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Artikel zum Thema “gentechnikfreie Region”

„Die BürgerInneninitiative für einen gentechnikfreien Barnim“

lädt ein

zur Podiumsdiskussion mit dem Thema

ANBAU von gentechnisch veränderten Pflanzen in der Landwirtschaft

am Freitag, den 27.03.09 um 19.00 Uhr

im großen Saal des Annenhofs
Freienwalder Str. 46 (B158), 16356 Werneuchen

Vertreter des Schweizer Konzerns Syngenta, der regionalen Landwirtschaft, des Tourismus, des Imkerverbandes und der Politik werden das Thema von unterschiedlichen Standpunkten beleuchten.

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Vertreterinnen und Vertreter aus Landwirtschaft, Gartenbau, Imkerei, dem Lebensmittelverarbeitenden Gewerbe, sowie aus Politik, Kirche und Naturschutz trafen sich anlässlich des im Rahmen des Filmfestivals überMacht gezeigten Films „Monsanto mit Gift und Genen“ im Kulturbahnhof Biesenthal, um über Grüne Gentechnik in der Region zu diskutieren. Der Vorschlag der Lokalen Agenda 21 Biesenthal zur Schaffung einer großräumigen Gentechnikfreien Region im südlichen Barnim, die sich an die Region Uckermark-Barnim anschließt, fand bei den eingeladenen Gästen und Diskussionsteilnehmerinnen und -teilnehmern eine breite Zustimmung. Bis zum Herbst sollen Landwirte und Kommunen dazu gezielt angesprochen werden.

Mehr als achtzig Menschen lockte das Thema Grüne Gentechnik am vergangenem Sonntag in den Kulturbahnhof Biesenthal. Auf Einladung der Lokalen Agenda 21 Biesenthal sahen sie sich dort den Dokumentarfilm „Monsanto, mit Gift und Genen“ an – eine brillante Recherche über den Biotechnologie-Konzern Monsanto. Im Film wird deutlich, wie »wissenschaftliche Beweise« für die Behauptung, Gentechnik sei sicher zu Stande kommen. Die Einflussnahme des Konzerns auf Politik und Kontrollbehörden wird enthüllt und nachgewiesen, wie rücksichtslos der Konzern eine Verunreinigung von gentechnikfreiem mit seinem eigenen genverändertem Saatgut in Ländern wie Paraguay zulässt. Dort hatten Gesetzesbrecher jahrelang Gen-Soja-Saat illegal eingeführt und ausgesät und damit Fakten geschaffen, so dass der Staat am Ende nur noch den Status Quo abnicken konnte. So kommt der Konzern sogar dort, wo er eine legale Aussaat von Gen-Mais nicht erreichen kann, durch absichtlich-zufällige Kontamination doch noch zu seinem Ziel, sein Saatgut zu verkaufen.

Olaf Willert, biologisch wirtschaftender Schäfer und Obstbauer aus Rüdnitz (Biohof Eichhorn) und weiteres Publikum im Kultur Bahnhif Biesenthal

Olaf Willert, biologisch wirtschaftender Schäfer und Obstbauer aus Rüdnitz (Biohof Eichhorn) und weiteres Publikum im Kultur Bahnhof Biesenthal

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“Auf die Bewegung kommt es an”. Unter diesem Motto trafen sich am ersten Februar-Wochenende Kritikerinnen und Kritiker der Agro-Gentechnik im Eberswalder Waldsolarheim. In Brandenburg befinden sich auch in diesem Jahr wieder die meisten Genmais-Flächen. Dort ist die Aussaat von MON 810 geplant. 1.650 Hektar waren zum 18.02.2009 im bundesweiten Standortregister des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) für die märkischen Felder angemeldet. Daher wollten die OrganisatorInnen unbedingt ein Zeichen setzen und das Treffen ins Hauptanbauland verlegen. Eine gute Idee.
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“Auf die Bewegung kommt es an”. Unter diesem Motto treffen sich am kommenden Samstag und Sonntag (07.02. – 08.02.2009) Gegner der Agro-Gentechnik. Tagungsort ist das Wald-Solar-Heim in Eberswalde, Nach einem Überblick zur politischen Ausgangslage beschäftigen sich die Telnehmer mit aktuellen, wissenschaftlichen Studien. Über Kampagnen in den USA informiert Bill Wenzel (Farmer to Farmers).

Tag 2 gehört der Arbeit in den Workshops. Hier geht es u.a. um den Erfahrungsaustausch der verschiedenen Widerstandsformen, um Klimawandel und Welternäherung. Natürlich gilt es auch, Ideen für das Jahr 2009 zu entwickeln und Aktionen zu planen. Mich würde persönlich auch der Beitrag des Journalisten Georg Löwisch (taz) zum Thema “Wann Pressearbeit nervt. Und wann sie sehr willkommen ist” sehr interessieren. Zu den ModeratorInnen und ReferentInnen gehören z.B. Ulrike Brendel (Greenpeace),Heike Moldenhauer (BUND), Annemarie Volling (Gentechnikfreie Regionen), Steffi Ober (NABU), Christof Potthof (GeN) und Mute Schimpf (Misereor).
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