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Artikel zum Thema “Kreisverwaltung”

Bereits im Juni, wird die Märkische Oderzeitung in ihrer morgigen Ausgabe berichten, wurde in zur Düngung vorgesehenem Klärschlamm aus dem Klärwerk Eberswalde Quecksilber gefunden. Der “Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Eberswalde (ZWA)” verfolgte die Spur zurück und stiess auf ein Gewerbegrundstück in Finowfurt. Im Zuge der Ermittlung wegen illegaler Entsorgung untersuchten heute 15 Beamte des Landeskriminalamtes das Areal. Es wird vermutet, dass bereits seit Jahresbeginn von hier aus “zirka 50 Kilogramm Quecksilberverbindungen in das Abwassersystem eingeleitet wurden”.

“Die Pressesprecherin der Kreisverwaltung Barnim Marianne Schlestein schließt aus, dass Trinkwasser vergiftet wurde oder mit Quecksilber vergifteter Klärschlamm als Dünger auf Felder kam.”

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Yvonne-Dankert

Yvonne Dankert (33), neue Leiterin des Jugendamtes des Landkreises Barnim (Pressefoto: Kreisverwaltung)

Dass in dieser Sache Kürze eine Entscheidung fallen würde, war abzusehen. Wer da bald auf dem in den letzten Jahreneher unbequemen Chefsessel des Barnimer Jugendamtes Platz nehmen wird überrascht aber offenbar doch Viele. Die designierte Leiterin heißt Yvonne Dankert, ist von Beruf Sozialpädagogin und arbeitete bisher u.a. als Jugendkoordinatorin in Ahrensfelde.
Einige Kreistagsabgeordnete bemängeln bereits jetzt, so die Märkische Oderzeitung sinngemäß, dass der geforderte “externe Sachverstand” (entgegen früherer Forderungen und Zusagen) bei der Auswahl dieser Personalie nicht zum Tragen kam. Weiterhin wurden “Zweifel laut, ob eine, die ein bisschen mobile Jugendarbeit macht, in der Lage ist, ein so kompliziertes Amt zu leiten“. Kritisch wahrgenommen wird zudem die offensichtlich enge Beziehung von Frau Dankert zur Bernauer AWO und “deren langjähriger Geschäftsführerin Sabine Schmalz”.

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Vor einer Woche hatte mich Dieter Sauer aus Bernau kontaktiert und um Unterstützung gebeten. Herr Sauer und seine Nachbarn werden seit Jahren von einem Bauunternehmer regelrecht tyrannisiert, der in einem Wohngebiet einen Bauhof errichtet hat. Die Behörden des Landkreises Barnim, die an der Misere eine nicht unerhebliche Mitschuld tragen, versagen den leidgeplagten Anwohnern die Unterstützung, lassen sie regelrecht ins Leere laufen.
Nun aber hat sich erfreulicherweise das ZDF für den brisanten Fall interessiert, diesen sauber recherchiert und ihn am 11.07.2010 in der Sendung Blickpunkt als „Aufreger der Woche“ gebracht. Vielleicht ein Anstoß, der die Geschichte endlich an die breite Öffentlichkeit und in den politischen Raum bringen könnte. Zu hoffen ist, dass nun Bewegung in die Sache kommt. Lesen Sie weiter »

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Der Barnimer Kreisverband von Bündnis `90/Die Grünen und das Planungsbüro Flusskontakt rufen zum BIG JUMP in den Finowkanal auf. Die Veranstaltung findet am 11.07.2010 zwischen 14 bis 18 Uhr im Uferbereich des Parks am Messingwerk im Eberswalder Stadtteil Finow statt.
Der BIG JUMP ist ein europaweiter Flussbadetag bei dem die Menschen den Wunsch nach sauberen und lebendigen Fließgewässer bekräftigen. Eine klare Absage an die stinkenden, vielerorts nur noch für Energienutzung, Schifffahrt und Industrie tauglichen Abwasserkanälen soll erteilt werden. Von der Zielrichtung her erhält das eigentliche Anliegen des Flussbadetages daher meine volle Unterstützung.
Probleme habe ich jedoch mit dem Aufruf zum Baden im stark umweltbelasteten Finowkanal.

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Leseprobe Barmnimer Bürgerpost April 2010

Die Aprilausgabe der Barnimer Bürgerpost thematisiert auf ihrer Titelseite die bevorstehende Wahl des Barnimer Landrates durch den Kreistag. Unter dem Titel “Bockhardt überfordert? Bodo Ihrke hilft dem Amtierenden als »illegaler« Landrat” heißt es:
“Die Spatzen pfeifen es inzwischen von den Dächern. Der am 22. Januar 2010 aus dem Dienst verabschiedete Ex-Landrat Bodo Ihrke geht nach wie vor »tagtäglich« im Kreishaus ein und aus. Seinen Privat-PKW parkt er derweil auf demselben Stellplatz, den er früher mit dem Dienstwagen nutzte. Dabei hält er sich vorrangig in der Leitungsetage, wird aber auch oft im Haus B gesehen und nimmt regelmäßig an Beratungen teil. Beispielsweise am Montag, den 15. März, und am Donnerstag, den 18 März, von 11.30 Uhr bis 13.30 Uhr. Während manche befürchten, Ihrke könne sich auf diese Weise unerlaubten Zugriff auf die Unterlagen seiner Mitbewerber bei der für April im Kreistag geplanten Landratswahl verschaffen und nichtöffentliche Internas erfahren, gehen andere davon aus, daß der amtierende Landrat Carsten Bockhardt die Hilfe Ihrkes unbedingt braucht, weil er allein mit der Führung der Geschäfte der Kreisverwaltung überfordert sei.” (Leseprobe “Barnimer Bürgerpost” April 2010)

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So allmählich scheint die Barnimer Kreisverwaltung ihre „Beschwichtigungsstarre“ abzulegen und dem jüngsten Jugendamts-Debakel sinnvolle Handlungsstrategien abzugewinnen. Ab dem 3. Mai 2010 können mutmaßliche Vernachlässigungen und Gefährdungen des Kindeswohls unter der Nummer 03334-2141700 rund um die Uhr an das Jugendamt gemeldet werden.

Sozialdezernentin Silvia Ulonska erklärte gegenüber der Märkische Oderzeitung:

“Damit ergänzen wir unser bisheriges System der Informationswege um eine konkrete Nummer (…).Wir hoffen, dass sich viele Menschen diese Nummer merken, damit sie im Falle eines Falles wissen, wo sie einen kompetenten Ansprechpartner bekommen.”

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Die Diskussion um das Barnimer Jugendamt bedingt derzeit fast täglich neue Pressemeldungen, Stellungnahmen von Parteien und Beiträge von Online-Magazinen. Damit ihr auf dem Laufenden bleibt haben wir Euch im Folgenden einen chronologisch sortierten Pressespiegel zusammengestellt.
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