Artikel zum Thema “Landkreis Uckermark”
Rechtsextremismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit sind uns leider auch im Barnim nicht unbekannt. Dass diese Erscheinungen weiterhin keine Randprobleme sind, zeigen die Wahlergebnisse rechtsextremistischer Parteien bei den letzten Brandenburger Kommunalwahlen sowie Berichte aus der pädagogischen Praxis. Die Kommunen in unserem Landkreis setzen sich auf unterschiedliche Weise damit auseinander. Positiv ist Eberswalde zu erwähnen. Nach der Wende als rechtsextremistisches Nest bekannt und vor allem durch den Tod des Angolaners Amadeu Antonio zu trauriger Berühmtheit gelangt, schlossen sich die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Eberswalde zusammen. Es entstanden Gruppen wie der “In- und Ausländer/innenkreis” und der “Afrikanische Kulturverein Palanca e.V.”. Studierende der Fachhochschule Eberswalde initiierten das Netzwerk „Für ein tolerantes Eberswalde“, das 1999 mit der Theodor-Heuss-Medaille ausgezeichnet wurde. Im Jahr 2003 gründeten Bürgerinnen und Bürger sowie Mitwirkende des Netzwerkes „Für ein tolerantes Eberswalde“ und Mitglieder des Vereins “Lokale Agenda 21 Eberswalde e. V.” die “Bürgerstiftung Barnim Uckermark”. Diese fördert das bürgerschaftliche Engagement und den Gemeinsinn. Lesen Sie weiter »
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Ein Beitrag von Hartmut Lindner, Mitglied der Bürgerinitiative “Biosphäre unter Strom – keine Freileitung durchs Reservat”.
Die Märkische Oderzeitung (MOZ) widmete in der Wochenendausgabe (27./28.12.2008) eine halbe Seite dem Trassenkonflikt. Während Cornelia Behm (MdB, Grüne) sich für die Erdverkabelung der Uckermarkleitung bei der Querung des Biosphärenreservats und Eberswaldes ins Zeug warf, plädierte Prof. Harald Schwarz von der TU Cottbus dafür, die Uckermark solle eine Vorreiterrolle für einen “ökologischen Freileitungsbau” übernehmen.
Dass er den “ökologischen Freileitungsbau” in Anführungsstriche setzte, wird ihm bei Vattenfall noch Ärger bereiten, wenn er die nächsten Drittmittelanträge einreicht.
Wie aus dem Forschungbericht der TU Cottbus 2006 hervorgeht, der im Netz einzusehen ist, hat Prof. Schwarz von Vattenfall für ein Forschungsprojekt (2005-2007) Optimierung elektrotechnischer Komponenten im Eigenbedarf von Kraftwerken 220.000 Euro erhalten.
Deshalb wundert es auch nicht, dass sich der Professor bei seiner Stellungnahme zum Trassenkonflikt keine eigenen Gedanken gemacht, sondern den Standpunkt seines Geschäftspartners vertreten hat. Natürlich im Gestus der Unparteilichkeit und des unabhängigen Experten.
Die MOZ hat die Leser über die Verbindung Prof. Schwarz – Vattenfall im Unklaren gelassen.
Hartmut Lindner, Senftenhütte
(Nachtrag 30.12.2008) Hier der Beleg aus dem Jahresforschungsbericht:
 Prof. Dr.-Ing. Harald Schwarz erhielt von 2005 bis 2007 insgesamt 609.000 € Forschungsmittel von Vattenfall (Quelle: TU Cottbus, Jahresforschungsbericht 2006, Seite 78)
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Geschrieben von Hartmut Lindner in Wirtschaft, Tags: 380-KV-Freileitung, Biosphaerenreservat Schorfheide-Chorin, Chorin, Eberswalde, EnLAG, Landkreis Uckermark, Prof. Dr. Lorenz Jarass, Schorfheide, Senftenhuette, Vattenfall Europe AG, 2.560 mal gelesen
Ein Beitrag von Hartmut Lindner, Mitglied der Bürgerinitiative “Biosphäre unter Strom – keine Freileitung durchs Reservat”.
Zum Sachverhalt
Am 15.12.08 gab es im Ausschuss für Wirtschaft und Technologie des Deutschen Bundestages eine dreistündige öffentliche Anhörung der Sachverständigen zum Gesetz zur Beschleunigung des Ausbaus der Höchstspannungsnetze (EnLaG), das im März 2009 verabschiedet werden soll.
In diesem Gesetz werden 24 Stromtrassenprojekte im Höchstspannungsbereich (380 kV) ausgewiesen, die vorrangig ausgebaut werden sollen, um den Stromtransfer von Nord nach Süd zu gewährleisten und den europäischen Strommarkt in der BRD herzustellen. Eine davon ist die Uckermarkleitung von Bertikow (bei Prenzlau/Uckermark) nach Vierraden (Uckermark) durch das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin, durch Eberswalde und den Naturpark Barnim nach Neuenhagen bei Berlin. Lesen Sie weiter »
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Die folgende Meldung hat mich echt überrascht und auch ein wenig schockiert:
„In Brandenburg engagieren sich laut einer aktuellen Untersuchung deutlich weniger Menschen im Ehrenamt als in anderen Bundesländern. Laut einer am Mittwoch vorgelegten Studie «Engagementatlas 2009» der AMB Generali Gruppe leisten lediglich 25,2 Prozent der Märker ehrenamtliche Arbeit. Damit belegt das Bundesland den 14. Platz.(…) Bundesweites Schlusslicht ist der Studie zufolge die Region Barnim/Uckermark. Dort liegt der Anteil der «Ehrenamtler» an der Bevölkerung bei lediglich 14 Prozent.“ (Quelle: berlinonline.de/ddp)
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Nachdem sich im letzten Jahr ein Straußenzüchter freuen durfte, wurde diesmal ein Melchower Existenzgründer mit dem Gründerpreis Barnim/Uckermark 2008 geehrt.
Christian Springer, seines Zeichens staatlich geprüfter Hufbeschlagschmied, überzeugte die Jury mit seinem Geschäftskonzept und wurde 2. von immerhin 21 Bewerbern.
Zu Springers Leistungen, die er auch auf seiner Website bewirbt, gehören das Hufeausschneiden, die Fertigung orthopädischer Beschläge, Spezial- und Sportbeschläge, sowie die Behandlungen von Hufgeschwüren.
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Am 21. November 2008 wird im Eberswalder Paul-Wunderlich-Haus zum ersten Mal der “Barnimer Förderpreis für Demokratie” vergeben. Die Bürgerstiftung Barnim-Uckermark und der Landkreis Barnim haben den Preis ausgelobt, um besonders beispielhaftes Engagement für die Demokratie öffentlich zu würdigen und zu unterstützen.
Der Förderpreis ist mit 2.000 Euro dotiert. Das Preisgeld wurde von Privatpersonen und Unternehmen gestiftet, darunter der in Bernau lebende stellvertretende Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg, Dr. Mohamed Hamdali, der Wirtschaftsinteressenring Eberswalde WIR e.V. sowie die Amadeu Antonio Stiftung (Berlin). 14 Einzelbewerber, Vereine, Initiativen, Projekte und Kommunen haben sich beworben oder wurden vorgeschlagen: Lesen Sie weiter »
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Jens Koeppen (CDU) unterstützt offenbar die von Vattenfall geplante Freileitung durch das Biosphärenreservat Schorfheide/Chorin. Das jedenfalls berichtet die „Märkische Allgemeine“ in ihrer heutigen Ausgabe.
Koeppen, so die MAZ, habe die Unterstützung eines Antrages der LINKEN im Bundestag bereits abgelehnt. Dieser beinhaltet „eine Aufnahme der Uckermark-Leitung als fünftes Pilotprojekt zur Erdverkabelung.”
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