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Artikel zum Thema “Kleinziethen”

Als sich am 26. September 2011 auf Einladung des Bergamts, der Genehmigungsbehörde im laufenden Planfeststellungsverfahren für die 380-kV-Freileitung von Bertikow (Prenzlau) nach Neuenhagen (Berlin), MitarbeiterInnen von 50 Hertz Transmission und Mitglieder und Unterstützer der BI “Biosphäre unter Strom – keine Freileitung durchs Reservat”  und eine Moderatorin aus dem Wirtschaftsministerium zu Vor-Ort-Besichtigung an ausgewählten Konfliktpunkten der Trasse trafen, leuchtete ihnen stets ein abwärts gerichteter gelber Pfeil entgegen, dessen Botschaft klar war: 380 kV – ab in die Erde! Der gelbe Pfeil, vom Freileitungsprotest in Niedersachsen als Symbol der Forderung nach Erdverkabelung im Höchstspannungsbereich entwickelt, war rechtzeitig in der Uckermark angekommen.

Freileitungstrasse bei Senftenhütte

der gelbe Pfeil - Symbol der Forderung nach Erdverkabelung von Höchstspannungsleitungen

Die Problematik der Trassenführung in Senftenhütte wurde von einem Mitglied der Bürgerinitiative mit wenigen Worten umrissen: “Der Korridor, in dem die Leitung das Dorf quert, ist mit 130 m einfach zu schmal, um die vom Projektanten selbst gesetzten Mindestabstände von 100-200 m zu Wohnbebauung einzuhalten. Auch die Brandenburgische Bauleitlinie, die einen Abstand vom Trassenrand zur Wohnbebauung von 50 m vorsieht, kann an dieser Stelle nicht eingehalten werden. Die in Senftenhütte geplanten Dreiebenenmasten mit einer Höhe von 50-60 m überragen den Kirchturm, alle  Erhebungen in derRegion und überprägen das Ortsbild. Die einzige Lösung, die hier denkbar wäre, ist die Erdverkabelung.” Doch davon wollte die Mitarbeiterin des Wirtschaftsministeriums nichts wissen. Erdverkabelung sei heute kein Diskussionsgegenstand, es fehlten einfach alle gesetzlichen Voraussetzungen und es sei ungewiss, ob die Bundesnetzagentur, die bei einer Erdverkabelung anfallenden Mehrkosten anerkennen würde. Ende der Durchsage.

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Am vergangenen Sonntag (20.9.09) wurde auf dem Drebitzberg eine Aussichtsplattform (Drei-Seen-Blick) vom Joachimsthaler Amtsdirektor, D.Protzmann, dem Ortsvorsteher der Ziethendörfer, M.Dupont und dem Vorsitzenden des Ortsvereins Kleinziethen, H.Wölk, eingeweiht. Das Wasser zur Taufe hatte Volkmar Ritter vom Geopark aus den drei Seen geschöpft, die man von der Plattform aus gut sehen kann, den Parsteiner See, den Rosinsee und den Serwester See. Vom Drebitzberg aus hat man auch eine herrliche Sicht auf das Ziethener Seebruch, die Polnischen Berge und nach Angermunde. Lesen Sie weiter »

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“Diese herausragende Landschaft ist ein nicht reproduzierbares Gut: Kapital ist vermehrbar, Landschaft ist nicht vermehrbar. Gesunde, hochwertige Landschaft ist ein immer knapper werdendes Gut… Und deshalb: Es darf nicht sein! Diese neue Freileitung ist eine zu viel! Sie entspricht nicht den Erfordernissen der Nachhaltigkeit, zu der ja alle Bereiche aufgefordert sind. Jeder Wirtschaftszweig muss sich heute überlegen, wie er dazu seinen Beitrag leisten kann.” (M. Succow) Lesen Sie weiter »

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In einer Erklärung haben sich acht Ortsbürgermeister/Ortsvorsteher, die Ortsteile an der vom Energiekonzern Vattenfall geplanten 380 kV-Freileitungstrasse repräsentieren, zu Wort gemeldet. Unterschriften leisteten die Vertreter von Heinersdorf, Landin, Kerkow, Schmargendorf, Kleinziethen, Senftenhütte, Finow und Brandenburgisches Viertel.
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