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Artikel zum Thema “Bodo Ihrke”

In seiner 19. Sondersitzung hat der Kreistag Barnim heute Abend mit 27 : 25 Stimmen für den Erwerb des Holzkraftwerkes Eberswalde (HoKaWe) durch den Landkreis gestimmt. Es gab keine Enthaltungen.

Johannes Madeja (BVB/FW) hatte im Vorfeld die namentliche Abstimmung beantragt, der sich weitere Abgeordnete, darunter Margitta Mächtig (DIE LINKE), unterstützend anschlossen. Hier veröffentliche ich nun die Namen der Abgeordneten, wie sie sich entschieden haben.

Warum eine solche namentliche Veröffentlichung? Damit die Bürger diejenigen parlamentarischen Entscheidungsträger, die „Pro-Kauf“ gestimmt haben, später zur Rechenschaft ziehen können für die ökonomischen Verluste, die dem Landkreis dadurch entstehen als auch für die ökologischen Schäden, die unsere heimischen Wälder hierdurch erleiden werden. Lesen Sie weiter »

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Es gibt in unserem Land offensichtlich kaum einen Anlass der, zumindest sofern es nicht das eigene Wohngebiet betrifft, die Menschen mehr erregt und im Protest solidarisiert als ein angekündigtes Tempolimit. Der deutsche Autofahrer, im Selbstverständnis Einiger ohnehin eine “verfolgte und geschröpfte Kreatur” verliert in solchen Fällen regelmäßig den Humor und durchaus auch den Sinn für Sachlichkeit.

Kürzlich haben die brandenburgischen Ministerien für Infrastruktur bzw. Inneres die Landkreise in einem gemeinsamen Runderlass (siehe Amtsblatt ab Seite 1497) dazu aufgefordert “in besonders gefährdeten Alleen oder baumbestandenen Straßen Tempo 70 anzuordnen”. Ausgangspunkt der Forderung ist eine noch immer hohe Zahl tödlicher Verkehrsunfälle (2010 waren es 78) die (nicht nur an ausgemachten Unfallschwerpunkten) an einem Baum enden.
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Die berühmt-berüchtigte “Putze vom Medienhaus Eberswalde” Cyntia Krause des Regionalsenders ODF hat in dieser Woche das insolvente Holzkraftwerk Eberswalde aufs Korn genommen. Der Barnimer Landrat Bodo Ihrke wird dabei alles andere als geschont und bekommt ganz schön sein Fett ab. Es ist immer wieder ein Genuß zuzusehen, wie gut Frau Krause das politische Tagesgeschehen durchdringt und beurteilt. Lesen Sie weiter »

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Am kommenden Sonnabend, 1.10. beginnt das 8. Filmfest Eberswalde – die Provinziale. Diesen Beinamen trägt das Festival nun bereits seit 3 Jahren und es scheint, als würde es keinen besseren geben. Die seit 2004 bestehende Initiative gehört zu den kleineren in der deutschen Festivallandschaft und schielt auch nicht vorrangig auf die professionelle Kundschaft. Eigentlich geht es in erster Linie darum, zu zeigen, was man sonst kaum noch im Multiplexer finden kann: Dokumentarfilme und Kurzfilme. Selbst Programmkinos in der Hauptstadt zeigen eher selten kurze Streifen, weswegen diese oft den Festivals vorbehalten bleiben.
In Eberswalde sind nun wieder alle Programmteile für das kommende 8. Filmfest zusammengestellt. Obwohl es bis kurz vor Toresschluss nicht danach aussah, haben die Organisatoren in diesem Jahr noch mehr Filme erreicht. Die Programmbeiräte haben aus insgesamt 889 Filmanmeldungen 8 Dokumentationen, 30 Kurzspielfilme und 14 Animationen für die Wettbewerbe ausgewählt. Lesen Sie weiter »

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” Dankert übersteht Probezeit” titelte die Märkische Oderzeitung im Januar 2011 und beschrieb damit offensichtlich eine der wesentlichsten Leistungen der (damals) neuen Leiterin des bis dato skandalträchtigen Barnimer Jugendamtes. Im Amt ist sie offensichtlich noch immer. Was sie dort tut oder zu sagen hat blieb der Öffentlichkeit aber bislang weitgehend verborgen.

Zu den aktuellen Versäumnissen der genannten Behörde wird ihr Name konsequenter Weise noch nicht einmal erwähnt (oder fällt das gar nicht in ihren Bereich???) sondern die zuständige Dezernentin Silvia Ulonska zitiert. Im Kern geht es um die Organisation von Anti-Agressionstrainingsmaßnahmen für jugendliche Straftäter. Eigentlich ein überfälliger Standart, der im Reich von Landrat Bodo Ihrke aber irgendwie nicht realisierbar scheint.
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Das Barnim-Blog und der Kampf um die Allee zwischen Rüdnitz und Danewitz sind untrennbar miteinander verbunden, denn das Eine ging im Grunde aus dem Anderen hervor.  Ich krieg`s kaum noch zusammen, wieviel Zeit in dieses Projekt geflossen ist, wieviel Mühe, Aufbegehren, Hoffen, Bangen und auch Geld. Der Widerstand begann klein, verbreitete sich aber schnell auf viele Schultern und irgendwann war das Recht auf Seiten der Bäume.

Mit dem Artikel “Barnims Alleen geht es meist gut” erinnert auch die Märkische Oderzeitung an die damaligen Ereignisse.

“Vor fünf Jahren wurde die Allee über den Barnim hinaus bekannt. Mehr als 700 alte Bäume säumen die fünf Kilometer Asphalt zwischen Rüdnitz und Danewitz. Allesamt wollte der Kreis damals fällen lassen, die Straße mit EU-Geldern neu bauen. Den Rüdnitzer Alleenstreit mit Unterschriftenaktionen, Baumbesetzungen und Riesenmedienecho beendete ein Gericht. Heute gilt er als Musterbeispiel für Naturschutz.”

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Manche Nachrichten erhält man eher zufällig. So erfuhr ich heute vor dem Rathaus Panketal, am Rande der Sommertour von Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers, dass es bei der Bürgermeisterwahl in Ahrensfelder neben Wilfried Gehrke aller Vorraussicht nach doch noch einen weiteren Kandidaten geben wird.

Der Name Mark Matthies dürfte auch den Lesern des Barnim-Blogs nicht völlig unbekannt sein. Der Führer einer Hunderschaft bei der Bundespolizei in Blumberg bewarb sich im Frühjahr 2010 um den Posten des Barnimer Landrates und unterlag Bodo Ihrke im Rahmen einer “denkwürdigen Kreistagssitzung” erst im Losverfahren.
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Seit mehr als 5 Jahren sehen sich einige Anwohner der Bernauer Konrad-Zuse-Straße, sowie der Werner-von-Siemens-Straße extremen Lärmbelästigungen und Dauerprovokationen ihres Nachbarn, des Bauherren und Unternehmers Sebastian Schmalz, ausgesetzt. Mein Autorenkollege Andreas Steiner berichtete hierzu bereits im vergangenen Jahr.

Rein rechtlich, sind sich die Betroffenen sicher, dürfte dessen Baufirma dort eigentlich gar nicht sein. Dennoch und gegen ausdrückliche Bedenken des kreislichen Planungsamtes, sowie des Landeumweltamtes  erteilte das Bauordnungsamt Herrn Schmalz am 07.09.2006 eine entsprechende Genehmigung. Später errichtete  Schmalz noch weitere, gewerbliche Bauten und das Fachamt “sah zu”.
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Vor ein paar Tagen hat sich Landrat Bodo Ihrke via Märkische Oderzeitung mit einem Weihnachts- bzw. Neujahrsgruß an “seine Untertanen” gewandt. Dabei beschwor er, neben einigen Standartfloskeln, “die Magie der Erneuerung” und bemühte den in diesem Zusammenhang gern und oft verwursteten Hermann Hesse.

“Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne” ist wirklich ein prima Zitat. Ich werde allerdings immer ein bisschen hellhörig, wenn Politik und Verwaltung allzu laut auf die allgemeinen Vorzüge des Wandels hinweisen. Das riecht tendenziell streng nach präventiven Beschwichtigungen für finanzielle Einschnitte und “enger geschnallten Gürtel”. So wird aus der gutgemeinten Ermunterung schnell eine labbrige Durchhalteparole.
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Vor 20 Jahren verstarb der Angolaner Amadeu Antonio Kiowa an den Folgen einer brutalen, rassistisch motivierten Hetzjagd in Eberswalde. Er wurde nur 28 Jahre alt. Ihm zum Gedenken fanden bzw.finden zahlreiche Veranstaltungen statt.
Heute um 17:00 Uhr lädt der afrikanische Kulturverein Palanca e.V. zu einem Treffen an der Erinnerungstafel (Eberswalder Straße 26,16227 Eberswalde). Im Rahmen des anschließenden Abendprogramms mit Essen, Musik, Tanz und Gesprächen soll die erweitere Ausstellung “Angolanische Vertragsarbeiter in Eberswalde” gezeigt werden. Veranstaltungsort ist (ab ca. 18:00 Uhr) das Tourismuszentrum (An Alten Walzwerk 1, 16227 Eberswalde).

Der Verein “Opferperspektive” hat zum Thema eine ausführliche Beilage erstellt, die z.B. mit der Märkischen Oderzeitung verbreitet wurde. Zitate von Angehörigen zur Überführung des Toten lassen aufhorchen. So sagte Manuel Antonio vor 10 Jahren gegenüber dem Magazin Panorama:

“Damals kam einfach nur der Sarg mit der Leiche meines Bruders. Kein Beileidsschreiben war dabei, nur eine Plastiktüte mit diesen Dokumenten hier auf dem Tisch. Da standen wir nun, mittelos, und mussten irgendwie die Leiche begraben.Aus Deutschland hat sich niemand bei uns gemeldet, kein Wort der Trauer kein Wort des Mitgefühls.”

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