Unter 25 Bewerbern um das Landratsamt im Barnim traf der Kreisausschuss am Mittwoch seine Vorauswahl. Demnach sind noch 6 Personen im Rennen. Wir die Märkische Oderzeitung heute berichtet handelt es sich um 2 namentlich nicht benannte Wirtschafts- bzw. Finanzexperen aus Bayern, einen weiteren Herrn aus Ahrensfelde und eine Volljuristin aus der schönen Lausitz. Dr. Frank Valentin aus Schönow und Alt-Landrat Bodo Ihrke komplettieren das Feld.
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Geschrieben von Stefan Stahlbaum in Politik, Tags: Danko Jur, 1.492 mal gelesen
Nein, als politischer Fan von Danko Jur (CDU) würde ich mich eher nicht bezeichnen. Zu unterschiedlich sind offensichtlich (so ich davon Kenntnis habe) unserer Einstellungen und Meinungen zu Sachthemen. Aber immerhin, der 38-jährige (zumindest sind wir also gleichaltrig) gilt als engagiert und ließ bei den Gemeindevertreterwahlen 2008 in Marienwerder alle Mitbewerber hinter sich. Besagtes Mandat hat Jur nun niedergelegt.
Der Rücktritt scheint, so jedenfalls ist es der heutigen MOZ zu entnehmen, das Ende einer lange Kette von Konflikten und Enttäuschungen zu sein. Anzeigen gegen ihn , der Verlust des Bürgermeisterpostens und schließlich die Bildung eines Untersuchungsausschusses – Für mich ist damit die Grundlage der Zusammenarbeit entzogen“ soll Jur gesagt haben.
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Die „große Koalition“ hat entschieden. Gestern setzten die “Experten” von SPD, CDU und Linke den finalen Rotstift an und kürzten den von der Stadt Eberswalde erbetenden Zoo-Zuschuss des Kreises vorab um lockere 150.000,- €. Am 28.01. soll der “Restkreistag” das Ganze absegnen. Ob der Betrag ausreicht um den Bestand des Zoos zu sichern wurde seitens der Beteiligten offenbar nicht mal ansatzweise diskutiert.
An die wirklich Bedürftigen haben Danko Jur, Petra Bierwirth und Margitta Mächtig aber durchaus gedacht. Der “Löwenanteil” des “eingesparten Geldes” geht an die WITO.
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Nachdem das Billigflugunternehmen Ryanair in Neuhardenberg gerichtlich gescheitert ist, will nun die holländische Firma Infratil, an der Ryanair beteiligt ist, Finow für 85-Tonner und 24-Stunden-Betrieb ausbauen. Dann darf dort fast alles landen, was Flügel hat, mit Ausnahme von Jumbo-Jets und dem neuen Airbus 380. Nachzulesen heute im Berliner Tagesspiegel “Tempelhof soll schließen – für einen Großflughafen Finow?”
Das Thema ist momentan eines der strittigsten zwischen den Landesregierungen in Berlin und in Potsdam. Berlin befürchtet die Konkurrenz für Schönefeld, Brandenburg beruft sich auf die gemeinsame Luftverkehrskonzeption mit Berlin.
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Wer es nicht selbst erlebt hat, wird es nicht glauben. Anders als in der Lokalpresse berichtet, war die Beratung und Abstimmung zur Vorlage „Ausbau der Kreisstraße K6005 (Rüdnitz – Danewitz – L29) – kostengünstig, verkehrssicher und baumerhaltend“ nichts weiter als eine Farce. Die Fraktionen der Koalition versuchten mit allen zulässigen und unzulässigen Tricks, die Vorlage der Grünen zu torpedieren, und gaben dabei ein Bild ab, das Volksvertretern unwürdig war. Sie wurden dabei von einem in der Sache offensichtlich befangenen Kreistagsvorsitzenden Wilfried Bender (CDU) assistiert. Dieser machte sich nicht nur wegen seiner gravierenden Unsicherheiten in bezug auf die Geschäftsordnung vor dem versammelten Publikum lächerlich, sondern hat offenbar nicht verstanden, dass seine Rolle als Vorsitzender eine ausgleichende und moderierende sein muss. Beschämend.
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