpräsident stets von mehreren Optionen gesprochen hätte und ein mögliches Scheitern der Verpressungsstrategie nicht entscheidend sei. Man könne ja auch die Kraftwerkstechnik verbessern.

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“Schneller Reichtum schadet dem Verstand”, sagt Dagobert Duck gelegentlich, wenn er die finanziellen Irrflüge seines Milliardärskollegen Klaas Klever beurteilt. Ob das auch für politische Karrieresprünge gilt ist nicht überliefert. Die Geschichte des Gregor Beyer würde eine vertiefende Betrachtung in dieser Richtung eventuell lohnen.

Vor 2 Jahren noch führte der ehemalige Geschäftsführer der “Blumberger Mühle” und Ex-Angestellte am Institut für Ökologie und Naturschutz (Eberswalde) das beschauliche Leben eines Provinz-Liberalen, als er im Herbst 2009 in den Landtag nachrückte. Ab September 2010 fungierte er als kommissarischer Generalsekretär der FDP Brandenburg, ist seit April diesen Jahres Landesvorsitzender seiner Partei und inzwischen auch Beisitzer der 1. Abteilung im Bundesvorstand.
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Es klingt fast unglaubwürdig , ist aber wohl leider wahr. Kürzlich berichtete “Reuters”, dass die Regierungen von Brandenburg, Sachsen und Sachsen Anhalt ein Positionspapier ans Kanzleramt verschickt haben , in dem die dauerhafte Verstromung von Braunkohle beworben wird.

Wörtlich soll es dort heißen: “die Nutzung des einzigen, in ausreichender Menge zur Verfügung stehenden Energieträgers – der Braunkohle – sei „Gebot der Stunde”.
Axel Vogel,  Chef der Grünen Landtagsfraktion aus Eberswalde, vergleicht den brandenburgischen Ministerpräsident Matthias Platzeck inzwischen  mit Don Quijote im verzeifelten Kampf für den “Schmuddelrohstoff” (Anmerkung des Autors) Braunkohle. “Sachsen und Sachsen-Anhalt”, so Vogel weiter, “geben die Rosinante und den Sancho Panza in dieser Tragödie.”
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Immer wieder gern schaue ich mir die meistgesuchten Begriffe der Woche an, mit denen Besucher mittels Suchmaschinen auf die Homepage des Barnimblogs gelangen.
Während im Frühjahr an einsamer Spitze der Begriff “Holunderblütenhonig” stand, votiert nun das Wort “Nebelkrähe” mit derzeit 47 Klicks vor “Matthias Platzeck”, der mit 29 Klicks weit darunter liegt. Lesen Sie weiter »

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Ab und zu darf Schönows Wirtschaftsminister Ralf Christoffers mit den Reichen, Schönen und Mächtigen an einem Tisch sitzen. Das bringt der Job so mit sich. Nun kann man sich vielleicht über die Attraktivität der Herren Øystein Løseth und Hartmut Zeiß streiten. Macht haben sie allemal und ein paar Euros “auf der hohen Kante” können wir wohl auch voraussetzen.

Wirklich gut scheint die Stimmung im “Cafe Kleines Schloss” gestern allerdings nicht gewesen sein obwohl auch Deichgraf Platzeck mittafelte. Vattenfalls Führungskräfte sind schwer enttäuscht. Angie Merkels Atom-Absolution (oder sagte sie “Energie-Revolution”? ) ist nicht nur völlig unsinnig sondern bedroht zusätzlich die Gewinnmargen der Braunkohlefürsten. Da kann der Latte Macchiato schon mal bitter schmecken.

Und wenn einem so abrupt der Lolly aus dem Mund gezogen wird (jeder der Kinder hat weiss was ich meine) sind Trotzreaktionen vorprogrammiert (auch wenn die Vattenfaller nun wahrlich keine Atomverächter sind). Folgerichtig hat der Energieriese dann auch mit dem Ausstieg aus Kohleförderung und Verstromung gedroht (Quelle: PNN). Ja wie jetzt, keine verwüsteteten Landschaften mehr, ein” CO2-Erdrutsch” und der Verzicht auf die völlig unberechenbare CCS-Technologie? Das ist eigentlich eine Nachricht die nach einer ausgiebigen Champagnerdusche schreit. Aber wird dürften die Rechnung wohl ohne Matthias Platzeck gemacht haben. Der ließ gegenüber der “Potsdamer Neuesten Nachrichten” bereits verlauten, wie sehr er sich um die Zukunft der Braunkohle sorgt.
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Kommentar zum Festaktsprogramm: 20 Jahre Nationalparkprogramm

Sorgen um das Biosphärenreservat

Anläßlich des Festakts: “20 Jahre Nationalparkprogramm” im Kloster Chorin, zu dem auch der Ministerpräsident Matthias Platzeck und weitere Kabinettsmitglieder erschienen waren, um das “Tafelsilber der Einheit” zu feiern, ließen es sich einige Bürger aus Chorin und Senftenhütte nicht nehmen, auf die aktuelle Gefährdung des Schutzzgebietes durch die geplante 380-kV-Freileitung und andere Projekte hinzuweisen.

Folgender Kommentar zum Festaktsprogramm wurde den Gästen überreicht:
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