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Artikel zum Thema “Architektur”

Am 1. Februar diesen Jahres reagierten wir vom Barnim-Blog auf einen Artikel der “Märkischen Allgemeinen”. Ist Brandenburg wirklich DAS Ödland der deutschsprachigen Blogosphäre? Wir suchten, wir fanden, Blogger aus der “Nachbarschaft” meldeten sich selbst oder gaben Hinweise zu interessanten Seiten. Aus ursprünglich 50 “Fundstücken” wurden mit der Zeit mehr als 300. Inzwischen sind gut 9 Monate vergangen und einige Links schon wieder Geschichte.
Zum 1. Advent mal wieder eine aktualisierte Liste, verbunden mit vielen, freundlichen Grüßen an die große,bunte “Bloggergemeinde” unserer Region.
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offenes-atelierAm 3. Mai 2009 ist es wieder einmal soweit: 42 Künstlerinnen, Künstler, Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker aus dem Barnim lassen uns in ihre Ateliers, Töpferstuben und Kunstscheunen schauen. Die rote Spirale mit dem Schriftzug “Offenes Atelier” weist uns den Weg zu Malern, Grafikern, Glaskünstlern, Bildhauern, Weidenflechtern, Textilgestaltern, Fotografen, Filzkünstlern und natürlich zu unserem gelegentlichen Gastautor Roman Streisand, der in der Spilwut Kulturscheune in Golzow “Live-Musik ad libitum” bietet. Von 10 bis 17 Uhr haben die Künstler am Sonntag ihre Ateliers geöffnet und freuen sich auf zahlreiche kunstinteressierte Gäste!

Leider haben nicht alle Künstler eine Website, die wir verlinken konnten. Deshalb hier die Liste der Ateliers, nach Orten sortiert und mit Telefonnummern ergänzt. In Zeiten der Flatrates kann man ja auch mal anrufen, um sich ausführlicher zu informieren :-) Meine Empfehlung: Klicken Sie sich einmal durch die Seiten der hier verlinkten Künstlerinnen und Künstler durch. Selbst das ist schon ein visueller Schmaus (oder Graus) und vermittelt einen spannenden Vorgeschmack. Lesen Sie weiter »

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platte1Als Teile der Bernauer Altstadt in den 70ern „sozialistisch, musterhaft“ umgestaltet wurden war ich noch ziemlich klein. Ich fand es allerdings schon damals schade das die interessanten, wenn auch zum Teil reichlich angegammelten Häuschen, einem grauen  Einerlei wichen. Das hätte ich mit meinem Baukasten (sagen sie mal was gegen die Logik eines Kindes) wahrscheinlich besser hingekriegt. Der Geist hinter dem Umbau gehört zu Wilfried Stallknecht, Architekt und Stadtplaner.
In einer aktuellen Pressemitteilung der BTU Cottbus heißt es:

Dr. Wilfried Stallknecht – 1928 in Sachsen geboren und als Innenarchitekt, Architekt und Stadtplaner tätig – gehört zu den interessantesten Akteuren der Planungs- und Architektur-geschichte der DDR. (..)Obwohl Stallknecht der Sohn eines Fabrikanten war und zudem den Beitritt zur SED konsequent abgelehnt hatte, gelang ihm eine steile Karriere innerhalb der ostdeutschen Architektenschaft. Zu seinen wichtigsten und interessantesten Projekten zählen die Entwicklung der Plattenbauserien P2 und WBS 70, die Wohnbauten am ehemaligen Leninplatz in Berlin, Versuche zu einem Beton-Wohnhaus, das nach seiner Betonierung gekippt wurde, aber auch die umstrittene Neugestaltung der historischen Innenstadt von Bernau als “sozialistische Musterstadt”. Sein innenarchitektonisches Hauptinteresse, das variablen Wohnungsgrundrissen und flexiblem Mobiliar galt, beschäftigt Stallknecht bis heute. (…).

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Vor eineinhalb Jahren bin ich aus der Schweiz nach Wandlitz zugezogen. Mein Wissen um die Vergangenheit dieses Ortes war zugegebenermassen eher spärlich. Angeregt durch einen TV- Bericht erfuhr ich von der Waldsiedlung und deren Bedeutung zu Zeiten der DDR. Meine Neugier war geweckt und ich wollte mehr erfahren über das Refugium der ehemaligen Führungselite. Zu meinem grossen Erstaunen fand ich vor Ort weder einen Informationspavillon, noch anderweitige Hinweise zur früheren Nutzung des Geländes, einfach nichts. Also machte ich mich im Internet auf die Suche nach zusätzlichen Informationen und klickte die offizielle Website der Gemeinde Wandlitz an. Auch da Fehlanzeige. Keine Führungen, kein Wort über die Waldsiedlung. Fündig wurde ich hingegen auf einigen privaten Seiten, sodass ich mir ein Bild machen konnte.

Im Zuge weiterer Recherchen zur jüngsten Geschichte der Region Wandlitz entdeckte ich unter dem Ortsteil Prenden einen knappen Hinweis auf die ehemalige unterirdische Kommandozentrale der Staats- und Parteiführung der DDR. Im vergangenen Herbst erhielt ich sodann Gelegenheit den ehemaligen Führungsbunker zu besichtigen. Dieses Bauwerk vermittelt einen Eindruck damaliger Spitzentechnologie und dürfte in Deutschland in seiner Art einzigartig sein. Ausserdem widerspiegelt das gigantische Bunkerwerk die Zeit des Kalten Krieges.

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wehrmuhle-34

Wehrmühle Vorder/Rückansicht

Am letzten Wochenende öffnete das Neue Museum Berlin erstmals nach dem Krieg wieder seine Pforten. Zu sehen waren jedoch weder die Nofretete noch sonstige Exponate die hier ab Oktober ausgestellt werden sollen. Lediglich das leere Gebäude, vom britischen Architekten David Chipperfield mit modernen Mitteln wieder aufgebaut, war Besichtigungsgegenstand.
Die geschaffenen Kontraste aus Versatzstücken von erhaltenen, zum Teil  rohbauähnlich konservierten Gebäudeteilen und moderner Neubau-Architektur haben zu kontroversen Diskussionen über den Umgang mit Berlins historischem Erbe geführt.

Aber was hat das nun mit dem Barnim zu tun?

Die Zeitschrift ELLE Decoration stellt in ihrer aktuellen Ausgabe ein Objekt vor, dem eine ähnliche Symbiose aus historischem Baukörper und modernen Elementen mit „der Formsprache eines David Chipperfield“  attestiert wird. Gemeint ist die Wehrmühle in Biesenthal…

Für die ehemaligen Besitzer  prüfte ich vor ca 10 Jahren Möglichkeiten der Wiederinbetriebnahme der Wasserkraftanlage und kannte  das Objekt daher recht gut. Nach dem Brand im Jahr 2002 verlor ich das ganze jedoch aus den Augen.

Eher zufällig entdeckte ich im letzten Jahr das völlig umgestaltete Gebäude wieder und war extrem beeindruckt. Ähnlich muss es den Redakteuren der ELLE  gegangen sein…denn Objekte im Osten Deutschlands verirren sich sonst eher selten auf deren Seiten.

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Was den Lebensmitteleinkauf betrifft haben die Bewohner der Siedlung am Steenerbusch in Kürze mehr denn je die Qual der Wahl. Einmal aus der Tür gefallen und schon ist man bei Netto an der Bucher Straße. Wer diese überqueren möchte geht zu Plus oder zum 200 Meter entfernten Lidl. „Extremsportler“ schwingen sich aufs Rad und sind in 3-5 Minuten bei Aldi, REWE, Bolle, Norma oder EDEKA.

“Díe EDEKAS“ wollen nun umziehen. Panketal strotzt (zumindest statistisch) vor Kaufkraft und die soll mittels eines Vollsortimenters und einer entsprechend gewaltigen Verkaufsfläche (+ 107 Stellplätzen) noch gründlicher abgemolken werden. „Freuen“ dürfen sich vor allem die Menschen im beschaulichen Musikerviertel, denn der Standtort Bernauer Straße/Händelstraße bringt die Segnungen der Konsumgesellschaft direkt vor ihre Haustür. Aber die Undankbaren meutern, sprechen von Nebensächlichkeiten wie Lärmbelästigung Wohnqualität, Ortsgestaltung, befürchten eine Verödung des Dorfkerns und erdreisten sich gar eine konzeptionell unterlegte Einzelhandelsplanung zu fordern.
Auch die „Spielverderber“ der gemeinsamen Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg meckerten und bemerkten mit Schreiben vom 25.11.2008 „ dass die angezeigte Planung mit den Zielen der Raumordnung nicht vereinbar ist“.
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Die Künstlerin persönlich kennen lernen

Die Sommerferien haben begonnen und manche von uns reisen in weite Fernen.
Für die Anderen, die bleiben und die, die kommen hier ein paar Veranstaltungstipps zum Auffüllen des Sommerlochs oder zur Gestaltung der Ferienzeit. Natürlich mit Kunst und Frauenpower.

Als erstes schon jetzt am 27. Juli 2008
Godiva von Freienthal führt durch ihre Ausstellung WAS VON IHR IST

Sehr spannend, …
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blogoscoop