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Artikel zum Thema “Alleen”

Das Internet vergisst nie? Weil das so ist war es mir heute Morgen möglich in 15 Jahre alten Artikeln zu stöbern. Am 24. Januar 1994 berichtete die Berliner Zeitung über die „neuen Landräte“ und stellte im Zuge dessen auch einen jungdynamischen Politiker aus Eberswalde vor: Bodo Ihrke. Der damals 38-järige hatte, so die “Berliner“,

“seine Arbeit als Ingenieur für Elektrotechnik im VEB Rohrleitungsbau Finow gar nicht aufgeben wollen. Doch dann ließ sich Bodo Ihrke im Mai 1990 doch zum Landrat von Eberswalde wählen.(…) Der (…)Neupolitiker hat inzwischen offensichtlich Geschmack an der Sache gewonnen. Jedenfalls ließ er sich von seiner Partei für die jüngste Kommunalwahl wieder zum Spitzenkandidaten küren. Dem anderen möglichen SPD-Kandidaten, dem ehemaligen Landrat von Bernau, Dieter Friese, waren von seiner Partei nicht so viele Chancen eingeräumt worden. Am Ende war Bodo Ihrke der einzige, der überhaupt Landrat im neuen Kreis Barnim werden wollte. Sowohl der CDU-Kandidat als auch der Bewerber vom Bündnis Barnim machten vor der Wahl einen Rückzieher. Bodo Ihrke erhielt schon im ersten Wahlgang 30 von 50 Stimmen.
In seiner neuen Positition sieht Ihrke es als eine seiner vordringlichsten Aufgaben an, gemeinsam mit seinen Amtskollegen die Stellung der Kreise gegenüber dem Land zu stärken “Mein erster ganz großer Wunsch ist aber, daß die Bürger so schnell wie möglich den neuen Kreis akzeptieren.”

Seitdem ist viel Zeit vergangen. Der Landkreis hat ca. 27000 Bürger hinzugewonnen, die Wirtschaftsförderung läuft noch immer schleppend, aber im Vergleich zu seinen Nachbarn steht der Barnim eigentlich „ganz ordentlich“ da. Im Bereich Natur- und Klimaschutz steht der Name Ihrke sowohl für das geplante Alleengemetzel in Rüdnitz/Danewitz, als auch für die 0-Emissions-Strategie.
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Allee Rüdnitz-Danewitz-L29 am Morgen

Morgenstimmung an der Allee Rüdnitz-Danewitz-L29

Heute, am 17.08.2009, und zwar genau in diesen Minuten, startet eine neue Volksinitiative im Land Brandenburg, die Volksinitiative „Rettet Brandenburgs Alleen“. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung werden die Initiatoren nahe des Brandenburger Tores in Potsdam mit einer spektakulären Aktion die Gefährdung der Alleen bildhaft darstellen. Die Veranstalter informieren über über die Problematik „Alleenschutz in Brandenburg“ es wird sicherlich mit Kritik an der derzeitigen Landespolitik in Sachen “Alleenschutz” nicht gespart werden. Zudem werden Hintergründe und Ziele der Volksinitiative vorgestellt und an einem Info-Stand die ersten Unterschriften eingesammelt.
Eine Homepage geht zeitgleich ins Netz, die unter http://www.rettet-brandenburgs-alleen.de abrufbar ist. Hier können die Unterschriftslisten runtergeladen werden.

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Ahornallee im Barnim zwischen Rüdnitz und Danewitz, 11. Oktober 2008

Ahornallee im Barnim zwischen Rüdnitz und Danewitz, 11. Oktober 2008

In der Wochenend-Ausgabe der MOZ erschien ein Kommentar des Redakteurs Mathias Hausding. Er greift darin die Politik der Brandenburger Alleenschützer an. Deutlich wird: Hausding ist kein Alleenfreund. Dabei ist es durchaus legitim, Brandenburger und kein Alleenfreund zu sein. Und Übertreibungen wie diese, dass für die Schutzgemeinschaft Brandenburger Alleen „jeder abgeholzte Baum ein Beitrag zum Untergang des Abendlandes ist“ gehört zu den stilistischen Mitteln eines Kommentators. Damit kann ich leben.
Einen schlechten Beigeschmack erhält ein Kommentar aber dann, wenn der Journalist (aufgrund mangelhafter Recherche) die Sachlage nicht richtig einordnet und dadurch die Qualität des zu Papier Gebrachten leidet. Lesen Sie weiter »

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Allee Rüdnitz-Danewitz-L29 im Winter

Allee Rüdnitz-Danewitz-L29 im Winter

Das diesjährige Jahrestreffen der Schutzgemeinschaft Brandenburger Alleen findet am 6. März 2009 um 17.00 Uhr im Deutschen Bundestag (Jakob-Kaiser-Haus, Dorotheenstraße 101) statt.

In diesem Rahmen soll über den geplanten Alleen-Erlass berichtet und diskutiert werden. Im vergangenen Jahr wurde das Brandenburgische Straßengesetz novelliert, welches große Auswirkungen auf die Zukunft Brandenburgischer Alleen haben wird. Lesen Sie weiter »

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Jetzt, da der Winter eine kleine Pause einlegt, schlägt wieder die Stunde der Holzfäller. Während ich vor dem Rechner sitze röhren aus allen möglichen Richtungen die Kettensägen. Von meiner Haustür aus kann ich beobachten, wie ca. 50 Meter  weiter ein herrlicher Kiefernbestand niedergemacht wird. 2 Bäume sind schon weg und den Rest schafft der „fleißige Nachbar“ heute sicher auch noch.

Einem Bauprojekt stehen die Stämme offensichtlich nicht im Weg, denn links und rechts gibt es bereits Häuser. Die wurden zu einer Zeit errichtet als es noch eine wirksame Baumschutzsatzung gab. Die Nähe zur Grundstücksgrenze dürfte ebenfalls keine Rolle spielen, denn angesichts ihrer Größe müssten die Kiefern längst Bestandsschutz haben. Ob “in einen ordentlichen Garten nun mal keine großen Bäume gehören“ (auch das Argument habe ich schon gehört) oder sich die Anwohnerschaft vor der Schädigung ihrer heimischen Mauern und Fundamente fürchtet, ich bin es langsam leid zu fragen. Die „braven, ordnungsliebenden Mitbürger“ werden zudem oft ziemlich aggressiv wenn man Sinn und Zweck ihrer „Pflegemaßnahmen“ in Frage stellt.
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Seit Mittwoch kennt die gespannte Weltöffentlichkeit nun endlich das deutsche „Unwort des Jahres 2008“. Mit „Notleidende Banken“ gab es den erwarteten Favoritensieg. Auf den Plätzen folgen „Rentner-Demokratie“ und „Karlsruhe-Touristen“. Zum Drittplatzierten ein kurzer Blick in die „Laudatio“:

“Der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft Rainer Wendt diffamierte Bürger, konkret die Politiker Gerhart Baum und Burkhard Hirsch, die wegen Zweifeln an der Verfassungsmäßigkeit von Gesetzen schon einmal vor das Bundesverfassungsgericht gegangen waren und dies beim neuen BKA-Gesetz noch einmal tun könnten, als „Karlsruhe-Touristen“ – ein bedenkliches Verständnis der Grundrechte“ (Quelle: www.unwortdesjahres.org).

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Mission completed? Na ja, noch nicht ganz. Aber der Kreis der Barnimer Direktkandidaten bekommt zunehmend Gesicht. Am Wochenende bestimmte die SPD-Barnim und die Linken des WK 14 ihr Personal.
Lasst Euch also berichten:

Eberswaldes Sozialdemokraten (Wahlkreis 13) erlebten ein „Herzschlagfinale“. Erst im dritten Wahlgang besiegte Daniel Kurth den Joachimsthaler Harald Lüderitz mit 11:10 Delegiertenstimmen. Rene Devrient der, (Zitat MOZ) „überhaupt nicht vorhatte hier zu kandidieren“, warf bereits nach Runde 1 das Handtuch.
Kurth ist 35 Jahre alt, 2-facher Vater und Zugführer im Technischen Hilfswerk. Ein Experte für Katastrophenschutz ist vielleicht wirklich der richtige Mann am richtigen Ort.
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