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Artikel zum Thema “Landkreis Uckermark”

aldkNach 8 1/2 Stunden intensiver Sitzungsarbeit in Dallgow-Döberitz, diversen Vorstellungsrunden und Kampfkandidaturen war es geschafft. Die Brandenburger Bündnisgrünen wählten ihre Landeslisten für die Landtags- und Bundestagswahl. Als Kurzinformation hier die ersten 10 (Land) bzw. ersten 5 (Bund) Nominierungen.

Landesliste Landtagswahl:
1.    Marie Luise von Halem (KV Potsdam)
2.    Axel Vogel (KV Barnim)
3.    Sabine Niels (KV Oder-Spree)
4.    Michael Jungclaus (KV Märkisch-Oderland)
5.    Ursula Nonnemacher (KV Havelland)
6.    Clemens Rostock (KV Oder-Spree)
7.    Elke Seidel (KV Mittelmark-Fläming)
8.    Robert Schindler (KV Uckermark)
9.    Heide Schinowsky (KV Potsdam)
10.    Wolfgang Freese (KV Ostprignitz-Ruppin)

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Bei kleineren Wartungsarbeiten an der „Brandenblog-Liste“ war ich heute morgen von Länge und Umfang doch ein bisschen erschlagen. Ein ziemlich unübersichtlicher “Lindwurm”! Als kleine Erleichterung bzw. „Erste-Hilfe-Maßnahme“ habe ich eine Übersicht nach Landkreisen und kreisfreien Städten erstellt. Das ging schnell (ca. 20 Minuten) und sorgt für etwas mehr Struktur. Freundliche Anregungen a la „Ey du Depp, xxx liegt gar nicht in yyy“ nehme ich mit Gelassenheit und in tiefer Dankbarkeit entgegen.

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genfood12:12
Was wie das Resultat eines Wasserballspiels klingt entspricht dem Abstimmungsergebnis der Panketaler Gemeindevertretung zum Thema „Gentechnikfreie Gemeinde“. Folgender Beschlusstext von Bündnis90/Die Grünen wurde damit beschieden:

„Panketal erklärt sich zu einer „Agro-Gentechnikfreien Gemeinde“ und bekennt sich zur „Gentechnikfreien Region Uckermark-Barnim“. Hierzu verpflichtet sich die Gemeinde in ihren Einrichtungen (Schulen und Kitas), unter Berücksichtigung der derzeit gültigen Kennzeichnungsvorschriften, für Agro-Gentechnikfreies Essen zu sorgen und etwaige Verträge mit Fremdversorgern zukünftig entsprechend zu gestalten.
Gemeindeeigene Grundstücke werden mit der Auflage der Agro-Gentechnikfreien Bewirtschaftung verpachtet. Bei Verkäufen, anderen Flächen bzw. Altverträgen wirkt die Gemeinde auf Agro-Gentechnikfreie Bewirtschaftung hin.“

Durch die Fachausschüsse hatte es der Antrag noch relativ „unbeschadet geschafft“. Im Hauptausschuss schlug dann jedoch die „Stunde der Spezialisten“. Nach einer 3:5 Niederlage kam es am23. März 2009 schließlich zu einer denkwürdigen, finalen Diskussion.
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Startfoto der Radtour Berlin-Uckermark 2008

Startfoto der Radtour Berlin-Uckermark 2008


Am 6. Juni 2009 findet -privat organisiert und unabhängig- zum zehnten Mal die Radtour Berlin-Prenzlau statt. Die Teilnehmer kommen aus Berlin, der Uckermark und vielleicht 2009 auch aus dem Barnim?

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Vertreterinnen und Vertreter aus Landwirtschaft, Gartenbau, Imkerei, dem Lebensmittelverarbeitenden Gewerbe, sowie aus Politik, Kirche und Naturschutz trafen sich anlässlich des im Rahmen des Filmfestivals überMacht gezeigten Films „Monsanto mit Gift und Genen“ im Kulturbahnhof Biesenthal, um über Grüne Gentechnik in der Region zu diskutieren. Der Vorschlag der Lokalen Agenda 21 Biesenthal zur Schaffung einer großräumigen Gentechnikfreien Region im südlichen Barnim, die sich an die Region Uckermark-Barnim anschließt, fand bei den eingeladenen Gästen und Diskussionsteilnehmerinnen und -teilnehmern eine breite Zustimmung. Bis zum Herbst sollen Landwirte und Kommunen dazu gezielt angesprochen werden.

Mehr als achtzig Menschen lockte das Thema Grüne Gentechnik am vergangenem Sonntag in den Kulturbahnhof Biesenthal. Auf Einladung der Lokalen Agenda 21 Biesenthal sahen sie sich dort den Dokumentarfilm „Monsanto, mit Gift und Genen“ an – eine brillante Recherche über den Biotechnologie-Konzern Monsanto. Im Film wird deutlich, wie »wissenschaftliche Beweise« für die Behauptung, Gentechnik sei sicher zu Stande kommen. Die Einflussnahme des Konzerns auf Politik und Kontrollbehörden wird enthüllt und nachgewiesen, wie rücksichtslos der Konzern eine Verunreinigung von gentechnikfreiem mit seinem eigenen genverändertem Saatgut in Ländern wie Paraguay zulässt. Dort hatten Gesetzesbrecher jahrelang Gen-Soja-Saat illegal eingeführt und ausgesät und damit Fakten geschaffen, so dass der Staat am Ende nur noch den Status Quo abnicken konnte. So kommt der Konzern sogar dort, wo er eine legale Aussaat von Gen-Mais nicht erreichen kann, durch absichtlich-zufällige Kontamination doch noch zu seinem Ziel, sein Saatgut zu verkaufen.

Olaf Willert, biologisch wirtschaftender Schäfer und Obstbauer aus Rüdnitz (Biohof Eichhorn) und weiteres Publikum im Kultur Bahnhif Biesenthal

Olaf Willert, biologisch wirtschaftender Schäfer und Obstbauer aus Rüdnitz (Biohof Eichhorn) und weiteres Publikum im Kultur Bahnhof Biesenthal

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Leseprobe BBP 03 2009

Leseprobe Barnimer Bürgerpost

In diesen Tagen ist das Märzheft der “Barnimer Bürgerpost” erschienen. Wie immer finden Sie hier auf dem Barnim-Blog eine Leseprobe des aktuellen Heftes. Klicken Sie dazu auf die nebenstehende Grafik.
Die Ausgaben der Vormonate finden Sie in unserem Download-Archiv.

Inhaltverzeichnis des Märzheftes 2009

  • »Energienetze rekommunalisieren« – Konzessionsverträge über Gas- und Stromnetze in Eberswalde laufen 2011 aus (bbp)
  • Vor 10 Jahren: Deutschland im Krieg
  • Genmaisversuch abgewendet (Christian Rehmer)
  • Biber an der »Mikadobrücke« mitten in Eberswalde (bbp)
  • Bernau gegen Genmais(bbp)
  • Entlassungen im Walzwerk Finow (bbp)
  • Diskussion zur B 167 (neu) – Das Ende ist noch lange nicht in Sicht (Karen Oehler, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Grüne und Ortsvorsteherin Eberswalde 1)
  • Bürgerhaushalt ist keine »direkte Demokratie« – Änderungsvorschläge als »Kasperkram« abgelehnt (bbp)
  • Um Antwort nicht verlegen – Gespaltenes Verhältnis der Stadtverwaltung zur Öffentlichkeit (Albrecht Triller)
  • »Alter Wein in neuen Schläuchen« – von den Schulzschen »Klausurtagungen« zu Boginskis »Workshop« (bbp)
  • Gentechnikfreie Kommune Eberswlade: Stadtvewaltung sieht sich nicht in der Verantwortung – StVV-Anfrage von Carsten Zinn (bbp)
  • Der Wind des Widerstandes – Bundesweite Tagung gegen die Agro-Gentechnik in Eberswalde (Christian Rehmer)
  • Landrat ohne Namen? (Dr. Andreas Steiner)
  • »KonsumGlobal« – Seminar für kunsumkritische Stadtführer (BUNDjugend Brandenburg)
  • »Einstein«-Erinnerung – Gestaltung des Geländes der abgerissenen »Albert-Einstein-Oberschule« (bbp)
  • Öffentliche Fraktionssitzung der LINKEN in der StVV Eberswalde am 9.3. – Ein-Euro-Jobs und Rechtsextremismus in Eberswlde (Wolfgang Sachse)
  • Antiquierte Arbeitsmarktpolitik in Eberswalde – Alternativen zu Ein-Euro-Jobs endlich in der Praxis umsetzen (Dr. Andreas Steiner)
  • Mehr Rechte für Sachkundige Einwohner (bbp)
  • Akademie Solidarische Ökonomie gegründet (Dr. Hans-Jürgen Fischbeck)
  • Bürgerhaushalt und Ortsteile – Vorschläge des Ortsvorstehers Carsten Zinn abgelehnt (bbp)
  • Mehr Bürgerbeteiligung in Bernau – Vorschläge für die Hauptsatzung (Bärbel Mierau)
  • Kontakt Eberswalde e.V. – Angebote
  • Landesverband Freie Wähler Brandenburg e.V. in Potsdam: Seit 1993 eine Alternative zu Parteien (Ute Bankwitz)
  • Hartz IV-Kinder: Keine Kindergelderhöhung und gekürzter Regelsatz (SBB)
  • 18. Treffen der Sozialen Bewegung Brandenburg (SBB) in Schwedt – Protestauftakt 2009 (SBB)
  • Weltweiter Aktionstag 28. März (Eberswalder Montagsdemo)
  • »Gebührenerhöhungen sind nur das allerletzte Mittel« – der Stadtverordnete Carsten Zinn sprach mit der Verbandsspitze des ZWA Eberswalde (bbp)
  • Gemeinsam für Frieden und soziale Sicherheit, gegen Armut, Hunge und Krieg – gemeinsame Demo SBB und Potsdamer Ostermarsch am 4.4. in Potsdam (Eberswalder Montagsdemo)
  • Karl Marx im 21. Jahrhundert (Teil 6): Menschheit – Religion – Ökologie (Dr. Rainer Thiel)
  • Vorbescheid für »Freie Oberschule Finow« (bbp)
  • Wie krank sind die Eberswalder Bäume? – Nur die Kettensäge kann noch helfen (G.M.)
  • Nach Redaktionsschluß: Weitere Baumfällungen in Eberswalde (bbp)
  • Bündnis für den Frieden Eberswalde – 1999: Weg in den Krieg – »Deutschland ist dabei« (Rolf Richter) – Teil 1
  • Pfui Deibel (Dr. Steffen Peltsch)
  • Bürger – Nichtbürger – Bildungsbürger (Gerd Markmann)
  • Martin Luther King zum 80. (Hanns-Peter Giering)
  • Mächtige Präsidentin (Annett Hanke, Finowfurter Sportverein)
  • Zur Diskussion B 167 neu (Hans-Jürgen Müller)
  • Kreistag Barnim und StVV Eberswalde fordern: »Volle Leistung zum halben Preis« (bbp)
  • Brandenburgische Freundschaftsgesellschaft Eberswalde wählte neuen Vorstand (bbp)
  • Das Geheimnis der Silkebuche (Bernd Müller)
  • Wanderplan (Bernd Müller)
  • Befefizkonzert zugunsten des Barnimer Notfallfonds für Flüchtlinge (Bürgerstiftung Barnim Uckermark)
  • Eine erfolgreiche Anzeige gegen Umweltfrevel (Hans-Jürgen Müller)
  • Freie Oberschule Finow: Nachmittag der Begegnung am 20.3. (Hartwin Schulz)
  • Flugzeugunglück 1966: Gedenkveranstaltung (Waldemar Hickel, Brandenburgische Freundschaftsgesellschaft e.V.)

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In Zeiten der Krise fällt der Blick oft auf Jene die sie verwalten.
Dementsprechend hat „Forum“, das Wirtschaftsmagazin der IHK-Ostbrandenburg, Christian Ramm befragt. Der 55-jährige leitet die Agentur für Arbeit in Eberswalde. Hier einige Auszüge:

Momentan gibt es kaum positive Bilder in der bundesweiten Wirtschaft. Die Finanz- und Konjunkturkrise sorgt für eine trübe Stimmung. Wie hat sich die weltweite Krise bislang auf den Arbeitsmarkt ihres Agenturbezirkes ausgewirkt?
Auch bei uns ist seit Jahresbeginn die Zahl der Arbeitslosen gestiegen. Allerdings nicht in dramatischer Form, unser Anstieg ist überwiegend saisonal bedingt und deutlich geringer als in anderen Regionen Deutschlands. Barnim und Uckermark sind überwiegend durch Klein- und Kleinstbetriebe geprägt und auch nicht extrem exportabhängig. Diese Struktur hilft uns jetzt in der Krise. Allerdings gibt es auch bei uns – besonders im Bereich der Logistik und bei den Automobilzulieferern – Auftragsrückgänge. Ende Februar waren im Barnim und in der Uckermark 26.606 Menschen arbeitslos. Die Arbeitslosenquote ist gegenüber Januar nicht gestiegen, sondern lag im Agenturbezirk im Februar wieder bei 16,1 Prozent und damit um 1,7 Prozentpunkte unter dem Februarwert von 2008.

Wie hilft die Arbeitsagentur den von der Krise betroffenen Unternehmen der Region?
Eine ganz wichtige Hilfe ist das Mittel der Kurzarbeit. Wenn die Auftragslage dünn wird, muss somit kein Mitarbeiter entlassen werden. In unserem Agenturbezirk haben bis Anfang März 61 Unternehmen für 804 Mitarbeiter Kurzarbeit beantrag.

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