Der durch ein Strafverfahren wegen Untreue, Bestechlichkeit usw. erheblich angeschlagene Amtsdirektor des Amts Britz-Chorin-Oderberg gerät mehr und mehr unter Druck.
In erster Instanz konnten zwar Untreue und Bestechlichkeit nicht nachgewiesen werden, aber der Richter sah den Angeklagten in vier Fällen der Vorteilsannahme im Amt für überführt und verurteilte ihn zu sieben Monaten Haft auf Bewährung, da der Amtsdirektor bisher noch nicht strafrechtlich in Erscheinung getreten ist. Der Amtsdirektor, der seine Unschuld beteuert, legte Revision ein und glaubte, weiter ungestört seinen Amtsgeschäften nachgehen zu können. Mit der Zeit würde schon Gras über die Sache wachsen. Das Urteil ist ja nicht rechtskräftig – einstweilen.
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Am 10.6.2010 hat der Amtsdirektor (Amt Britz – Chorin – Oderberg) Rainer Schneider gegen das Urteil des Landgerichts Frankfurt/Oder vom 3.6.2010, das auf sieben Monate Haft auf Bewährung wegen erwiesener Vorteilsannahme im Amt erkannt hat, Revision eingelegt. Das Urteil ist somit nicht rechtskräftig.
Das Gericht hatte den Amtsdirektor vom Vorwurf der Untreue und Bestechlichkeit freigesprochen, weil es ihm vorsätzliches Fehlverhalten nicht nachweisen konnte.
Den Amtsdirektor ließen die Ermittlungen, die Erhebung der Anklage und das zwölftägige Strafverfahren kalt. Gestützt auf das uneingeschränkte Vertrauen des Amtsausschusses, der den Unschuldsbeteuerungen des Amtsdirektors glaubt und auf eine Suspendierung des Amtsträgers bis zur abschließenden Klärung der Vorwürfe verzichtet, geht er weiter seinen Amtsgeschäften nach, getreu dem Motto: Die Hunde bellen, die Karawane zieht weiter.
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Geschrieben von Karl-Heinz Wenzlaff in Politik, Tags: Ahrensfelde, Amt Britz-Chorin-Oderberg, Bernau, Biesenthal, Bodo Ihrke, Britz, Chorin, Eberswalde, Joachimsthal, Margitta Maechtig, Oderberg, Panketal, Schorfheide, Wandlitz, Werneuchen, 2.965 mal gelesen
Sortiert nach der Wahlbeteiligung sah es in den Städten, Gemeinden und Ämtern im Barnim am 24. Januar 2010 wie folgt aus:
- Stadt Eberswalde 22,1%
- Amt Biesenthal-Barnim 20,9%
- Gemeinde Schorfheide 19,4%
- Amt Britz-Chorin-Oderberg 19,2%
- Stadt Bernau bei Berlin 19,2%
- Gemeinde Wandlitz 18,9%
- Gemeinde Panketal 18,7%
- Stadt Werneuchen 16,8%
- Amt Joachimsthal 16,4%
- Gemeinde Ahrensfelde 15,2%
Die Wahlbeteiligung war am höchsten in den Wohnorten der beiden Kandidaten Eberswalde und Biesenthal. Die Berlin-nahen Orte Wandlitz, Panketal, Werneuchen, Ahrensfelde liegen in der unteren Tabellenhälfte. Randberliner interessieren sich offenbar mehr für hauptstädtische Themen, als für das, was im fernen Eberswalde geschieht und in der “Märkischen Oderzeitung”, dem “Märkischen Sonntag” und dem “Eberswalder Blitz” zu lesen ist. Lesen Sie weiter »
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