Am 30.4.2011 gründete sich im beschaulichen Ortsteil Klarahöhe die erste Barnimer Bürgerinitiative gegen CO2-Endlager. Vorausgegangen war u.a. eine Informationsveranstaltung der Niederbarnimer Bündnisgrünen im Ahrensfelder Rathaus. Hier ging es um grundsätzliche Infos zur CCS-Technologie, Gefahren der Verpressung, politische und energiewirtschaftliche Hintergründe. Wochen vorher hatte Greenpeace veröffentlicht, dass sich in Lindenberg (Gemeinde Ahrensfelde) ein möglicher Verpressungspunkt befindet. Das für dessen Nutzung derzeit keine konkreten Planungen bekannt sind wurde ebenfalls gesagt.
Die BI begann ihre Informationsarbeit, der Verein “Wir im Niederbarnim” wurde gegründet, am 5. Juni fand eine Mahnwache an der Lindenberger Dorfkirche statt. Nicht alle können oder wollen das akzeptieren. Besonders Vertreter der Barnimer LINKEN haben in jüngster Vergangenheit immer wieder Vorwürfe gegen das bürgerschaftliche Engagement erhoben. Lesen Sie weiter »
“Die Arbeitnehmerfreizügigkeit muss mit der Einführung eines flächendeckenden, gesetzlichen Mindestlohns verbunden werden.” Dies ist die Kernforderung von Margitta Mächtigs 1.-Mai-Rede in Bernau.
Wer im Barnim Politik macht oder sich auch nur etwas näher damit beschäftig kommt an Margitta Mächtig eigentlich kaum vorbei. Die 54-jährige vertritt die LINKE (und ihre Wähler) in der SVV Biesenthal und ist sowohl Kreis- als auch Landtagsabgeordnete. Zudem ist die ehemalige Pionierleiterin, Gastronomin, Notargehilfin und “Fachwirtin für Messe -Tagungs – und Kongresswirtschaft” Mitglied verschiedenster, regionaler Vereine. Hier ihre Reaktionen auf unser “Weihnachts-Interview”.
Ist Weihnachten für Sie ein christliches Fest, eine Familienfeier, ein Segen für den Handel, irgendwas dazwischen oder noch ganz was Anderes?
Margitta Mächtig:
Zeit für Besinnung, Erholung und Familie.
Wie wird ihr Weihnachtsbaum aussehen und woher holen sie ihn?
Margitta Mächtig:
Immer aus Biesenthal und sparsam geschmückt mit Holzsternen, Kugeln und ohne Lametta. Lesen Sie weiter »
Weihnachten im Barnim 2010:
Wir haben in diesem Jahr verschiedene Zeitgenossen zu ihren Einstellungen, Plänen und Erinnerungen befragt. Den Anfang macht Markus Schaefer. Der Architekt und Energieberater lebt mit seiner Familie in Bernau. Bis 2008 vertrat er Bündnis 90/ Die Grünen als Stadtverordneter.
Wie wird ihr Weihnachtsbaum aussehen und woher holen sie ihn? Markus Schaefer:
Eine kleine Fichte aus dem Garten von Oma und Opa aus Schönow.
Ihr Festtagsmenü am Heiligen Abend?
Markus Schaefer:
Wahrscheinlich leisten wir uns ein Bio-Huhn mit leckerem Gemüse und Salat. Ich selbst hätte gerne einen schönen Fisch, aber nach dem Braten/Kochen der stinkt´s zu sehr, sagt meine Frau. Lesen Sie weiter »
Die aktuelle Ausgabe der “Barnimer Bürgerpost” wird in diesen Tagen an die Abonnenten und Kioske ausgeliefert. Nebenstehend wie immer eine Leseprobe. Hier der Inhalt des Oktoberheftes:
Technische Werke Eberswalde: Woher kommen die Verluste? – Im Beteiligungsbericht der Stadt sucht man die Spartenergebnisse vergebens (bbp)
Sarrazindebatte: Rassismus und Darwinismus (Andy Losch)
Innovationen in der Kommunalpolitik: Privatisierung der StVV-Ausschüsse (Gerd Markmann)
Programmparteitag der FDP Barnim: Schwerpunkt Polizeireform (fdp)
Bündnisgrüne an neuem Büro-Standort (Karl-Dietrich Laffin)
Zahlen sind nun wirlich nicht jedermanns Sache. Ich find`s gelegentlich schon spannend, bei welchen Themen unsere Leser “zuklicken” und welche Beiträge mit den meisten Seitenzugriffen honoriert werden.Soeben habe ich mich mal durch unsere “interne Statistik” für dieses Jahr gewühlt und weise Euch im Ergebnis den Weg zu den 20 ”meistgenutzten Artikeln” des Barnim-Blogs vom 1. Januar 2010 bis heute. Lesen Sie weiter »
Es geschieht nicht allzu oft, dass sich der Berliner “Tagesspiegel” mit Themen beschäftigt die (wenngleich landespolitischer Natur) den Landkreis Barnim relativ direkt betreffen. Zur offensichtlich hochkomplizierten Neubesetzung des Chefpostens im Biosphärenreservat Schorfheide -Chorin gab es vorgestern einen sehr ausführlichen und interessanten Artikel.
Im Grunde geht es um eine personalpolitische “Altlast” aus der “umweltpolitischen Giftküche” des (Gott sei Dank) ehemaligen Ministers Dietmar Woidke (SPD). Der hatte “den wichtigsten Naturschutzposten des Landes” damals an die fachfremde Forstbeamtin Constanze Knape vergeben und sich um geltendes Regelwerk offensichtlich wenig geschert.
“Kommando” zurück!”-entschied kürzlich das Landesarbeitsgericht und verurteilte das Land die Entscheidung “unter Beachtung der Rechtsauffassung des Gerichtes neu zu treffen”(Quelle: MOZ)
Als Gründe wurden “eklatante Verfahrenfehler” angeführt.
“Danach gab es damals kein faires Besetzungsverfahren, Knape wurde auf den Posten durchgedrückt, obwohl es bessere Bewerber gab. Brandenburg habe gegen das Grundrecht der „Chancengleichheit beim Zugang von öffentlichen Ämtern verstoßen”, so das Urteil.”