Artikel zum Thema “Landkreis Uckermark”
Ich weiß, ich kann manchmal hundsgemein sein. Nicht zuletzt, weil ich mir die Freude nicht verkneifen kann, dass die beiden Galionsfiguren der regionalen SPD, Petra Bierwirth und Markus Meckel, dem neuen Deutschen Bundestag nicht mehr angehören werden.
Bierwirth hatte wohlweislich schon Monate vorher das Handtuch geworfen und trat als Kandidatin nicht mehr an. Ihr Nachfolger Ravindra Gujjula konnte das Direktmandat im Wahlkreis Märkisch Oderland – Barnim II nicht gewinnen. Und „Zaunlatten-Meckel“ verlor im Wahlkreis Uckermark – Barnim I überraschend gegen die noch relativ unbekannte Eberswalder Stadtverordnete Sabine Stüber (DIE LINKE). Lesen Sie weiter »
Ich weiß, ich kann manchmal hundsgemein sein. Nicht zuletzt, weil ich mir die Freude nicht verkneifen kann, dass die beiden Galionsfiguren der regionalen SPD, Petra Bierwirth und Markus Meckel, dem neuen Deutschen Bundestag nicht mehr angehören werden.
Bierwirth hatte wohlweislich schon Monate vorher das Handtuch geworfen und trat als Kandidatin nicht mehr an. Ihr Nachfolger Ravindra Gujjula konnte das Direktmandat im Wahlkreis Märkisch Oderland - Barnim II nicht gewinnen. Und „Zaunlatten-Meckel“ verlor im Wahlkreis Uckermark - Barnim I überraschend gegen die noch relativ unbekannte Eberswalder Stadtverordnete Sabine Stüber (DIE LINKE).
Wie häufig haben wir Bierwirth und Meckel hier im Barnimblog aufs Korn genommen?
Die beiden Politiker des konservativen Seeheimer Kreises der SPD zeichneten sich durch politische Angepasstheit und Erstarrung aus: Neoliberalität, eine verfehlte Umwelt- und Sozialpolitik als auch Zustimmungen zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr. Das alles und vieles mehr war den
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Geschrieben von Hartmut Lindner in Umwelt, Tags: 380-KV-Freileitung, Biosphärenreservat, Chorin, Eberswalde, Finow, Geschichte, Landkreis Uckermark, Naturfreunde, Schorfheide, Vattenfall, 1,604 mal gelesen
Die Naturfreunde laden für den kommenden Samstag, den 19. September, zu einer Fahrradtour durch die Schorfheide in die Uckermark nach Angermünde ein. Der besondere Clou dieser Fahrradtour ist die Route, die sich am Verlauf der geplanten 380-kV-Freileitung durch das Biosphärenreservat orientiert und den Teilnehmern die Möglichkeit bietet, sich ein eigenes Bild von diesem Vattenfall-Projekt zu machen.
Treffpunkt ist am Samstag um 13.30 Uhr der Bahnhofsvorplatz in Eberswalde. Dann geht es am Finowkanal entlang nach Finow-Ost und zum Brandenburgischen Viertel, denn hier berührt die Trasse bedeutsame Wohngebiete.
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Die Naturfreunde laden für den kommenden Samstag, den 19. September, zu einer Fahrradtour durch die Schorfheide in die Uckermark nach Angermünde ein. Der besondere Clou dieser Fahrradtour ist die Route, die sich am Verlauf der geplanten 380-kV-Freileitung durch das Biosphärenreservat orientiert und den Teilnehmern die Möglichkeit bietet, sich ein eigenes Bild von diesem Vattenfall-Projekt zu machen.
Treffpunkt ist am Samstag um 13.30 Uhr der Bahnhofsvorplatz in Eberswalde. Dann geht es am Finowkanal entlang nach Finow-Ost und zum Brandenburgischen Viertel, denn hier berührt die Trasse bedeutsame Wohngebiete.
Danach geht es ins Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin, über Lichterfelde und Golzow nach Senftenhütte. Hier wird der am vergangenen Wochende eröffnete Radlerrastplatz am Krausenberg mit der vom Keramikhütte e.V. gestalteten Stele zur Dorfgeschichte (Glashütten- und Steinschlägerdorf) besichtigt und der Trassenverlauf durch dieses idyllische Dörfchen begutachtet. Nach einer Kaffepause
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Wir alle kennen die Bilder von 89, die Bilder von den wilden Gesellen, die langhaarig und langbärtig die Bürger mobilisiert und dem DDR-Regime die Wende abgetrotzt haben. Nach dem Beitritt wurden sie in der BRD rasiert, und seitdem gibt es nur noch ehemalige Bürgerrechtler in der BRD. Nicht zu wenige, denn die Talk-Shows sind an den Jahrestagen voll davon. Ich habe mich immmer gefragt, wenn wieder einer als ehem. Bürgerrechtler vorgestellt wurde, ob diese Qualifizierung angemessen sei.
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Wir alle kennen die Bilder von 89, die Bilder von den wilden Gesellen, die langhaarig und langbärtig die Bürger mobilisiert und dem DDR-Regime die Wende abgetrotzt haben. Nach dem Beitritt wurden sie in der BRD rasiert, und seitdem gibt es nur noch ehemalige Bürgerrechtler in der BRD. Nicht zu wenige, denn die Talk-Shows sind an den Jahrestagen voll davon. Ich habe mich immmer gefragt, wenn wieder einer als ehem. Bürgerrechtler vorgestellt wurde, ob diese Qualifizierung angemessen sei.
Neulich beim Hoffest in Brodowin (6.6.) kam MdB Markus Meckel am Info-Stand der BI Biosphäre unter Strom - keine Freileitung durchs Reservat vorbei. Nicht über unsere Köpfe! Keine Freileitung durchs Reservat und Wohngebiete!, stand auf unserem Transparent. Nichts lag näher, als den MdB zu bitten, den Protestaufruf gegen die 380-kV-Freileitung zu unterzeichnen. Aber da war ich an den Falschen geraten. Mit Unterschriften kämpfe er schon lange nicht mehr, er habe andere Mittel.
Na klar, denke ich, der Abgeordne
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Als der Abgeordnete Pfeiffer (CDU), Sprecher des Wirtschaftsausschusses, am 7.Mai 2009 im Bundestag an das Rednerpult trat, wirkte er zunächst noch ganz normal. Flüssig legte er die ausgeprochenen Vorzüge des Gesetzes dar, dessen Verabschiedung in zweiter und dritter Lesung es zu begründen galt. Doch dann muß ihn plötzlich der Stoiber geritten haben, als er auf die “Uckermarkleitung” zu sprechen kam. Seine Rede wurde lauter, schneller, emotionaler, bis sie ihn – nicht das Publikum – ganz überwältigte. Kurz: ein Auftritt stoiberscher Qualität war für wenige Minuten im Parlamentsfernsehen auf Phönix zu erleben.
Auf der web-Seite des Bundestags (www.bundestag.de) gibt es einen link web-tv zum Video on Demand-Dienst des Parlaments. Hier kann man sich verschiedene Redebeiträge von Abgeordneten ansehen, aber nicht herunterladen.
Ich empfehle allen Vattenfall-Fans, allen CDU-Wählern in der Uckermark und dem Barnim, sich den Auftritt des Herrn Joachim Pfeiffer im Bundestag bei der Begründung des EnLaG nicht entgehen zu lassen. (220. Sitzung des Bundestags, 7.Mai 2009, Energieleitungsausbaugesetz EnLaG, )
Pfeiffer steigert sich zu wahrhaft stoiberscher Qualität, wenn er nach der Intervention des Abgeordnten Hill (Linkspartei) wortreich darlegt, weshalb eine 70 Meter breite Trasse für eine Freileitung einen geringeren Eingriff in die Natur darstellt als eine 20 Meterv breite Schneise – “ich sage es nochmals 20(!) Meter(!!)” für ein Erdkabel.
Vattenfall-Pfeiffer ist einfach ein rhetorisches Naturtalent, denn dass er sich mit der Materie etwas intensiver befasst hätte, war seinem Beitrag nicht zu entnehmen, dessen Wirkung aber war einfach umwerfend, Vattelfall-Lyrik eben.
Wie gesagt, auf : www.bundesdtag.de Video on Demand-Dienst des Parlaments.
Als der Abgeordnete Pfeiffer (CDU), Sprecher des Wirtschaftsausschusses, am 7.Mai 2009 im Bundestag an das Rednerpult trat, wirkte er zunächst noch ganz normal. Flüssig legte er die ausgeprochenen Vorzüge des Gesetzes dar, dessen Verabschiedung in zweiter und dritter Lesung es zu begründen galt. Doch dann muß ihn plötzlich der Stoiber geritten haben, als er auf die "Uckermarkleitung" zu sprechen kam. Seine Rede wurde lauter, schneller, emotionaler, bis sie ihn - nicht das Publikum - ganz überwältigte. Kurz: ein Auftritt stoiberscher Qualität war für wenige Minuten im Parlamentsfernsehen auf Phönix zu erleben.
Auf der web-Seite des Bundestags (www.bundestag.de) gibt es einen link web-tv zum Video on Demand-Dienst des Parlaments. Hier kann man sich verschiedene Redebeiträge von Abgeordneten ansehen, aber nicht herunterladen.
Ich empfehle allen Vattenfall-Fans, allen CDU-Wählern in der Uckermark und dem Barnim, sich den Auftritt des Herrn Joachim Pfeiffer im Bundestag bei der Begründung
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Geschrieben von Hartmut Lindner in Politik, Tags: 380-KV-Freileitung, Biosphärenreservat, Eberswalde, Landkreis Uckermark, Naturschutz, Raumordnungsverfahren, Uckermarkleitung, Vattenfall, Verwaltungsgericht, 2,664 mal gelesen
Jetzt ist es also durch, das Energieleitungsausbaugesetz, das den Ausbau eines bundesweiten Höchstspannungsnetzes auf der 380-kV-Ebene beschleunigen soll. 24 Trassenprojekte werden hier namentlich aufgeführt und sind beschleunigt auszubauen. Die Beschleunigung soll dadurch erreicht werden, dass den betroffenen Bürgern der Rechtsweg beschnitten wird. Statt der rechtsstaatlichen korrekten drei Instanzen gibt es künftig nur noch eine Instanz: das Bundesverwaltungsgericht, das als erste und letzte Instanz über die Rechtmäßigkeit eines Planfeststellungsbeschlusses entscheidet. Rechtsstaat ade! Freie Hand den Energiekonzernen. Lesen Sie weiter »
Jetzt ist es also durch, das Energieleitungsausbaugesetz, das den Ausbau eines bundesweiten Höchstspannungsnetzes auf der 380-kV-Ebene beschleunigen soll. 24 Trassenprojekte werden hier namentlich aufgeführt und sind beschleunigt auszubauen. Die Beschleunigung soll dadurch erreicht werden, dass den betroffenen Bürgern der Rechtsweg beschnitten wird. Statt der rechtsstaatlichen korrekten drei Instanzen gibt es künftig nur noch eine Instanz: das Bundesverwaltungsgericht, das als erste und letzte Instanz über die Rechtmäßigkeit eines Planfeststellungsbeschlusses entscheidet. Rechtsstaat ade! Freie Hand den Energiekonzernen.
Zu den „privilegierten“ Höchstspannungsleitungen gehört auch die „Uckermarkleitung“ deren Erdverkabelung die Bürgerinitiative „Biosphäre unter Strom - keine Freileitung durchs Reservat“ fordert. Diese Forderung hatte die Landesregierung zwar aufgegriffen, war damit aber im September 2008 im Bundesrat gescheitert, weil sie sie nur halbherzig vertreten hat.
Im Bundest
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Großes Lob an die Politik und Verwaltung der Gemeinde Hohenfinow im Amt Britz-Chorin! Seit Jahren kümmert man sich hier rührend um den historischen Dorfkern. Auf dem Dorfanger stehen die uralten Linden, die mit denkmalgeschützten Gebäuden wie der Pfeilerbasilika ein wunderschönes Ensemble bilden. Zudem sind diese Bäume Lebensraum des Eremiten, einer seltenen Käferart der “Roten Liste”.
2004 hatte die Gemeinde einen über ein Lindenblatt tanzenden Eremiten als Symbol des Dorfes auserkoren. Dies allein zeugt davon, welch hohen Stellenwert der Naturschutz in diesem schmucken Angerdorf genießt. In der aus 10 Mitgliedsdörfer bestehenden Arbeitsgemeinschaft Historische Dorfkerne in Brandenburg engagiert sich das “Städtchen” damit nicht nur für einen touristisch attraktiven Barnim, sondern auch für ein lebenswertes Wohnumfeld seiner Einwohner. Lesen Sie weiter »
Großes Lob an die Politik und Verwaltung der Gemeinde Hohenfinow im Amt Britz-Chorin! Seit Jahren kümmert man sich hier rührend um den historischen Dorfkern. Auf dem Dorfanger stehen die uralten Linden, die mit denkmalgeschützten Gebäuden wie der Pfeilerbasilika ein wunderschönes Ensemble bilden. Zudem sind diese Bäume Lebensraum des Eremiten, einer seltenen Käferart der "Roten Liste".
2004 hatte die Gemeinde einen über ein Lindenblatt tanzenden Eremiten als Symbol des Dorfes auserkoren. Dies allein zeugt davon, welch hohen Stellenwert der Naturschutz in diesem schmucken Angerdorf genießt. In der aus 10 Mitgliedsdörfer bestehenden Arbeitsgemeinschaft Historische Dorfkerne in Brandenburg engagiert sich das "Städtchen" damit nicht nur für einen touristisch attraktiven Barnim, sondern auch für ein lebenswertes Wohnumfeld seiner Einwohner.
Wir können froh sein, dass es die Hohenfinower, lange bevor es für den Denkmal- und Naturschutz gesetzliche Grundlagen gab, verstanden haben, ihr Tafelsil
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Die Eberswalder Arbeitsagentur meldet die niedrigste Arbeitslosenquote seit 14 Jahren. Das jedenfalls berichtet der „Uckermark-Kurier“ unter Berufung auf Agentur-Chef Christian Ramm.
Demnach sind derzeit „25 934 Arbeitslose gemeldet, 1165 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote ging um 0,7 auf 15,1 Prozent zurück“. Das Märchen vom „kleinen gallischen Dorf“, dass sich tapfer und erfolgreich den Auswirkungen des wirtschaftskriselnden Bundestrends widersetzt erfüllt sich allerdings nicht.
“Die Entwicklung sei saisonüblich, da es in vielen Bereichen Wiedereinstellungen gegeben habe, sagte Ramm. (…) Da es in der Region kaum größere exportorientierte Unternehmen gebe, seien bislang auf dem Arbeitsmarkt im Nordosten des Landes Brandenburg die Auswirkungen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise kaum zu spüren(…).”
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Die Eberswalder Arbeitsagentur meldet die niedrigste Arbeitslosenquote seit 14 Jahren. Das jedenfalls berichtet der „Uckermark-Kurier“ unter Berufung auf Agentur-Chef Christian Ramm.
Demnach sind derzeit „25 934 Arbeitslose gemeldet, 1165 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote ging um 0,7 auf 15,1 Prozent zurück“. Das Märchen vom „kleinen gallischen Dorf“, dass sich tapfer und erfolgreich den Auswirkungen des wirtschaftskriselnden Bundestrends widersetzt erfüllt sich allerdings nicht.
"Die Entwicklung sei saisonüblich, da es in vielen Bereichen Wiedereinstellungen gegeben habe, sagte Ramm. (...) Da es in der Region kaum größere exportorientierte Unternehmen gebe, seien bislang auf dem Arbeitsmarkt im Nordosten des Landes Brandenburg die Auswirkungen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise kaum zu spüren(...)."
Die Zahl der Kurzarbeiter ist im Barnim und in der Uckermark zwar gestiegen, liegt aber im Vergleich deutlich unter den Werten anderer Regionen.
Hierzu nochmals Chri
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