Artikel zum Thema “Hans-Joachim Bernhard”
Es ist wohl eine der „politischen Sensationen“ des Jahres 2010. Dagmar Enkelmann, so jedenfalls berichteten heute verschiedene Nachrichtenagenturen, verlässt die LINKE und wird sich ausgerechnet der CDU anschließen. Für die Christdemokraten, sagte die Bundestagsabgeordnete, spräche vor allem deren ausgeprägte Streitkultur. Zudem sei sie inzwischen in einem Alter, in dem „die wirklich kernigen Herausforderungen“ gerade recht kämen. Letztlich, so Enkelmann abschließend, belege die CDU durch den Aufstieg der von ihr gestellten Bundeskanzlerin die drückende Überlegenheit des Bildungssystems in der ehemaligen DDR.
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Da waren es nur noch 5. Nachdem die Wähler Panketals CDU im Zuge der letzten Kommunalwahlen bereits ordentlich “abgewatscht” haben geht der personelle “Aderlass” jetzt weiter. Dr. Sigrun Pilz und Dr. Karl-Heinz Fittkau haben vor wenigen Tagen ihren Fraktionsaustritt erklärt. Vorausgegangen war ein erfolgloser Abwahlantrag gegen den derzeitigen Vorsitzenden Hans-Joachim Bernhardt. Pilz und Fittkau machen als separate Fraktion weiter und beanspruchen hierfür 4 Ausschusssitze.
Die Rest-Union (4 Abgeordnete) , derzeit vom „Unabhängigen“ Tobias Hermann ergänzt, ist „not amused“, fordert die Mandatsrückgabe und droht mit Parteiausschluss. In einer Erklärung heißt es:
„Die Panketaler CDU ist über das Vorgehen von Dr. Fittkau und Dr. Pilz bestürzt. Sie kann nicht akzeptieren, dass Dr. Pilz und Dr. Fittkau sich wegen persönlicher Differenzen das Recht herausnehmen, die politische Arbeit der Panketaler CDU zu zerschießen. Sowohl Dr. Pilz, die bei der Kommunalwahl 497 Stimmen erhielt, als auch Dr. Fittkau, der 291 Stimmen erzielte, haben ihre Mitgliedschaft in der Gemeindevertretung der CDU zu verdanken.(…)“
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Das „Superwahljahr 2009 ist auch das „Supergedenkjahr“. Wir erinnern uns in den kommenden Monaten u.a. an „60 Jahre Bundesrepublik Deutschland“ und „20 Jahre Mauerfall“. Wäre Letzterer nicht eingetreten stünden im Oktober „ 60 Jahre DDR“ zur Debatte.
Auf Initiative von Dieter Schwertner (Bündnis Panketal) diskutieren Panketals Gemeindevertreter nun über die mögliche Erscheinungsformen des Gedenkens an die friedliche Revolution. Kristiane Spitz vom Bucher-Boten, der ersten Lokalzeitung für Buch, Karow, Panketal und Umgebung, hat nachgehakt und einige Ortspolitiker zu ihrer Meinung befragt. Dieter Schwertner, so „BB“:
„ist der Meinung, dass ein Denkmal dieses historische Datum auch für die Nachgeborenen sichtbar verewigen würde. (…) Ich denke es ist an der Zeit, diesen Tag ehren, heißt es in einem Schreiben an die Fraktionen“
Uwe Voss (SPD), ist mehr als angetan:
„Wir werden mit anderen interessierten Gemeindevertretern in einem Dialog zu Form und Inhalt des Denkmals treten erklärte er. Er selbst könne sich ein bildhauerisches Kunstwerk am Rathaus Panketal vorstellen. Es sollte, ähnlich wie der von mir seinerzeit zum 60. Jahrestag des Kriegsendes initiierte Stein am Dorfanger, in aller Eindringlichkeit die Bedeutung der 1989-er Revolution für unser Land und insbesondere für die Menschen in Panketal darstellen. Wir vergessen bei aller Bestürzung über die großen und kleinen Katastrophen des Alltags, dass es elementare Grundrechte sind, die unser Leben erträglich machen(…)“.
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Nein, eine Komödienschreiberin ist Sabine Rakitin wohl nicht. Das ihr MOZ-Bericht, „Barnimer Export tritt in Oberhavel an“, viele tragik-komische Elemente enthält muss demnach am Titelhelden liegen.
Uwe Bartsch, neben Carsten Bockhardt der erfolgloseste Kommunalpolitiker der Kreis-CDU will mit aller Macht zurück „ an die nährende Brust von Mutter Landtag“.
Und weil man den Propheten im eigenen Land(kreis) nicht wollte zieht es den „Mensch gewordenen Polit-Flop“ jetzt in eine weiteres , christdemokratisches Krisengebiet.
Oberhavel soll es sein. Hier sind die Wiesen grüner , der Himmel höher und die Bartsch-Partei personell offensichtlich noch schlechter aufgestellt als im Barnim.
In OHV toben bereits „Begeisterungsstürme“.
Dort „kursieren anonyme Schreiben die den Zepernicker bezichtigen sich über die CDU-Oberhavel versorgen zu lassen. Bartsch sehe die seit Jahren zerrüttete Oberhavel-CDU als geeignete Plattform um wieder in die bezahlte Politik zu kommen. (Quelle, MOZ,Barnim, vom 19.12.2008)
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Der Begriff Farmteam hat seinen Ursprung im nordamerikanischen Mannschaftssport.Wikipedia schreibt:
“Ein Farmteam hat die Aufgabe, junge Spieler auszubilden. Es bietet ihnen die Möglichkeit, Erfahrung in einer unteren Spielklasse zu sammeln, um zu einem späteren Zeitpunkt – wenn sich der Spieler weit genug entwickelt hat – in einer höheren Spielklasse eingesetzt zu werden. Außerdem dienen Farmteams dazu, bereits etablierte Spieler zu trainieren und um zum Beispiel nach einer Verletzung wieder erste Gehversuche zu machen.“
Aus den brandenburgischen Kommunalwahlen ist die CDU unzweifelhaft als „Mannschaft mit schwersten Verletzungen“ hervorgegangen. Politikverdrossenheit, Parteienmüdigkeit: Landauf, landab bekamen die Christdemokraten mächtig „Eins aufs Haupt“, während unabhängige Bündnisse kräftig zulegten.
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Panketal hat gewählt, die Posten wurden verteilt und nun sind wir schon wieder munter am analysieren. Was die Krönungszeremonien angeht sind sämtliche Fragen (selbst die ungestellten) eigentlich geklärt. Es regiert – Lang lebe die Königin – Britta Stark. Die emsige Landtagsabgeordnete wurde zur Vorsitzenden der Gemeindevertretung gekrönt und führt (wie immer) auch den Zepernicker Ortsbeirat an.
„Schiebung“, brüllen die Einen: Da haben doch sicher „die alten Seilschaften“ gewirkt. Tja Freunde, das ist Quark, so einfach rollt der Käse nicht. Immerhin hat „Queen Britta“ mehr Stimmen auf sich vereinigen können, als der „CDU-Fraktions-6er“ (nebst „unabhängiger Zusatzzahl“) zusammen. Man könnte also durchaus meinen, dass ihre Einflussnahme seitens des Wählers nicht ganz unerwünscht ist.
Viel spannender aber ist das „Paarungsverhalten unabhängiger Wählerbündnisse am Rande der Großstadt“. Die „Unabhängigen“ hielten den Spannungsbogen flach und warfen sich schon wenige Tage nach der Wahl freudig an die breite Brust von „CDU-Mastermind“ Hans-Joachim Bernhard.
Das „Bündnis Panketal“ ehelichte „Die Linke“ offiziell erst bei der konstituierenden Sitzung und verkaufte sich wesentliche teurer. Da eine „realexistierende Koalition“ ihre Wähler wahrscheinlich nachhaltig verschreckt hätte, einigte man sich auf eine „Vereinbarung über Zusammenarbeit zwischen den Fraktionen“. Hier ein Auszug:
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Eine erfolgreiche Party zu organisieren ist gar nicht so einfach. Viele Details sind zu bedenken. Das beginnt oft mit der Gästeliste und hört bei der Auswahl der komischen Hüte und/oder Pappnasen noch lange nicht auf.
Auch Panketals Gemeindevertreter wollen feiern, denn das „Schwanebeck-Jubiläum” steht unmittelbar bevor. Aber ach… wie soll man sich bloß präsentieren? Eine wahrhaft raumgreifende Idee kam, wie so oft, von „SPD-Superchecker“ Uwe Voss. Sein Vorschlag:
Die Abgeordneten mieten sich einen Tieflader und tuckern dann, quasi als Improvisationstheater, wild debattierend an den verdutzten Untertanen vorbei. Der Hauptausschuss war, laut MOZ, hingerissen.
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