Artikel zum Thema “Buendnis Panketal”
Am Sonnabend, dem 30. Juli, stellten die Unabhängigen in Panketal ihre Bürgermeisterkandidatin vor. Die sachkundige Einwohnerin in der Gemeindevertretung Panketal, Christiane Herrmann, wurde einstimmig nominiert. Sie tritt als parteienunabhängige Kandidatin zur Bürgermeisterwahl der Gemeinde Panketal am 11. September 2011 an. Lesen Sie weiter »
1 Kommentar »
Wenn man es zusammenrechnen wollte liegt der Anteil derer, die sich im “politischen Panketal” besonders für ökologische Belange und eine behutsame Ortsentwicklung einsetzen bei fast 20 %. Carola Wolschke ist Gründnungsmitglied und Vorsitzende der Wählergruppe “Bündnis Panketal” (erhielt , wie die Grünen, bei der letzten Kommunalwahl knapp 10% der Stimmen). Seit 2003 ist die Ingenieurin in der Gemeindvertretung aktiv und zudem Miglied im “Verein Robert-Koch-Park e.V.”. Hier ihre Aussagen zum Weihnachtsfest:
Ist Weihnachten für Sie ein christliches Fest, eine Familienfeier, ein Segen für den Handel, irgendwas dazwischen oder noch ganz was Anderes?
Carola Wolschke:
Für mich ist das Weihnachtsfest eine Familienfeier, zu der sich alle in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen und abends bei unserem inzwischen traditionellen kleinen Lagerfeuer zusammenfinden. Dem Weihnachtsstress versuche ich aus dem Wege zu gehen und meide den ganzen Rummel in den Geschäften.
Lesen Sie weiter »
Kommentare deaktiviert
Die zunehmende Überflutung Panketals mit Lebensmittel-Discountern und die negativen Auswirkungen auf das Ortsbild und den allgemeinen Einzelhandel der Gemeinde wurden in der Vergangenheit mehrfach diskutiert. Sei es NORMA am S-Bahnhof Zepernick oder der im Bau befindliche NETTO-Markt an der Bucher-Straße, immer mehr Einwohner wehren sich.
Die Verwaltung tat indess wenig um die beklagten Umstände zu verbessern bzw. abzumildern. „Es ist nicht meine Aufgabe den Markt zu regulieren“ ist eine Kernbotschaft, die Bürgermeister Rainer Fornell in den beschriebenen Fällen gebetsmühlenartig wiederholte.
Zudem wurde stets darauf hingewiesen, dass es kaum Möglichkeiten gäbe den Interessen der Investoren wirksam bzw. steuernd entgegenzutreten.
Im Zuge des „NETTO-Konfliktes“ wurde eine mögliche Verbesserung der gemeindlichen Verhandlungsbasis auf verschiedenen Ebenen erörtert und die Ausarbeitung bzw. Verabschiedung einer Einzelhandelskonzeption dringend empfohlen. Die Untere Baufaufsichtsbehörde schrieb:
„Für die Steuerung derartiger Einzelhandelsbetriebe kann der Gemeinde für die weitere Zukunft nur angeraten werden, von den ihr gesetzlich eingeräumten bauplanungsrechtlichen Steuerungsinstrumenten Gebrauch zu machen, wie z.B. ein Einzelhandelskonzept i.s.d. Pkt.6.4 des Einzelhandelserlasses auf den Weg zu bringen, dieses einen rechtssicheren Umgang mit solchen Vorhaben für die Gemeinde als auch für die Bauaufsichtsbehörde sichert.“
Lesen Sie weiter »
Kommentare deaktiviert
Das „Superwahljahr 2009 ist auch das „Supergedenkjahr“. Wir erinnern uns in den kommenden Monaten u.a. an „60 Jahre Bundesrepublik Deutschland“ und „20 Jahre Mauerfall“. Wäre Letzterer nicht eingetreten stünden im Oktober „ 60 Jahre DDR“ zur Debatte.
Auf Initiative von Dieter Schwertner (Bündnis Panketal) diskutieren Panketals Gemeindevertreter nun über die mögliche Erscheinungsformen des Gedenkens an die friedliche Revolution. Kristiane Spitz vom Bucher-Boten, der ersten Lokalzeitung für Buch, Karow, Panketal und Umgebung, hat nachgehakt und einige Ortspolitiker zu ihrer Meinung befragt. Dieter Schwertner, so „BB“:
„ist der Meinung, dass ein Denkmal dieses historische Datum auch für die Nachgeborenen sichtbar verewigen würde. (…) Ich denke es ist an der Zeit, diesen Tag ehren, heißt es in einem Schreiben an die Fraktionen“
Uwe Voss (SPD), ist mehr als angetan:
„Wir werden mit anderen interessierten Gemeindevertretern in einem Dialog zu Form und Inhalt des Denkmals treten erklärte er. Er selbst könne sich ein bildhauerisches Kunstwerk am Rathaus Panketal vorstellen. Es sollte, ähnlich wie der von mir seinerzeit zum 60. Jahrestag des Kriegsendes initiierte Stein am Dorfanger, in aller Eindringlichkeit die Bedeutung der 1989-er Revolution für unser Land und insbesondere für die Menschen in Panketal darstellen. Wir vergessen bei aller Bestürzung über die großen und kleinen Katastrophen des Alltags, dass es elementare Grundrechte sind, die unser Leben erträglich machen(…)“.
Lesen Sie weiter »
Kommentare deaktiviert
Was den Lebensmitteleinkauf betrifft haben die Bewohner der Siedlung am Steenerbusch in Kürze mehr denn je die Qual der Wahl. Einmal aus der Tür gefallen und schon ist man bei Netto an der Bucher Straße. Wer diese überqueren möchte geht zu Plus oder zum 200 Meter entfernten Lidl. „Extremsportler“ schwingen sich aufs Rad und sind in 3-5 Minuten bei Aldi, REWE, Bolle, Norma oder EDEKA.
“Díe EDEKAS“ wollen nun umziehen. Panketal strotzt (zumindest statistisch) vor Kaufkraft und die soll mittels eines Vollsortimenters und einer entsprechend gewaltigen Verkaufsfläche (+ 107 Stellplätzen) noch gründlicher abgemolken werden. „Freuen“ dürfen sich vor allem die Menschen im beschaulichen Musikerviertel, denn der Standtort Bernauer Straße/Händelstraße bringt die Segnungen der Konsumgesellschaft direkt vor ihre Haustür. Aber die Undankbaren meutern, sprechen von Nebensächlichkeiten wie Lärmbelästigung Wohnqualität, Ortsgestaltung, befürchten eine Verödung des Dorfkerns und erdreisten sich gar eine konzeptionell unterlegte Einzelhandelsplanung zu fordern.
Auch die „Spielverderber“ der gemeinsamen Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg meckerten und bemerkten mit Schreiben vom 25.11.2008 „ dass die angezeigte Planung mit den Zielen der Raumordnung nicht vereinbar ist“.
Lesen Sie weiter »
7 Kommentare »
Im Vorfeld der Kommunalwahlen wähnte sich „König Kunde“ in einer äußerst luxuriösen Position. Besonders die „maximale Steigerung“ der bürgerschaftlichen Mitbestimmung gehörte zu den Standartwahlversprechen. Eigentlich wollten das Alle. Dann wurde abgestimmt und der „gemeine Wähler“ sieht sich zunehmend mit der politischen Realität konfrontiert.
Nicht nur die Wandlitzer mussten inzwischen feststellen, dass es bis zur „Bürgerkommune“ noch ein weiter Weg ist. In Panketal war die Briefwahl bei Bürgerentscheiden heftig umstritten. In der Brandenburger Kommunalverfassung für grundsätzlich zulässig erklärt enthielt der Verwaltungsentwurf zur Hauptsatzung eine „Ausschlussklausel“. Die selbsternannten „Volksparteien“ fanden das schick. Die Bürger müssten sich halt ein bisschen anstrengen wenn sie etwas erreichen wollten hieß es sinngemäß aus den Reihen der CDU. Die SPD quälten ganz offensichtlich ähnliche Sorgen. Eine Verbesserung der Beteiligungsrechte? Ein gruseliger Gedanke!
Lesen Sie weiter »
Kommentare deaktiviert
Der Begriff Farmteam hat seinen Ursprung im nordamerikanischen Mannschaftssport.Wikipedia schreibt:
“Ein Farmteam hat die Aufgabe, junge Spieler auszubilden. Es bietet ihnen die Möglichkeit, Erfahrung in einer unteren Spielklasse zu sammeln, um zu einem späteren Zeitpunkt – wenn sich der Spieler weit genug entwickelt hat – in einer höheren Spielklasse eingesetzt zu werden. Außerdem dienen Farmteams dazu, bereits etablierte Spieler zu trainieren und um zum Beispiel nach einer Verletzung wieder erste Gehversuche zu machen.“
Aus den brandenburgischen Kommunalwahlen ist die CDU unzweifelhaft als „Mannschaft mit schwersten Verletzungen“ hervorgegangen. Politikverdrossenheit, Parteienmüdigkeit: Landauf, landab bekamen die Christdemokraten mächtig „Eins aufs Haupt“, während unabhängige Bündnisse kräftig zulegten.
Lesen Sie weiter »
1 Kommentar »
|
|