Neulich musste ich beim Gemüseeinkauf in der Zepernicker Nahkauf-Filiale basteln. Nicht das mir langweilig gewesen wäre, aber in Ermanglung vorgefertigter Verpackungsmaterialien (und keen Korb dabei) war Selbsthilfe schlicht angesagt. War aber nicht so schlimm, denn ich recycel ja ganz gerne mal. An der Kasse wurde meine Eigenkration allerdings mit missmutigen Blicken bedacht. Galt aber nicht mir, sondern der “Mitnahmementalität” einiger Vorgängerkunden. Die schleppten, so meine persönliche Kundenbetreuerin, mitunter ganze Rollen der begehrten Warenumhüllung aus dem Geschäft Lesen Sie weiter »
Wer die Bunker-Führung von Biesenthal an diesem Wochenende verpasst hat, aber unbedingt wissen will wie es in den Schutzanlagen der ehemaligen DDR so aussieht, kann sich bei youtube seit 2 Tagen mit dem “Objekt 17/5001″ beschäftigen. Der sogenannte “Honecker-Bunker” wurde von 1976 bis 1983 erbaut und liegt bei Prenden (Gemeinde Wandlitz).
Vor knapp 3 Monaten begingen wir den 20. Jahrestag des Mauerfalls und werden am 3. Oktober 2010 das entsprechende Jubiläum der deutschen Wiedervereinigung feiern. Angesichts solcher „Mega-Events“ geraten andere Ereignisse jener Zeit leicht in Vergessenheit.
Gestern erinnerte domradio.de an den Aufenthalt Erich Honeckers in den Hoffnungstaler Anstalten (Lobetal).Am 30. Januar bezog der Ex-Staatsratsvorsitzende mit seiner Frau Margot 2 Zimmer im Pfarrhaus des damaligen Anstaltsleiters Uwe Holmer. Die Kirche hatte sich ihre Entscheidung offensichtlich nicht leicht gemacht. “Viermal”, so jedenfalls wird Bischof Gottfried Forck zitiert,
„sei die Bitte an ihn ergangen, den gestürzten DDR-Staats- und Parteichef Erich Honecker (…)in ein kirchliches Haus aufzunehmen. Doch er lehnt ab: Honeckers Unterbringung sei Aufgabe des Staates. Nur wenn dies nicht geht, sei die Kirche bereit – und nur aus Barmherzigkeit.“
Er war Superintendent in Brandenburg/Havel und Eberswalde, Vorsitzender des Bundes der Evangelischen Kirchen in der DDR und von 1972 bis 1981 Bischof der Region Ost der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg.
Albrecht Schönherr, evangelischer Theologe und Schüler Dietrich Bonhoeffers, wurde am 11. September 1911 im schlesischen Katscher geboren. Laut Wikipedia war er
“maßgeblich an der innerkirchlichen Verständigung auf die Formel “Kirche im Sozialismus” beteiligt, die in Anlehnung an Bonhoeffer als “Kirche für andere” interpretiert wurde. Das Treffen zwischen der von ihm geleiteten Delegation des Bundes der Evangelischen Kirchen in der DDR und dem Staatsratsvorsitzenden der DDR, Erich Honecker, am 6. März 1978 markiert die Wende zu einer moderateren Kirchenpolitik, die der evangelischen Kirche Autonomiegewinne im Gegenzug für Konfrontationsverzicht versprach.“.
Eher zufällig stieß ich dieser Tage auf eine Notiz zum Honecker-Besuch (1987) in der Bundesrepublik. Das war vor über 20 Jahren, passt nicht zwingend zum Thema Barnim , gehört aber schlicht zu meinen persönlichen Erinnerungen.
Im April 1984 verließ ich mit meiner Familie die DDR in Richtung West-Berlin. Meine älteste Schwester hatte bereits Mann und Kind, lebte in Berlin(Ost) und stellte erst im Anschluss einen Ausreiseantrag.
Besonders meine Mutter unternahm in der Folgezeit viel, um die Zusammenführung unserer Familie zu forcieren.
Sie gehörte zu den Frauen (und Männern) die regelmäßig am Checkpoint Charlie demonstrierten.
Über die „Internationale Gesellschaft für Menschenrechte“ ergab sich die Möglichkeit die „Heimkehr des Generalsekretärs“ vor Ort zu erleben. Lesen Sie weiter »