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Artikel zum Thema “Finow”

Bereits im Juni, wird die Märkische Oderzeitung in ihrer morgigen Ausgabe berichten, wurde in zur Düngung vorgesehenem Klärschlamm aus dem Klärwerk Eberswalde Quecksilber gefunden. Der “Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Eberswalde (ZWA)” verfolgte die Spur zurück und stiess auf ein Gewerbegrundstück in Finowfurt. Im Zuge der Ermittlung wegen illegaler Entsorgung untersuchten heute 15 Beamte des Landeskriminalamtes das Areal. Es wird vermutet, dass bereits seit Jahresbeginn von hier aus “zirka 50 Kilogramm Quecksilberverbindungen in das Abwassersystem eingeleitet wurden”.

“Die Pressesprecherin der Kreisverwaltung Barnim Marianne Schlestein schließt aus, dass Trinkwasser vergiftet wurde oder mit Quecksilber vergifteter Klärschlamm als Dünger auf Felder kam.”

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Brandenburgisches Viertel - Zum Schwärzesee

Wenn die Planer von 50 Hertz Transmission sich durchsetzen, dann werden die Masten im Brandenburgischen Viertel und in Finow-Ost eine Nummer größer ausfallen und zwei Traversen haben, denn die 220-kV-Freileitung soll hier, wo der Trassenkorridor zu eng ist, auf die neu zu errichtende 380-kV-Freileitung draufgepackt werden.

Höher, größer, weiter! Das ist das Motto von 50 Hertz Transmission.

Über eine Erdverkabelung bei der Querung Eberswaldes war mit den Planern von Vattenfall, die von 50 Hertz Transmission übernommen wurden, nicht zu reden.

Leider hat die Landesregierung, die den Vorschlag der Erdverkabelung der “Uckermarkleitung”  befürwortet hat, nichts dazu getan, um ihn zu realisieren.

Auch ein Gesetz, das Teilverkabelungen ermöglicht, wurde nicht eingebracht. Ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundetags (Georgii-Gutachten) hat ergeben, dass dies sehr wohl  auch nach der Verabschiedung des Energieleitungsausbaugesetzes möglich ist.

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Ralf Christoffers und eine umwelt- bzw. klimafreundliche Wirtschaftspolitik? Das war eigentlich immer ein ungleiches Paar. Schon in seiner vorministerialen Parlamentszeit erwies sich der heutige “Symphatiebeschaffer” für die umstrittene CCS-Technologie als bekennender Braunkohlefreund und befürwortete u.a. die Zerstörung der Lacomaer Landschaft. Dem Ausbau des Finower Flughafens für Billigflieger stand er augenscheinlich positiv gegenüber und das er sich im “Rüdnitzer Alleenstreit” schnell auf die Seite der “Kettensägenfraktion” schlug versteht sich da irgendwie fast von selbst.

Während sein Verständnis für die Kohle-Lobby unbegrenzt zu sein scheint darf es gegenüber den regenerativen Energien offensichtlich gern eine Belastung mehr sein. So äußerte der Schönower vor einigen Tagen grundsätzliches Verständnis für eine zusätzliche Windradsteuer.

“Grundsätzlich muss über einen Nachteilsausgleich für Gemeinden nachgedacht werden, in denen die Bürger einer besonderen Belastung durch die Erzeugung erneuerbarer Energien ausgesetzt sind.(…)Eine solche Regelung sollte aber nicht nur Bestandteil der Energiestrategie des Landes sein, sondern auch Eingang in die geplante Energiestrategie des Bundes finden, sagte der Minister (Quelle: Ad Hoc News).

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Erwischt hat es besonders die “Altgedienten”. Wie die Märkische Oderzeitung heute berichtet sind von den Entlassungen im Walzwerk Finow vor allem jene Mitarbeiter betroffen, die seit mehr als 35 Jahren dort tätig waren und mit dem Werk “durch Dick und Dünn” gegangen sind. HoppHopp zum Spind, ausräumen…und Tschüss! Die Umstände des Abschiedes lesen sich übel. Soviel zum Thema Dankbarkeit.
Was nun aus den Leuten wird? Tja,

“im Rahmen des Sozialplanes bestand die Möglichkeit mittels eines Drei-Seiten-Vertrages in eine Transfergesellschaft überzugehen. Mitarbeiter, die diese Möglichkeit nicht genutzt haben, erhielten zum 30. Juli die Kündigung zugestellt”.

Den Transferierten steht u.a. ein sogenanntes “Profiling” bevor in dessem Verlauf sich klären soll wer noch wo einsetzbar ist.  Die Arbeitsagentur zahlt nach MOZ-Angaben “250 Euro (…) pro Mitarbeiter und Profiling, bis 2500 Euro für Weiterbildungsmaßnahmen innerhalb der Transfergesellschaft.”
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Um es gleich vorwegzunehmen: Ich nehme es Eberswaldes Bürgermeister Friedhelm Boginski hunderprozentig ab, dass er sich um den Erhalt des Walzwerkes Finow sorgt und sich  für dessen Rettung einsetzen möchte.
Was aber kann die Stadt tun?. Liest man sich den heutigen Artikel auf www.eberswalde.de (gern auch mehrmals) gründlich durch beschleicht einen (na sagen wir zumindest mich) ein tiefes Gefühl der Hilflosigkeit.
Gespäche sind geführt worden, mit der Geschäftsführung, dem Betriebsratsvorsitzenden und unbenannten “weiteren Vertretern”.

Lösungsansätze werden gesucht:

“Besondere Schwerpunkte seien der Erhalt des Walzwerkes, eine Transfergesellschaft und die Situation für die Auszubildenden.”

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Hier sind sie wieder. Brandenburgs “Wikio-Top-Blogs” im August 2010. 216 äußerst interessante Seiten mit zig unterschiedlichen Geschichten. Im Widerspruch zu  meinen Aussagen vom traditionellen “Sneak-Preview” gab es doch einen durchaus erwähnenswerten Sprung. Heiko Wache aus Senftenberg hat mit “Laufe Marathon” mal eben ein paar tausend Wikio-Plätze übersprungen und ist in diesem Monat bei uns auf Rang 8 zu finden.
Der (extrem)sportliche Mediendesigner ist Erfinder und Organisator  des “Blogger Marathon 2010″ (wir sind mit Startnummer 77 noch im Rennen … und nehmen gern weitere Votes entgegen). Alle weiteren Platzierungen entnehmt bitte der folgenden Übersicht.
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Nachdem am gestrigen Tag wohl noch der Schockzustand regierte haben sich inzwischen einige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften zu den Entlassungen im Finower Walzwerk geäussert.
Carsten Bockhardt, des Kreises wohl routiniertester “Kondolenzredner”, spricht (Quelle: Märkische Oderzeitung) von eime schweren “Schlag ins Kontor” und zeigt sich betroffen. Lutz Landmann, seines Zeichens erster Beigeordneter der Stadt Eberswalde, ist angesichts Stahl- und Polizeikrise ebenfalls beunruhigt und hadert mit Hiob.
Die IG-Metall schließt einen (Unternehmens)”Tod auf Raten” nicht mehr aus.

Auffällig ist allerdings, dass in der Stunde der Not und existensbedrohender Entwicklungen für die Arbeitnehmer offensichtlich niemand die Firmenpolitik und Qualität des Managements in Frage stellt.
Im Gegenteil, grade Geschäftsführer von Hertzberg (und der hat wohl von allen Beteiligten den sichersten Job) fluten “warme Wellen des Mitleids und der Symphatie” entgegen.
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