Alle Artikel zum Thema “Wirtschaft”
Die Landesbürgschaft für das angeschlagene Walzwerk Finow ist bislang überwiegend positiv bewertet worden. Vize-Landrat Carsten Bockhardt äußerte sich gegenüber der Märkischen Oderzeitung optimistisch, dankte der Landesregierung, der Barnimer Sparkasse und anderen Beteiligten. Die Entscheidung sei ein Signal, “dass Potsdam hinter dem Wachstumskern Eberswalde steht und Vertrauen in die Unternehmensführung und die Belegschaft des Walzwerkes hat“.
In diesem Punkt hat sich scheinbar seit Jahren nichts geändert. Unsere regionalen “Wirtschaftsexperten” lieben Patrick von Hertzberg. Verdient er diese “Engelsgeduld? Von außen betrachtet bleiben erhebliche Zweifel. Unter seiner Führung stolperte das Werk in den letzten Jahren von Abgrund zu Abgrund, potentielle Kunden wurden, berichtete jedenfalls die Presse, wieder und wieder vertröstet und die Belegschaft sank rapide. Für die Schulung der Entlassungen im Rahmen einer Transfergesellschaft wurden dann auch noch Räume angemietet, die sich seit 1999 im Besitz von Hertzberg-Gattin Karen befinden.
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Der Materialeinkauf scheint vorerst gesichert und das Insolvenzverfahren kann zum Jahresende vermutlich aufgehoben werden. Nachdem Brandenburgs Finanzminister Helmuth Markov heute offensichtlich einer Landesbürgschaft für das Walzwerk Finow zugestimmt hat (berichtet jedenfalls die Märkische Oderzeitung) sollte der Kampf um die verbliebenen 142 Arbeitsplätze zumindest “in die nächste Runde gehen”.
Ob es gelingt bleibt abzuwarten. Dann stellt sich auch die Frage, ob Patrick von Hertzberg, noch immer geschäftsführender Gesellschafter der GmbH, aus den “ewigen Krisen” produktiv gelernt hat.
Abgesehen von der rein finanziellen Ebene wird er für die “Mission Rettung” vor allem hochmotivierte Mitarbeiter brauchen.
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Geschrieben von Stefan Stahlbaum in Wirtschaft, Tags: Cornelia Behm, 994 mal gelesen
Die Zahlen sind alarmierend. Wie in jedem Jahr hat die Stiftung Warentest Spielzeuge genauer unter die Lupe genommen und auf Schadstoffe untersucht. Ergebnis: Etwa 80 % aller “Prüflinge” waren erheblich belastet. Etliche davon werden allerdings dennoch ihren Weg in die Verkaufsregale und unter den Weihnachtsbaum finden, denn die Grenzwerte der europäischen Richtlinie lassen den Produzenten große “Spielräume”.
Die Brandenburgische Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm (Gruene/B90) unterstützt daher die “Aktion Sicheres Spielzeug” ihrer Fraktionskollegin Nicole Maisch (verbraucherpolitische Sprecherin). Die Grünen wollen ein
“Verbot von Giften, Schadstoffen und Weichmachern in Spielzeugen. Bis zur Überarbeitung der EU-Richtlinie fordern wir, dass nationale Maßnahmen auf den Weg gebracht werden, damit unsicheres und giftiges Spielzeug vom deutschen Markt verschwindet. Verbraucherministerin Aigner hat in den Medien diese Maßnahmen wiederholt zugesagt, aber passiert ist bisher nichts.”
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Um ehrlich zu sein, ein bisschen vermisse ich die gute, alte “Wartburg” am S-Bahnhof Röntgental. Keine ganz große Kochkunst, aber passable Speisen, ehrlicher Service und eine kinderfreundliche Grundausrichtung. Als die Lumas aufgaben zog zwischenzeitlich eine “Event- und Partykneipe” in die “heiligen Hallen, hielt sich aber nicht sehr lange.
Nun also ein Steakhaus. “Parana” heißt es und (logisch eigentlich) Steaks aus verschiedenen Körperregionen unterschiedlicher Tiere sind das Markenzeichen. Mag ich, ess ich, ABER…
aus Argentinien (so jedenfalls verspricht es der Werbe-Flyer) muss man die Fleischteile für mich nun nicht extra einfliegen. Zumal ich neulich gelesen habe, dass die Argentinier seit einiger Zeit Rindfleisch importieren müssen weil die heimische Ware überwiegend zu auswärtigen Feinschmeckern “segelt”.
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“Ralf Christoffers symphatisiert mit Steuern gegen den Wind” titelten wir vor knapp 2 Monaten und berichteten über fragwürdige Steuerpläne der Stadt Luckau und die dazugehörige Haltung “unseres Schönower Wirschaftsministers”. Nach heutiger Auskunft des Brandenburger Innenministeriums hat das Ansinnen aber kaum Aussicht auf Erfolg. Warum genau, soll dem Bürgermeister Luckaus noch in diesem Monat im Rahmen einer Anhörung erläutert werden.
Die Grüne Landesvorsitzende Annalena Baerbock sieht sich in ihrer Einschätzung bestätigt:
“Bereits zu Beginn der Diskussion haben wir Bündnisgrüne darauf hingewiesen, dass die geplante Steuer schon allein aus rechtlichen Gründen nicht durchsetzbar sein würde.”
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Geschrieben von Hartmut Lindner in Wirtschaft, Tags: 380-KV-Freileitung, Angermuende, Biosphaerenreservat Schorfheide-Chorin, Brandenburgisches Erdkabelgesetz, Braunkohle, Chorin, Eberswalde, Prof. Dr. Lorenz Jarass, Senftenhuette, Trassenplanung, Trassenprotest, Vattenfall Europe AG, 2.152 mal gelesen
Am 27.9. endet die Einwendungsfrist im Planfeststellungsverfahren für die 380-kV-Freileitung von Bertikow nach Neuenhagen. Für eine abschließende Bilanz ist es noch zu früh, aber man kann schon jetzt sagen, dass die Arbeit der Bürgerinitiative „Biosphäre unter Strom – keine Freileitung durchs Reservat“ bei der Mobilisierung des Trassenprotests recht erfolgreich war, denn im Gebiet des Biosphärenreservats wurden mehrere hundert Einwendungen gesammelt und an das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe geschickt. Bündelweise laufen die Einwendungen beim Bergamt in Cottbus ein. Spitzenreiter ist Schmargendorf mit mehr als 170 Einwendungen, gefolgt von Senftenhütte mit über einhundert Einwendungen. Aber auch in Kerkow, Zuchenberg, Klein Ziethen und Serwest wurden viele Einwendungen gesammelt und nach Cottbus geschickt.
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Die wirklich faszinierenden News findet man manchmal erst nach längerem Suchen. Nehmt also bitte mit Begeisterung zur Kenntnis, dass die “Bau-GmbH Roth” am 28. und 29. August 2010 (jeweils von 13:00 Uhr-16:00 Uhr) im Krummenseer Weg 7b zu Werneuchen die Tore ihres Musterhauses öffnet (vermutlich weit).
“Wohnen auf einer Ebene” ist das Motto und wer das will ist mit dem Winkelbungalow “Ahlbeck” (sagen jedenfalls die Roths sinngemäß) bestens bedient.
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Erwischt hat es besonders die “Altgedienten”. Wie die Märkische Oderzeitung heute berichtet sind von den Entlassungen im Walzwerk Finow vor allem jene Mitarbeiter betroffen, die seit mehr als 35 Jahren dort tätig waren und mit dem Werk “durch Dick und Dünn” gegangen sind. HoppHopp zum Spind, ausräumen…und Tschüss! Die Umstände des Abschiedes lesen sich übel. Soviel zum Thema Dankbarkeit.
Was nun aus den Leuten wird? Tja,
“im Rahmen des Sozialplanes bestand die Möglichkeit mittels eines Drei-Seiten-Vertrages in eine Transfergesellschaft überzugehen. Mitarbeiter, die diese Möglichkeit nicht genutzt haben, erhielten zum 30. Juli die Kündigung zugestellt”.
Den Transferierten steht u.a. ein sogenanntes “Profiling” bevor in dessem Verlauf sich klären soll wer noch wo einsetzbar ist. Die Arbeitsagentur zahlt nach MOZ-Angaben “250 Euro (…) pro Mitarbeiter und Profiling, bis 2500 Euro für Weiterbildungsmaßnahmen innerhalb der Transfergesellschaft.”
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Um es gleich vorwegzunehmen: Ich nehme es Eberswaldes Bürgermeister Friedhelm Boginski hunderprozentig ab, dass er sich um den Erhalt des Walzwerkes Finow sorgt und sich für dessen Rettung einsetzen möchte.
Was aber kann die Stadt tun?. Liest man sich den heutigen Artikel auf www.eberswalde.de (gern auch mehrmals) gründlich durch beschleicht einen (na sagen wir zumindest mich) ein tiefes Gefühl der Hilflosigkeit.
Gespäche sind geführt worden, mit der Geschäftsführung, dem Betriebsratsvorsitzenden und unbenannten “weiteren Vertretern”.
Lösungsansätze werden gesucht:
“Besondere Schwerpunkte seien der Erhalt des Walzwerkes, eine Transfergesellschaft und die Situation für die Auszubildenden.”
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Gemeinsam regenerative Energie erzeugen? Im Fall der 1. Bürgersolaranlage Panketal haben die Niederbarnimer Grünen schon einmal die Initiative ergriffen und eine entsprechende Diskussion angestossen . Im Zusammenhang mit der laufenden Planungsüberarbeitung für Windeignungsgebiete wollen wir uns am 27.08.2010 mit interessierten Bürgern über Chancen aber auch Hinderungsgründe eines Bürgerwindrades in unserer Region unterhalten.
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