Der Widerstand gegen Co2-Endlager hat im Landkreis Barnim eine noch recht junge Geschichte. Was bislang in bzw. um Ahrensfelde/Lindenberg geschah ist allerdings, sei es auf Homepages, Blogs oder in Zeitungen, relativ gut dokumentiert. Um im “Nachrichtenwald” nicht den Überblick zu verlieren haben wir diverse, im Netz verfügbare Beiträge zum Thema zusammengetragen und chronologisch geordnet. Wir werden diesen Online-Pressespiegel nach Möglichkeit fortführen. Lesen Sie weiter »
Gestern stellte der Landesbetrieb Straßenwesen die Brandenburger Alleenbilanz für das Jahr 2010 vor. Dabei ließ sich nicht wegdiskutieren, dass der Selbstverpflichtung von jährlich 30 neugepflanzter Alleenkilometer nicht mal ansatzweise nachgekommen wurde. Grade einmal 9300 Meter sind unter dem Strich erreicht worden.
Die Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm forderte in ihrer Funktion als Vorsitzende der Alleenschutzgemeinschaft, dass bei der “Evaluierung der Alleenkonzeption, die noch für dieses Jahr ansteht, (…)die aufgetretenen Widersprüche zwischen Konzept und Realität benannt werden müssen (…)” um ernsthaft Abhilfe schaffen zu können.
“Will Brandenburg dem langsamen Alleenschwund der letzten DDR-Jahrzehnte begegnen und seine Alleen erhalten, dann sind sowohl ganze Straßenabschnitte neu zu bepflanzen als auch Nachpflanzungen von Einzelbäume in Lücken vorzunehmen.”
Nach der Debatte zur 1. Lesung des CCS-Gesetzentwurfes wollen wir an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen, dass die Risiskotechnologie in Person des CDU-Bundestagsabgeordneten Jens Koeppen (“Für Uckermark und Barnim in Berlin”) einen ganz und gar entschlossenen Befürworter hat.
In seiner gestrigen Rede im Plenum des Deutschen Bundestages sagte Koeppen z.B. :
“Wir sollten nicht ohne Not auf diese Technologie verzichten. Ich bin immer dafür, die Chancen zu sehen. Deswegen halte ich es auch für sinnvoll, diese Technologie auszuprobieren, zunächst im Rahmen der Demonstration in Brandenburg.”
Am kommenden Donnerstag wird der CCS-Gesetzesentwurf der Bundesregierung in erster Lesung im Bundestag beraten. Die bündnisgrüne Abgeordnete Cornelia Behm hat bereits heute ihre kategorische Ablehnung erklärt und begründet. Zum Einen würde hier ein “Endlager-Gesetz” vorgelegt, “obwohl alle Beteiligten wissen, dass die Risiken dieser Technologie nicht beherrschbar sind. (…). Die Gesundheit des Einzelnen darf nicht aus Profitinteressen von Vattenfall aufs Spiel gesetzt werden. Lesen Sie weiter »
Die Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm gehört schon seit langem zu den Menschen, mit deren inhaltlicher Arbeitg uns viel verbindet . So setzte sich die Kleinmachnowerin mehrfach für den Erhalt der “Rüdnitz-Allee” ein und ist ohnehin als außerordentlich kosenquente Naturschützerin bekannt. In ihrer Fraktion ist sie Expertin für Agrar- und Waldpolitik, sowie regionale Wirtschaft. Weihnachten bei Behms gestaltet sich übrigens wie folgt:
Ist Weihnachten für Sie ein christliches Fest, eine Familienfeier, ein Segen für den Handel, irgendwas dazwischen oder noch ganz was Anderes?
Corneila Behm:
Weihnachten ist ein christliches Fest, dass wir in unserer Familie zum Anlass nehmen, uns zusammenzusetzen, gemeinsam zu essen, spielen und einander zu beschenken. Mittlerweile sind jetzt vier Generationen am Tisch. Lesen Sie weiter »
In den 80er-Jahren moderierte Karl-Heinz Wendorff beim Fernsehen der DDR die Sendung “Medizin nach Noten”. Sport spielt im Leben des Sängers und Entertainers unverändert eine große Rolle. Wendorff, alias Carl von Breydin, schuf u.a. die Nordic-Walking-Hymne “Ich geh am Stock”, lebt in Breydin (Barnim) und betreibt dort die “Mops-Ranch”
Ist Weihnachten für Sie ein christliches Fest, eine Familienfeier, ein Segen für den Handel, irgendwas dazwischen oder noch ganz was Anderes?
Karl-Heinz Wendorff:
Weihnachten ist für mich an erster Stelle ein Fest der Besinnung.In ruhigen Stunden bei einem wundervollen Kaffee einem Stück Stollen und brennenden Kerzen am Adventskranz ziehen in meinen Gedanken die schönsten Augenblicke des vergangenenJahren noch einmal vorüber,.
In diesem Jahr sind es besonders viele Erinnerungen ,bin ioch doch gerade dabei meine erstes Buch fertigzustellen.
Die verheerende Realität industrieller Tierzucht und ihre Auswirklungen auf die Umwelt wurden hier auf dem Barnim-Blog schon mehrfach kritisch thematisiert. Um eine Beschänkung der Massentierhaltung im Außenbereich zu erwirken und im Zuge dessen Zersiedelung, Umweltzerstörung und Gesundheitsgefährung entgegenzuwirken brachten die Grünen unlängst eine Veränderung von § 35 des Baugesetzbuches in den Landwirtschaftsausschuss des Bundestages ein.
Die Abstimmung vom 01.12.2010 zeigte, so Cornelia Behm, deutlich,
“dass lediglich Bündnis 90/Die Grünen Initiativen zur Einschränkung der Massentierhaltung ergreifen. SPD und Linke betrachten das BauGB “nicht als geeignet für diese Maßnahme” und Hans-Georg von der Marwitz als Vertreter der Koalition vertröstet auf eine Diskussion zur Änderung des Immissionsschutzgesetzes (ImSchG). Wann und ob diese kommen soll, steht allerdings in den Sternen.”