Langsam geht das alte Jahr zur Neige und “die Lichter aus”, wie Dagmar Frederic, die “Valente des Ostens” (so nannte sie Matthias Platzeck) oder “unsere Zonen-Daggi” (so nannte sie burschikos mein Opa) so schön singt. Stefan hatte ihren bevorstehenden Gig am 17. Januar in der Bernauer Stadthalle bereits euphorisch angekündigt. Junge Menschen können sich ja nicht mehr vorstellen, wie das früher so abging. Aber das Internet vergisst bekanntlich nichts. Deshalb haben wir keine Mühen gescheut: Unser bulgarischer Auslandskorrespondent ist in den Archiven des “Goldenen Orpheus” fündig geworden. Dies war das bedeutendste Schlagerfestival des sozialistischen Lagers. Es fand jährlich in Slantschew Brjag (deutsch: Sonnenstrand) am Schwarzen Meer statt, heute besser bekannt als “Ballermann des Ostens”.
vorn von links: Vize-Landrat Carsten Bockhardt, Bürgermeister Dieter Decker, Rüdiger Platz, Vorsitzender Unternehmerverband Barnim, Mitte v. l.: Unternehmer Peter Heilmann, Rechtsanwalt Peter Mauel, WITO-Chef Rüdiger Thunemann hinten v. l.: Bürgermeister Friedhelm Boginski, Geschäftsführer Unternehmerverband Günter Pianka, Bürgermeister Hubert Handke, Amtsleiter Ronald Thiel, 1. Gemeinderat Günther Henkel (Pressefoto: WITO Barnim)
„Wir hätten auch gern solch eine Truppe wie Sie“
Schauen, wie es die Besten machen – mit diesem Ziel besuchte eine neunköpfige Barnimer Delegation von Unternehmern, Kommunalpolitikern und Wirtschaftsförderern kürzlich die niedersächsische Gemeinde Rastede. Der 20.000-Einwohnerort unweit von Oldenburg hat sich durch ein außergewöhnlich professionelles kommunales Management in der Wirtschaft einen Namen gemacht und füllt seit 1997 seine Gewerbegebiete kontinuierlich mit zur Region passenden Firmen. Lesen Sie weiter »
Singende Bürgermeister die gemeinsam für die Vorzüge ihrer Region werben, ist das wirklich wünschenswert? Im Schwarzwald jedenfalls ist es zur Realität geworden. Dort schmetterten die Ortsoberhäupter von Bernau, Todtnau, Todtmoos, Seebach, Wieden, Sasbachwalden und Hinterzarten umgedichtetes Volksliedgut und ließen sich dabei im Video verewigen. Knapp 900 Youtube-Nutzer haben sich die amtstragenden Goldkehlchen bereits angeschaut
Für den Barnim stellte sich zunächst das Problem der Umsetzbarkeit. Ob Friedhelm Boginski (Eberswalde) gut bei Stimme ist oder Wilfried Gehrke (Ahrensfelde) die Töne trifft ist dabei weniger relevant als die Frage, ob Hubert Handke (Bernau) und Rainer Fornell (Panketal) vor ein gemeinsames Mikro zu bekommen sind. Besagte Rathauschefs gelten bereits seit einiger Zeit nicht grade als „Busenfreunde“. Lesen Sie weiter »
Landrat Bodo Ihrke. Pressefoto. Quelle: www.spd-eberswalde.de
Viele Barnimer dürften den Namen ihres Landrates Bodo Ihrke noch nicht einmal kennen. Das jedenfalls glaubt der CDU-Kreistagsabgeordnete Dr. Thomas Jakobs. Damit sollte er nicht daneben liegen.
Im Vorfeld der Kommunalwahlen 2008 hatte ich mir den Spaß erlaubt, Eberswalderinnen und Eberswalder nach dem Namen des Kreischefs zu fragen. Etwa 100 Meter vom „schönen“ Paul-Wunderlich-Haus, dem Sitz des Landrates, entfernt. Es waren 30 an der Zahl. Doch nur 2 Personen konnten mir den richtigen Namen nennen. Ich gebe zu, die Umfrage war alles andere als repräsentativ, dürfte dennoch ein Stimmungsbild nahe der Realität zeichnen.
Der Eberswalder Bürgermeister Friedhelm Boginski ist bereits nach zwei Amtsjahren populär. Durch seine beherzt klare Positionierung in Sachen Sondermüllverbrennungsanlage Theo Steil gewann er bei den Bürgerinnen und Bürgern an Ansehen. Bodo Ihrke hingegen – mit seinen 19 Amtsjahren als Landrat schon ein kommunalpolitischer Methusalem – gilt in der Bevölkerung von Bernau bis Eberswalde immer noch als Unbekannter. Das sollte ihm zu denken geben. Lesen Sie weiter »
Dem kürzlich erschienenen Februarheft der “Barnimer Bürgerpost” entnehmen wir diesen brisanten Artikel, bei dem es nochmals um Rechtswidrigkeiten beim Verkauf der Stadtwerke Eberswalde geht. Eine uralte Geschichte? Ja und Nein. Bereits der ehemalige Bürgermeister Reinhard Schulz musste sich in dieser Sache erklären, und auch in der Boginski-Ära ist offenbar nicht alles korrekt gelaufen. Geschah dies hinter dem Rücken von Friedhelm Boginski, der seit 30. November 2006 als Bürgermeister die Fäden im Eberswalder Rathaus in der Hand hält?
Die Vorsitzende der Eberswalder Stadtfraktion von Grüne/B90, Karen Oehler, hat sich in einer Pressemitteilung der Thematik um die B167n erneut angenommen. Sie bezieht sich damit auf die Posititionierung des Finowfurter Ortsvorstehers Wilhelm Westerkamp in der Märkischen Oderzeitung vom 18.02.09.
Hierzu Karen Oehler:
“Endlich werden auch von Lokalpolitikern anderer Parteien und Bündnisse die Nachteile und Probleme der Nordvariante der B 167n klar benannt. Wir begrüßen das und unterstützen die Initiative von Herrn Westerkamp für eine bessere Lösung ausdrücklich.”
Umweltverbände und Grüne hatten bereits im Raumordnungsverfahren in den 90er Jahren auf die genannten Nachteile und Konflikte – zu wenig Entlastung für die B167 alt, Beeinträchtigung des Üdersees, fehlende Erschließung von Finowfurt und Flugplatzgelände, schlechtes Kosten-Nutzen-Verhältnis – hingewiesen und sich gegen diese Variante ausgesprochen.
Die Schädlichkeit von Ein-Euro-Jobs für Arbeitsmarkt und Volkswirtschaft dürfte inzwischen jedem hinlänglich bekannt sein. Dennoch beginnen die Kommunen gerade jetzt mit der massiven Schaffung dieser Stellen. So auch die Stadt Eberswalde, die ungeachtet des Protestes der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di im Zeitraum von drei Jahren allein 1.250(!!!) Ein-Euro-Jobs einrichten möchte. “Prügelknabe” dabei ist der Leiter der Projektgruppe Öffentliche Beschäftigungsförderung, Thomas Holzhauer, der dieses Vorhaben im Auftrag des Bürgermeisters Friedhelm Boginski umzusetzen und gegenüber der Öffentlichkeit zu verteidigen hat. Lesen Sie weiter »