Wenn ich mir einen Künstler aussuchen könnte der an meinem Grab für mich singt würde ich vermutlich Otis Redding wählen. Leider ist die Option mehr als theoretisch, denn dieser selten begnadete Sänger starb bereits im Jahr 1967, mit nur 26 Lebensjahren, bei einem Flugzeugabsturz.
Heute Vormittag hat mich unser Herausgeber per Kommentar so nebenbei mal auf einen Rechtschreibfehler in der Märkischen Oderzeitung aufmerksam gemacht. Ich schaute kurz drauf und entdeckte im selben Absatz des genannten Beitrags eine weitere “sprachliche Merkwürdigkeit”. Nun war mein Interesse entgültig geweckt und ich habe mir gegen Mittag mal die Online-Startseite der Bernauer Redaktion (um eine Grundlage zu haben) etwas genauer angesehen.
Da ich selbst nicht der “geborene Korrekturleser” bin, kann es sein, dass ich etwas übersehen oder fehlinterpretiert habe. Hier jedenfalls mein persönliches Ergebnis: Die “Verpflechtungen” sind, wie die “Fraktion der Unabhängen”, nur ein Teil des nicht ganz richtigen Ganzen. Mal geht es um “Konzzepte” dann wieder wurde etwas “herrausgeholt” und “das optimale” bleibt, aller Substantivierungsversuchen zum Trotz, klein. Lesen Sie weiter »
Essen & Trinken im Barnim ist auf unserem Blog eine Art thematischer Dauerbrenner geworden, den ich mit Restaurant-Beschreibungen, Gastro-Videos aber auch Firmen-Profilen zu “füttern” versuche.
Im Mai diesen Jahres trafen sich Fachleute, Anwohner und sonstige, interessierte Bürger schon einmal , um über die Planungen zur Renaturierung der Panke und ihrer Nebengewässer zu diskutieren. Inzwischen sind die Hinweise der TeilnehmerInnen ausgewertet und dokumentiert. Grund genug, um den aktuellen Stand der Dinge im Rahmen einer zweiten Beteiligungswerkstatt zu präsentieren. Lesen Sie weiter »
Politische Soziologie kann durchaus spannend sein. An dieser Stelle deshalb mal der Hinweis auf ein Buch, dass vor gut 2 Wochen bei der Nomos Verlagsgesellschaft erschienen ist. “Politische Freundschaften” heißt es und sein Autor ist der Berliner Diplom-Sozialwissenschaftler Dr. Vincenz Leuschner.
Zum Thema:
“Die Frage nach der Bedeutung informeller, persönlicher Beziehungen in politischen Entscheidungsprozessen ist angesichts der vielfältigen Handlungsprobleme politischer Führungsgruppen in westlichen Demokratien ein äußerst virulentes Thema. Die Nutzung informeller Netzwerke wird dabei entweder als abweichendes, informales Verhalten gedeutet, dass mit Korruption und Lobbyismus in Verbindung steht, oder im Rahmen von steuerungstheoretischen Ansätzen euphemistisch als effektives Mittel zur Verbesserung des politischen Outputs angesehen.”
Von den “Errungenschaften” des Privatfernsehens können wir auf dem Barnim-Blog in der Regel nur am Rande berichten, denn der lokale Bezug ist nur in den seltensten Fällen herzustellen.
So ist das auch mit der Dieter-Bohlen-Show “Deutschland sucht den Superstar”. Da aber aus den “Pop-Sternchen” nur in den seltensten Fällen wirklich was wird verschlägt es sie irgendwann ziemlich sicher in die Provinz und dann auch mal in ein heimisches Bierzelt.
Mit einem “Mehr” an direkter Demokratie scheint es unter der Rot-Roten Landesregierung vorerst nicht wirklich etwas zu werden. Diese unschöne Vermutung legen jedenfalls die Vorschläge nah, die die Koalition heute in den Landtag einbrachte. Nach Einschätzung von Ursula Nonnemacher, innenpolitische Fraktionssprecherin der Bündnisgrünen, handelt es sich jedenfalls nicht um einen “substantiellen Fortschritt”.
In der Tat lässt sich stark beweifeln, ob eine Verlängerung der Einschreibefrist (von 4 auf 6 Monate) in Verbindung mit der Möglichkeit zur brieflichen Eintragung bei Volksbegehren viel mehr ist als “Ergebniskosmetik”. Eine freie Unterschriftensammlung auf Straßen und Plätzen (mit nachträglicher Prüfung durch den Landeswahlleiter) wird nämlich nach derzeitigem Kenntnisstand weiterhin ausgeschlossen. Da hilft es relativ wenig, dass “bei Bedarf” (wer soll den eigentlich bestimmen?) “weitere Abstimmungsräume in Behörden oder Sparkassen mit erforderlichem Aufsichtspersonal” geschaffen werden können. Lesen Sie weiter »
Inhaltliche Agenda zur Stärkung der Migrantinnen und Migranten
Der Beirat für Migration und Integration des Landkreises Barnim wählte auf seiner konstituierenden Sitzung Péter Vida aus Ungarn zu seinem Vorsitzenden. Das Gremium vertritt die Interessen der Migrantinnen und Migranten im Landkreis Barnim und wurde direkt von diesen gewählt. Vida fungiert somit für die kommenden 3 Jahre als Sprecher der rund 4.000 Menschen mit Migrationshintergrund einschließlich der Flüchtlinge. Lesen Sie weiter »
Manche Restaurants brauchen eigentlich keine Werbung mehr. Die kochenden Griechen vom Panketaler “Athen” sind ein gutes Beispiel, denn der Laden ist “im schlimmsten Fall” gut besucht, in der Regel aber Tag für Tag brechend voll. Hier lohnen sich Reservierungen wirklich. Am vorletzten Samstag hatte meine Familie Glück und bekam grade so noch einen freien Tisch.
Athmosphäre/Ambiente/Austattung:
Das “Athen” ist ein eher “bürgerlich-gemütliches” Lokal mit vielen bunten Ausstattunsgdetails. Für´s “erste Date” würde ich es nicht unbedingt empfehlen, denn der Geräuschpegel von ca. 80 plaudernden Menschen ist nicht zwingend intim, die gegenseitige Toleranz der Speisenden dafür um so höher.
Schüchternden Geburtstagskindern rate ich allerdings “zur Vorsicht”. Ist der Ehrentag erst identifiziert bekommt man stark 70ties-lastige Musike aus den Lautsprechern und darf fortan einen lustigen Hut mit aufgenähten Kerzen tragen. Alle Anderen klatschen, aber das wirkt wirklich verdammt herzlich. Bei unserem letzten Besuch geschah das in ca. einer Stunde 3 Mal. Die Toiletten sind sauber der Biergarten überdacht und ein großer Flatscreen zeigt unentwägt malerische Urlaubsbilder. Lesen Sie weiter »
Im April 2011 schwiegen die Motoren vorerst, denn die Stadt Bernau untersagte dem RC Speedracer Bernau e.V. die weitere, geräuschintensive Nutzung des bisherigen Vereinsgeländes an “Gieses Plan”. Nach zunächst unklarer Perspektive sollen nun spätestens im Frühjahr 2012 die nächsten Runden auf dem neuen Grundstück gefahren werden können.