Gegen die unübersehbaren und unverantwortlichen Risiken der CO2-Verpressung findet an der Lindeberger Dorfkirche am 03.07.2011 erneut eine Mahnwache statt.
“Zeit NEIN zu sagen ist jetzt!” heißt es in einem Flyer der Kooperation zwischen der evangelischen Kirchengemeinde Lindenberg und dem Verein “Wir im Niederbanim e.V.(i.G.)”.
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Am 13.6.2008 fand im Fischrestaurant “Aquamarin” in Serwest die erste öffentliche Veranstaltung der Bürgerinitiative (BI) gegen die von Vattenfall Europe Transmission geplante 380-kV-Freileitung von Bertikow (Prenzlau) nach Neuenhagen (Berlin) statt.
Die BI hat inzwischen viel, aber noch nicht alles erreicht.
Die Öffentlichkeitsarbeit der BI war insgesamt sehr erfolgreich. Heute sind viele in der Uckermark und im Barnim über die Planung der “Uckermarkleitung” und die mit ihr verbundenen Gefahren für Mensch und Umwelt informiert.
Eberswalde, Angermünde, Schwedt und viele Gemeinden, die im Trassengebiet liegen, haben sich gegen die 380-kV-Freileitung ausgesprochen und fordern eine Erdverkabvelung. Lesen Sie weiter »
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Die Menschen in Ahrensfelde und den umliegenden Ortschaften zeigen weiterhin deutlich, was sie von den CO2-Endlager-Plänen Vattenfalls und den politische “Verbündeten” halten. Trotz drückender Hitze und bester Kaffeezeit kamen heute Nachmittag ca. 130 Leute zu einer Mahnwache auf den Lindenberger Kirchhof .
Pfarrer Ralf Wenzel ließ deutlichen Willen zum Widerstand erkennen den er kurz und sachlich begründete. Er zeigte aber auch, dass Protest um des Protestes Willens seine Sache nicht ist. So er erinnerte er an die Verantwortung des Einzelnen, sparsam mit Energie umzugehen und wies sehr deutlich auf die Macht der Verbraucher hin. Eins scheint sicher: Wo Wenzel den Vertragspartner bestimmen kann haben CCS-Freunde keine Chance mehr. Nach der kurzen Ansprache und dem Geläut der Glocken wurde die Wache an der Straße noch für einige Zeit fortgesetzt.
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Geschrieben von Stefan Stahlbaum in Umwelt, Tags: Cornelia Behm, 820 mal gelesen
Gestern stellte der Landesbetrieb Straßenwesen die Brandenburger Alleenbilanz für das Jahr 2010 vor. Dabei ließ sich nicht wegdiskutieren, dass der Selbstverpflichtung von jährlich 30 neugepflanzter Alleenkilometer nicht mal ansatzweise nachgekommen wurde. Grade einmal 9300 Meter sind unter dem Strich erreicht worden.
Die Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm forderte in ihrer Funktion als Vorsitzende der Alleenschutzgemeinschaft, dass bei der “Evaluierung der Alleenkonzeption, die noch für dieses Jahr ansteht, (…)die aufgetretenen Widersprüche zwischen Konzept und Realität benannt werden müssen (…)” um ernsthaft Abhilfe schaffen zu können.
“Will Brandenburg dem langsamen Alleenschwund der letzten DDR-Jahrzehnte begegnen und seine Alleen erhalten, dann sind sowohl ganze Straßenabschnitte neu zu bepflanzen als auch Nachpflanzungen von Einzelbäume in Lücken vorzunehmen.”
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Gegen die unübersehbaren und unverantwortlichen Risiken der CO2-Verpressung findet am 05.06.2011 um 14:30 Uhr eine Mahnwache auf dem Lindenberger Kirchhof (Wartenberger Straße 3, 16356 Ahrensfelde/OT Lindenberg) statt. Pfarrer Ralf Wenzel ((Kontakt: 030/941 31 38) hat einen entsprechenden Flyer mit “Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt” überschrieben. Im Anschluss der Zusammenkunft werden um 15:00 Uhr die Glocken geläutet.
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Geschrieben von Stefan Stahlbaum in Umwelt, 972 mal gelesen
In diesem Jahr kann ich mich vergleichsweise früh aus dem eigenen Garten bedienen. Die Salate sind (in verschiedenen Partien) schon seit 2 Wochen soweit, Kohlrabie könnte ich theoretisch auch schon ernten und von den Kräutern will ich erst gar nicht sprechen.
Besonders gutes Wetter, auf das ich den Segen schieben könnte war eigentlich nicht auszumachen. Ich fand`s relativ trocken und Frost hatten wir Anfang Mai auch nochmal. Vermutlich liegt`s eher daran, dass ich derzeit besonders konsequent mulche, d.h. die Beete mit Rasen- und Wildkräuterschnitt (ein bisschen vom Rasenmäher geschreddertes Holz ist bei meinen “wildromatischen Gartenverhältnissen” auch immer dabei) und sonstigen zerkleinerten Pflanzenresten bedecke.
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Die Verpressung von CO2 kann auch gegen den Widerstand der Bundesländer durchgesetzt werden und die im CCS-Gesetzesentwurf enthaltene “Länderklausel” ist nicht mehr als eine “Farce zur
Gesichtswahrung, um den Menschen eine Zustimmung zum CCS-Gesetzentwurf der betroffen Landesregierungen zu verkaufen.” Zu diesem Schluss kommt jedenfalls der grüne Bundestagsabgeordnete Oliver Krischer nach Sichtung eines aktuellen Gutachtens zum Gesetzestext, das vom wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestages erstellt wurde.
Aus ihm ergibt sich u.a.,
“dass nach dem Wortlaut in §2 Abs.5 (Länderklausel) für die CO2-Verpressung geeignete Gebiete – erst recht ganze Bundesländer – nicht per se von der Verpressung ausgeschlossen werden können. Vielmehr muss eine Abwägung im Einzelfall stattfinden, ob andere, Nutzungsoptionen (z. B. Erdwärmegewinnung eine Verpressung von CO2 ausschließen. Demnach hängt das Ergebnis der Abwägung letztendlich von den Gegebenheiten im Einzelfall ab. Ein klares Ausschlussgebot für komplette Bundesländer gibt es damit also nicht.”
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