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Artikel zum Thema “Eberswalde”

Die Austreibung des Höchtspannungsmasts aus Stadt und Biosphäre

Nicht über unsere Köpfe - Keine 380-kV-Freileitung durchs Reservat und Wohngebiete!

Mit einem eindrucksvollen Straßentheater mobilisierte die Bürgerinitiative “Biosphäre unter Strom – keine Freileitung durchs Reservat”  auf den Marktplätzen in Angermünde und Eberswalde für den Protest gegen die geplante 380-kV-Freileitung. Gezeigt wurde die Kraft des Protests, die den einherstelzenden Mast vertreiben könnte.   Die BI appelliert an die Bürger, ihre Beteiligungsrechte im Planfeststellungsverfahren wahrzunehmen und Einwendungen zu schreiben. Die Einwendungsfrist im Planfeststellungsverfahren läuft am 27.9. ab. Bis zu diesem Termin müssen die  Einwendungen im Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe, Inselstr. 26, 03046 Cottbus eingegangen sein.

Einwendungen kann jeder Betroffene erheben. Das sind nicht nur Grundeigentümer und unmittelbare Trassenanlieger, sondern jeder, der von der Leitung betroffen ist. Das sind auch Leute, die das Biosphärenreservat oder den Naturpark Barnim gerne zur Erholung aufsuchen und durch die Freileitung verjagt würden.

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Der Herbst kommt mit mit großen Schritten und die Programmverantwortlichen des Eberswalder Familiengartens geben nochmal so richtig Gas. Gleich 3 “Knaller” ganz unterschiedlicher Couleur geben sich im September auf der Freilichtbühne bzw. in der Stadthalle “Hufeisenfabrik” die Ehre.

Max Raabe und sein Palastorchester sind nun schon seit Jahrzehnten echte “Schwergewichte” der Unterhaltungsbranche.Ich kann den nasalen Gesang des lebenslang blasierten Frontmanns zwar nur in kleineren Dosen ertragen, qualitativ ist das aber durchaus großartig und schlägt noch immer Horden von Fans in seinen Bann.
Max und Co. starten am 03.09.2010 um 20 Uhr (Freilichtbühne). Der “Unkostenbeitrag beläuft sich auf recht stattliche 54,-€.
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Die Bürgerinitiative „Biosphäre unter Strom – keine Freileitung durchs Reservat“ mobilisiert in der kommenden Woche den Trassenprotest.

Am Dienstag, 31.8. gibt es um 13.00 auf dem Marktplatz in Angermünde Stelzentheater der Gruppe Spilwut und Informationsstände der BI und des umweltpolitischen „Vereins Zukunft in der Biosphäre und im Lebensraum Angermünde“ (ZuBiLA e.V.)

Um 15.30 wird die Protestaktion auf dem Marktplatz in Eberswalde mit einem weiteren Auftritt des Stelzentheaters von Spilwut fortgesetzt.

Damit soll das laufende Planfeststellungsverfahren zur 380-kV-Freileitung ins öffentliche Bewusstsein gehoben werden.

Am Mittwoch, 1.9. lädt die BI von 16.00 bis 22.00 Uhr zu einer Öffentlichen Anhörung in die Klosterkirche Angermünde (Klosterstr.), zu der die Vertreter von 50 Hertz Transmission ihr Erscheinen zugesagt haben. Deren Gutachter werden auf die Gutachter der Trassenkritiker treffen. Ein wahrer Argumentationsmarathon steht bevor, aber so geballt wird man sich nicht mehr über die 380-kV-Freileitung informieren können.

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Eberswaldes Ex-Bürgermeister Reinhard Schulz wird sich erneut vor Gericht verantworten müssen. Das jedenfalls berichtet heute der rbb unter Berufung auf eine Sprecherin des Oberlandesgerichtes Brandenburg.
Die Klageschrift liegt seitens der Staatsanwaltschaft Neuruppin offensichtlich bereits seit 2008 vor, die Verfahrenseröffnung  wurde aber vom Landgericht Frankfurt/Oder teilweise abgelehnt. Im Zusammenhang mit dem Verkauf der Eberswalder Stadtwerke wird Schulz Korruption vorgeworfen.
Die Barnimer Bürgerpost berichtet bereits im Februar 2009 in dieser Sache.
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Bereits im Juni, wird die Märkische Oderzeitung in ihrer morgigen Ausgabe berichten, wurde in zur Düngung vorgesehenem Klärschlamm aus dem Klärwerk Eberswalde Quecksilber gefunden. Der “Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Eberswalde (ZWA)” verfolgte die Spur zurück und stiess auf ein Gewerbegrundstück in Finowfurt. Im Zuge der Ermittlung wegen illegaler Entsorgung untersuchten heute 15 Beamte des Landeskriminalamtes das Areal. Es wird vermutet, dass bereits seit Jahresbeginn von hier aus “zirka 50 Kilogramm Quecksilberverbindungen in das Abwassersystem eingeleitet wurden”.

“Die Pressesprecherin der Kreisverwaltung Barnim Marianne Schlestein schließt aus, dass Trinkwasser vergiftet wurde oder mit Quecksilber vergifteter Klärschlamm als Dünger auf Felder kam.”

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Der Eberswalder “Tanzsalon Zippel” startet am 27.08.2010 in eine neue Saison. Am ersten offenen Abend nach der Sommerpause sind u.a. Salsa, Latin, Bachata und Merengue angesagt.
Achtet auf Euer Schuhwerk. Das Team hat den Fußboden unlängst in mühevoller Arbeit geschliffen und lackiert. Straßenschuhe sind daher ebenso out wie abfärbende Sohlen oder Hackenschuhe mit Metallabsätzen (geht gar nicht). Am besten (hier zitier ich mal direkt von der Website)

“sind Schuhe mit einer Wildledersohle. Gibt es in der Regel in jedem halbwegs sortirten Schuhgeschäft. Auch wir haben immer einige Paar auf Lager (allerdings nicht in jeder Größe, bitte nachfragen).”

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Nach zahlreichen Protesten aus allen erdenklichen Richtungen hat sich jetzt auch der “Bund Brandenburger Staatsanwälte” in die Diskussion eingeschaltet. Denn damit verbunden ist quasi zwangslüufig eine Justizstrukturreform. Gegenüber der Märkischen Allgemeinen äußerte der Vorsitzende Ralf Roggenbuck Verständnis für bestehende Sparzwänge, sieht aber auch, “dass letztlich der Bürger für die langen Wege zahlen muss.“

“Wer 50 Kilometer zur Wache fahren müsse, werde sich überlegen, ob er Anzeige erstattet(…).”

Die Veränderung im der Justizstruktur und ihre Auswirkungen werden wie folgt beschrieben. Setzt sich Speer durch,

“gehört das Amtsgericht Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald) künftig nicht mehr zum Landgericht Potsdam, sondern zum Cottbuser Landgericht. Das bislang dem Landgericht Frankfurt (Oder) zugeordnete Amtsgericht Schwedt (Uckermark) fiele in die Zuständigkeit des Landgerichts Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin). Doch damit würde die Zweigstelle der Frankfurter Staatsanwaltschaft in Eberswalde (Barnim) mit einem Schlag ein Drittel ihrer Fälle verlieren. Sie fürchtet um ihre Existenz.”

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