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Artikel zum Thema “Edeltraud Koch”

Das Jahr 2008 neigt sich dem Ende entgegen. Kommunalwahlen und die fortschreitende Zerstörung unserer Alleen, Vattenfalls Hochspannungsleitung quer über Wohngebiete und mangelnde Bürgerbeteiligung, Flughafenträume in Finow und Schulabriss im Brandenburgischen Viertel von Eberswalde, Schnellstraßenbau durch unberührte Natur und Sondermüllverbrennung im Biosphärenreservat waren nur einige der Themen, die hier auf dem Barnim-Blog intensive Debatten bewegten.

Unser Selbstverständnis ist es, als unabhängiges Regioblog unseren gewählten Volksvertretern und den von ihnen bestellten Verwaltern unserer wunderbaren Heimat über die Schulter und auf die Finger zu schauen. Deshalb möchte ich eine Idee des Berliner “Tip” aufgreifen, der jedes Jahr die 100 peinlichsten Berliner kürt. Bei uns ist alles etwas kleiner als in der Hauptstadt, weshalb fünf peinliche Barnimer vorerst reichen sollen.

Hier also meine Liste der peinlichsten Barnimer 2008:

  1. Bodo Ihrke – Der Barnimer Landrat kandidierte 2008 für ein Mandat im Kreistag, obwohl er es garnicht antreten dürfte. Bei unserer Umfrage werteten 235 von 286 Lesern dies als Wählertäuschung oder Dummenfang.
  2. Gisa Kuhn, deren “Gemeinnütziger Gesellschaft für Senioren und Behinderte Niederbarnim” der Betrieb des Zepernicker Seniorenheimes von der Brandenburgischen Heimaufsicht untersagt wurde, die das aber auch noch vom Verwaltungsgericht bestätigt wissen wollte.
  3. Edeltraud Koch – Die Leiterin der Agentur für Arbeit in Bernau hält die Schaffung von 70 Niedriglohnjobs bei einer Fastfoodkette in Bernau für eine “tolle Sache”.
  4. Uwe Bartsch – Der frühere Landtagsabgeordnete der Barnimer CDU, der in seinem Wahlkreis keine Mehrheit für eine neuerliche Kandidatur zur Wahl 2009 fand, schnell noch im Nachbarkreis Oberhavel kandidierte und erneut durchfiel.
  5. Petra Bierwirth – Die Fraktionschefin der Barnimer SPD, die ihren Rückzug aus der Bundespolitik mit Futterkürzungen im Eberswalder Zoo einleitet.

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Nein, eine Komödienschreiberin ist Sabine Rakitin wohl nicht. Das ihr MOZ-Bericht, „Barnimer Export tritt in Oberhavel an“, viele tragik-komische Elemente enthält muss demnach am Titelhelden liegen.
Uwe Bartsch
, neben Carsten Bockhardt der erfolgloseste Kommunalpolitiker der Kreis-CDU will mit aller Macht zurück „ an die nährende Brust von Mutter Landtag“.
Und weil man den Propheten im eigenen Land(kreis) nicht wollte zieht es den „Mensch gewordenen Polit-Flop“ jetzt in eine weiteres , christdemokratisches Krisengebiet.
Oberhavel soll es sein. Hier sind die Wiesen grüner , der Himmel höher und die Bartsch-Partei personell offensichtlich noch schlechter aufgestellt als im Barnim.

In OHV toben bereits „Begeisterungsstürme“.
Dort „kursieren anonyme Schreiben die den Zepernicker bezichtigen sich über die CDU-Oberhavel versorgen zu lassen. Bartsch sehe die seit Jahren zerrüttete Oberhavel-CDU als geeignete Plattform um wieder in die bezahlte Politik zu kommen. (Quelle, MOZ,Barnim, vom 19.12.2008)
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