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Artikel zum Thema “Ladeburg”

Morgens um 8 ist die Welt noch in Ordnung? Sollte man eigentlich meinen. Ich jedenfalls bin auf dem Weg zur Arbeit meistens noch „verhalten optimistisch“. Andererseits laufe  ich inzwischen Gefahr mich zu verlaufen, denn die Strecke zum Bahnhof sieht momentan fast jeden Tag ein bisschen anders aus. Keine hundert Meter war ich gekommen, da lauerte schon die erste „Überraschung“. Da wo gestern noch 6 große Bäume standen registrierte ich nur noch Stümpfe. Inzwischen ist das bei potentiellen Baugrundstücken, zumindest am Rande von Berlin, fast normal.

Der auf dem Foto abgebildete „Weidenrest“ gehörte mal zu einem, wenn auch noch relativ kleinen, Baum in Bahnhofsnähe. Nachdem er schon  im letzten Jahr radikal zurückgesägt wurde glänzte er durch  Überlebenswillen und trieb kräftig aus. Jetzt dürfte das nicht mehr ganz so einfach sein.
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Das Ende ist nah!
Keine Angst, Weltuntergangsszenarien werden in diesem Beitrag nicht behandelt. Dem Jahr 2009 geht allerdings so ein bißchen die Puste aus. In 19 Tagen ist es vorbei. Wir haben uns, wie bereits im letzten Jahr, ein bißchen auf die Suche gemacht und wollen Euch zeigen, wo und wie ihr im Barnim den Jahreswechsel begehen könnt.
Ergänzungen sind natürlich ausdrücklich erwünscht und können über die Kommentarfunktion oder das Kontaktformular bekannt gegeben werden.
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Leseprobe Juli 2009

Leseprobe Juli 2009

Die Juli-Ausgabe 2009 der “Barnimer Bürgerpost” ist in diesen Tagen erschienen. Die Barnimer Bürgerpost ist die unabhängige Leserzeitschrift des Barnim. Sie erscheint monatlich mit 16 spannenden Seiten und kostet 1 Euro. Verkaufstellen der “Barnimer Bürgerpost” in Eberswalde sind “Globus Naturkost & Naturwaren”, Eisenbahnstraße 7, Buchhandlung Mahler, Eisenbahnstraße 2, und der Zeitungskiosk im Einkaufszentrum am kleinen Stern in Finow. Wie gewohnt finden Sie auf dem Barnim-Blog wieder eine Leseprobe des aktuellen Heftes. Klicken Sie dazu auf die nebenstehende Grafik. Die Ausgaben der Vormonate finden Sie in unserem Download-Archiv.

Inhaltverzeichnis der Ausgabe Juli 2009
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Paintball boomt. Immer mehr Menschen finden Gefallen daran sich mittels Luftdruckwaffen und Farbmunition zu beballern. Der „unrühmlich Bekleckterte„ scheidet jeweils aus. Wikipedia definiert Painball als „Mannschaftssport“ dessen deutsche Protagonisten inzwischen in mehreren Ligen organisiert sind.
Spätestens seit dem Amoklauf von Winnenden sind die „Freizeitkrieger“ öffentlich in Verruf geraten und ein Verbot ihres „Zeitvertreibs“ wird diskutiert. Überfällig meinen manche, sinnlose Placebo-Politik Andere. Der Stern schreibt unter dem Titel „Die Waffennarren lachen sich kapput“:

“Die Politik geht (…)den Weg des geringsten Widerstands. Denn Paintball, das schräge, aus den USA importierte Spiel, hat hierzulande nur ein paar Tausend Anhänger. Die Schützenvereine dagegen haben Millionen Mitglieder, in weiten Deutschlands prägen sie das ländliche Leben. Schützenfeste sind in vielen Dörfern der “kulturelle” Höhepunkt des Jahres. Diese mächtige Wählergruppe mag die Politik im Wahljahr nicht vergrätzen.”

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geballtes Wissen

geballtes Wissen

Der Bereich Nachhilfe war früher eine “klassische Domäne” einzelner Studenten oder älteren Schülern, die sich auf diese Weise etwas dazuverdienten. Die jeweiligen Angebote wurde “von Mund zu Mund” oder mit Handzetteln beworben. Mit der steigenden Nachfrage ist eine deutliche Professionalisierung eingetreten. Inzwischen gibt es verschiedene Unternehmen die oft die gesamte Palette verbesserungsbedürftiger Wissensbereiche anbieten.
Welche “Dependancen” sich im Barnim bereits angesiedelt haben ist nachfolgend für Euch aufgelistet.
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Lulu kam, damals frische 10 Wochen alt, vor ca. 16 Monaten in unsere Familie. Irgendwelche Deppen, die mit unserer Freundin Judith bekannt gewesen sein müssen, hatten die Ermordung aller Katzengeschwister angedroht und wir haben uns erpressen lassen.
Glück gehabt, Lulu ist ein echtes Herzchen, steht auf Schabefleisch, verlangt spätestens um 22:00 Uhr lautstark nach der Nachtfütterung und hat im Juni 2008 ihren ersten „großen Wurf“ gelandet.
Sohn Max haben wir behalten, Cooper und Sally leben inzwischen bei Anita Drömer und sorgen dort (O-Ton) für „frohes Jugendleben“.
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Anmerkung: Teil 1 erschien im August 2008 auf Vallisblog und wurde als Laudatio bei der diesjährigen Verleihung des “Preises des beleidigten Fernsehzuschauers” in Erfurt verlesen.

Sprache beeinflusst uns stärker, als wir manchmal annehmen. Sprache kann uns positiv stimmen, sie kann uns ärgern, sie kann hetzen und sie kann vergiften. Die Sprache der Nazis beeinflusst uns heute immer noch, wie nicht nur die diesjährigen Nominierungen für den Preis des beleidigten Fernsehzuschauers so eindringlich zeigten. Vieles aus dieser Zeit geistert noch immer durch die Gehirne, darunter auch eher harmloses, das trotzdem einmal die Ideologie der Nazis weiter tragen sollte. Wer weiß zum Beispiel, dass man als Falschparker oder Raser bis 1935 vom Polizeipräsidium seiner Heimatstadt Post bekam. Ab 1935 wurde in Verwirklichung des straffen Führerprinzips der NSDAP in Deutschland generell der „Polizeipräsident“ (wie heute noch üblich) als Absender angegeben. Harmlos? Wohl eher nicht, aber leider immer noch im Sprachgebrauch.
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