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Artikel zum Thema “Bernau”

Eine Fällgenehmigung seitens der Unteren Natuschutzbehörde lag wohl vor. Warum allerdings die Robinien auf dem Gelände des Seniorenheims “Regine Hildebrand” in Bernau  mitten im Sommer und bei vollem Laub gefällt werden mussten findet sicher nicht nur der Schönower Baumschützer Rainer Niemsch nicht nachvollziehbar und außerordentlich bedauerlich.

“Geht es hier”, fragt sich Niemsch,

“neuerdings um Bestrebungen zur ganzjährig kontinuierlichen Beschäftigung von Grünschnittfirmen oder wer steckt hinter solchen haarsträubenden Entscheidungen? Welche Ämter genehmigen womöglich diesen Frevel?”

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Es ist etwa 31 Jahre her, da packte mich der “Schreiber-Virus” . Mein Erstling hieß  “Die Abenteuer der Ente Nagnag”, gefiel (nicht nur)  meiner Deutschlehrerin und schaffte es über das Fest der Deutschen Sprache in eine Antologie schreibender Schüler des Kreises Bernau.
Mia hat grade die 1. Klasse beendet (nicht vergessen, morgen geht die Schule  wieder los!) und sich für ihre erste Gespenstergeschichte etwas Hilfe bei der Omi geholt. Das “geheime Sommerprojekt” wurde erst gestern der staunenden Familienöffentlichkeit präsentiert.
Und weil Mia meint, dass ruhig ein paar mehr Leute ihre Gruselstory lesen können werden wir sie in 4 Teilen hier veröffentlichen.

Die unheimliche Geisterburg  – Teil 1

Vor langer, langer Zeit gab es eine Burg, die hoch oben auf einem Berg weit ins Land schaute. Viele Generationen von Schlossherren lebten dort, doch nun war sie schon seit vielen Jahren verlassen und ihre Mauern verfielen. Die Seelen der ehemaligen Schlossbewohner waren noch immer spürbar, doch was weit unheimlicher war – es gab zwei sehr gefährliche Burggespenster, die ihr Unwesen trieben. Ihre Namen kannte niemand mehr genau. Wenn man alten Geschichten glauben schenkt, so hießen Sie Monster Unhold Geisterbein und Ungeheuer Ignaz Geisterbein, allgemein nur M.U.G und U.I.G. genannt.
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Um Petra Bierwirth ist es in der Zeit nach ihrem berufspolitischen Vorruhestand ein bisschen ruhiger geworden. “Versorgungsengpässe” gab es im Anschluss an das “Abenteuer Bundestag” aber nicht, denn bereits im November 2009 wurde sie zur Geschäftsführerin der Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg in der Bernauer Waldsiedlung gekürt (und Mancher “fragte” sich warum).

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Wenn mal jemand via Google & Konsorten nach dem Restaurant & Steakhaus “Avira Tora” sucht ( und das geschieht ziemlich oft) gerät der Hungrige relativ schnell an uns. Das ist grundsätzlich gut, aber wir erwähnten das gastliche Haus mehrheitlich in Verbindung mit den dort veranstalteten “Grünen Stammtischen”. Das war noch zu Zepernicker Zeiten. Im Februar 2010 haben die Betreiber dieses Kapitel beendet und sind nach Bernau-Friedenstal verzogen. Hier also die (soweit bekannt) aktuell korrekten Kontaktdaten:

Avira Tora
Spreeallee 6
16321 Bernau
Tel.: 03338-752693/94 (gilt auch für den Lieferservice)
Fax: 03338-3985958
Offensichtlich wird das Essen auch auf Online-Order ins Haus gebracht.

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Das kann man wohl als vollen Erfolg bezeichnen. Wie angekündigt übergaben Vertreter der Volksinitiative “Rettet Brandenburgs Alleen” gestern die Unterschriftenlisten an Landtags-Vizepräsidentin Gerrit Große. Die Sammlung erbrachte immerhin rund 25700 Ja-Stimmen für den Erhalt und Schutz der landschaftsprägenden Naturschätze unseres Bundeslandes. Ich habe zwar nich Prophet gelernt, bin mir aber recht sicher, dass das Quorum auch nach Abzug ungültiger Willenserklärungen erfüllt sein dürfte

Das erwartete “Störgezwitscher” kam aus dem Ministerium des Jörg Vogelsänger (SPD). “Brandenburgs Alleen sind nicht gefährdet” liess er über die Presse ausrichten.

„Ein Baum hat eben auch eine Lebensdauer von 70 bis 90 Jahren und deshalb muss natürlich auch entsprechend für Ersatz gesorgt werden.“ Die Alleen-Konzeption sei ein Erfolg und werde fortgesetzt.”

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Motorisierte Lärmbelästigungen haben, wenn man es mal extrem schwarzhumorig sieht, in Bernau bei Berlin durchaus eine gewisse “Tradition”. Während diverse Rehberger (nicht nur) mit “Radladergeräuschen” malträtiert werden können etliche Einwohner Pankborns dem kraftvollen Sound der Speedracer-Modellflitzer seit Jahren nicht viel Positives abgewinnen.

Dabei geht es Anwohnern der Rennstrecke wie Markus Schaefer, nach eigener Aussage, keineswegs umd die Verdammung eines Hobbies. Der Unmut vieler Nachbarn bezieht sich  klar auf die Emission der Zweitakter.
Elektromotoren, so Schaefer, (..) würden wir tolerieren.

Der Betrieb der Rennstrecke,  heißt es weiter, 

“ist sehr laut und stiehlt den erholungssuchenden Anwohnern die eigentlich verdiente Ruhe an jedem zweiten Wochenende im warmen Sommerhalbjahr- vom Training in der Woche einmal abgesehen. Von wachsender Beliebtheit kann nur also einseitig die Rede sein. Nirgendwo in Deutschland grenzt eine Modellrennstrecke als Freizeitanlage so nahe an ein allgemeines Wohngebiet.”

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Zum Umgang mit dem innerstädtischen Grün in Bernau erreichte uns in dieser Woche eine Zuschrift unseres Lesers und Mitstreiters Rainer Niemsch. Der engagierte Schönower Baumschützer beklagt darin speziell die Fällung einer augenscheinlich vitalen Lärche, die Anfang Juli “ohne erkennbaren Grund” vom Innenhof des Hauses Rossstrasse 16 entfernt wurde”.

Rainer Niemsch schreibt:

“Die Handstreichaktion verlief sehr zum Leidwesen entsetzter Bürger und Anwohner der Rossstraße, also inmitten des Bernauer Stadtkerns, gleich hinter der Sparkasse. Es erfolgte auch keine Ankündigung, plötzlich waren kaum wieder gutzumachende Tatsachen geschaffen worden und die traurige Mieterschaft vermisst seither ein gewohnt durchzwitschertes Schmuckstück in ihrem Hof”.

Verantwortlich ist offensichtlich die Bernauer WoBau die, so Niemsch weiter, “den seit Jahren schon proklamierten Slogan “Bernau blüht auf“ scheinbar noch immer nicht in seinen Einzelheiten verinnerlicht bzw. in seiner Notwendigkeit für eine (er-) lebenswerte Innenstadt begriffen hat”.
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