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Artikel zum Thema “Andreas Dresen”

Die Bundestagswahl 2002 hinterließ, wie allgemein üblich, zahlreiche Gewinner und Verlierer. Vielleicht war Henryk Wichmann damals der Einzige , dem die “sowohl als auch-Schublade” zustand, denn ungeachtet seiner politischen Chancenlosigkeit wurde er durch seinen einsamen Zug über staubige Straßen zu einem tragikomischen Filmstar.

Andreas Dresen portraitierte die Bemühungen des damals blutjungen Politaktivisten  schonungslos offen aber durchaus sensibel und schuf einen nicht vorhersehbaren Kino-Erfolg. Inzwischen ist Wichmann 32 Jahre alt, nachgerückter Landtagsabgeordneter und 3-facher Vater.
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“Ich war in der Vergangenheit bereits einige male in Eberswalde, aber hätte mir seinerzeit jemand erzählt, dort würde es einmal ein so lebendiges Filmfestival geben, ich hätte es wohl kaum geglaubt.” so Andreas Dresen in seinem Grußwort an die Besucher des 5. Filmfestes Eberswalde. Diese Reaktion ist typisch für nicht-Barnimer Erstbesucher des Festivals, insbesondere für Berliner (Andreas Dresen lebt allerdings in Potsdam). Oft fällt in dem Zusammenhang der Begriff “Provinz” und dann wird es im Gespräch nicht selten interessant. Denn während gerade die in der Provinz lebenden Menschen “Provinz” oft negativ begreifen, hat diese Bezeichnung doch in Zeiten der immer stärkeren Metropolisierung  eine zunehmend ambivalente Bedeutung. Das hat die Macher des Filmfestes Eberswalde dazu bewogen, dem Festival für die Zukunft eine neue Ausrichtung zu geben.

Filmfest Eberswalde – die Provinziale
Filme für die Provinz – Filme über die Provinz.

Zum sechsten Mal ruft also das Filmfest Eberswalde Filmemacher auf, Ihre Beiträge für den internationalen Wettbewerb einzureichen. Der Preis ist „das e” und wird in 3 Kategorien vergeben:

  • Kurzfilm (bis 20 min und ohne thematische Einschränkung)
  • Animationsfilm (bis 20 min und ohne thematische Einschränkung)
  • Dokumentarfilm (ohne Längenbegrenzung mit thematischem Bezug: Filme über die Provinz)

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Bis zum 1. Juli wurden beinahe 400 Filme aus 38 Ländern im Organisationsbüro des Filmfestes Eberswalde empfangen. Damit hat sich die Zahl der Einsendungen zum Vorjahr erneut erhöht. Die schwierige Aufgabe für die Programmkommission besteht nun darin, alle Filme zu sichten und daraus die Teilnehmer für den internationalen Wettbewerb in den Kategorien Dokumentarfilm, Kurzfilm und Animationsfilm auszuwählen. Das ist jedes Jahr eine sehr aufwendige Arbeit und darum haben sich die Veranstalter vom Verein SEHquenz e.V. für kommunale Filmarbeit dafür Verstärkung geholt.

Unter den 8 Mitgliedern des Programmbeirates sind neben Akteuren aus der Medienbranche auch reine Filmenthusiasten, die ihre Kompetenzen als Zuschauer einbringen möchten. Darin sieht Sascha Leeske, Mitorganisator und ebenfalls Beiratsmitglied, eine der Stärken des Festivals: „Mit der Erweiterung der Kommission möchten wir auch die Qualität des Wettbewerbsprogramms weiter steigern. Wenn das Filmfest Eberswalde für Publikum und Filmemacher gleichermaßen anziehend ist, haben wir unser Ziel erreicht.“
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Das Internationale Filmfest Eberswalde geht in die 5. Runde. Vom 4.–11. Oktober diesen Jahres werden in der Barnimer Kreisstadt wieder Filmproduktionen aus den Bereichen Dokumentation, Kurzfilm und Animation gezeigt.

Zu diesem kleinen Jubiläum planen die Veranstalter vom Verein SEHquenz e.V. einige Veränderungen für das Programm und die Organisation. „Wir haben in den vergangenen vier Jahren eine starke Entwicklung durchgemacht. Das möchten wir beim kommenden Filmfest deutlich machen.“ sagt Vivien Zippel, die Festivalleiterin. Mittlerweile seien die Organisatoren das ganze Jahr über mit den Vor- und Nachbereitungsarbeiten beschäftigt, so Zippel.
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