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Alle Artikel zum Thema “Umwelt”

Die Bürgerinitiative „Kein CO2- Endlager Lindenberg „ und der Verein “Wir im Niederbarnim e.V.“  laden am 01.12.2011 zu einer Diskussionsrunde.
Thema: „Wie geht es weiter mit der Energiewende unter besonderer Beachtung  der Kohleverstromung und dem Umgang mit dem dabei anfallenden CO2?“

Als Teilnehmer haben bereits zugesagt:
Ralf Christoffers  – DIE LINKE, Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg
Hans-Georg von der Marwitz  – CDU, MdB
Axel Vogel – Bündnis 90/Grüne, Fraktionsvorsitzender im brandenburgischen Landtag
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Im Mai diesen Jahres trafen sich Fachleute, Anwohner und sonstige, interessierte Bürger schon einmal , um über die Planungen zur Renaturierung der Panke und ihrer Nebengewässer zu diskutieren. Inzwischen sind die Hinweise der TeilnehmerInnen ausgewertet und dokumentiert. Grund genug, um den aktuellen Stand der Dinge im Rahmen einer zweiten Beteiligungswerkstatt zu präsentieren.
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Als sich am 26. September 2011 auf Einladung des Bergamts, der Genehmigungsbehörde im laufenden Planfeststellungsverfahren für die 380-kV-Freileitung von Bertikow (Prenzlau) nach Neuenhagen (Berlin), MitarbeiterInnen von 50 Hertz Transmission und Mitglieder und Unterstützer der BI “Biosphäre unter Strom – keine Freileitung durchs Reservat”  und eine Moderatorin aus dem Wirtschaftsministerium zu Vor-Ort-Besichtigung an ausgewählten Konfliktpunkten der Trasse trafen, leuchtete ihnen stets ein abwärts gerichteter gelber Pfeil entgegen, dessen Botschaft klar war: 380 kV – ab in die Erde! Der gelbe Pfeil, vom Freileitungsprotest in Niedersachsen als Symbol der Forderung nach Erdverkabelung im Höchstspannungsbereich entwickelt, war rechtzeitig in der Uckermark angekommen.

Freileitungstrasse bei Senftenhütte

der gelbe Pfeil - Symbol der Forderung nach Erdverkabelung von Höchstspannungsleitungen

Die Problematik der Trassenführung in Senftenhütte wurde von einem Mitglied der Bürgerinitiative mit wenigen Worten umrissen: “Der Korridor, in dem die Leitung das Dorf quert, ist mit 130 m einfach zu schmal, um die vom Projektanten selbst gesetzten Mindestabstände von 100-200 m zu Wohnbebauung einzuhalten. Auch die Brandenburgische Bauleitlinie, die einen Abstand vom Trassenrand zur Wohnbebauung von 50 m vorsieht, kann an dieser Stelle nicht eingehalten werden. Die in Senftenhütte geplanten Dreiebenenmasten mit einer Höhe von 50-60 m überragen den Kirchturm, alle  Erhebungen in derRegion und überprägen das Ortsbild. Die einzige Lösung, die hier denkbar wäre, ist die Erdverkabelung.” Doch davon wollte die Mitarbeiterin des Wirtschaftsministeriums nichts wissen. Erdverkabelung sei heute kein Diskussionsgegenstand, es fehlten einfach alle gesetzlichen Voraussetzungen und es sei ungewiss, ob die Bundesnetzagentur, die bei einer Erdverkabelung anfallenden Mehrkosten anerkennen würde. Ende der Durchsage.

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Am heutigen Tag entscheidet der Bundesrat zum sogenannten CCS-Gesetz . Auch eine Anrufung des Vermittlungsausschusses liegt derzeit noch im Bereich des Möglichen. Die “Märkische Oderzeitung” schreibt bereits von einer “schrittweisen Beerdigung” der geplanten Rechtsgrundlage.
Bürgerinitiativen gegen CO2-Verpressung bzw. Endlagerung aus der gesamten Bundesrepublik demonstrierten am 17.09.2011 gemeinsam in Berlin. Wir haben 2 Videos zu dieser Aktion im Netz gefunden die wir an dieser Stelle einfach mal zur Anischt stellen.

Schleswig-Holstein-Magazin/NDR
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Wenn der Herbst uns die letzten warmen Tage schenkt sind die Fledermäuse besonders aktiv, denn sie haben sich schließlich Speck für einen wohlmöglich langen Winter anzufressen. Wer sie dabei beobachten möche hat am morgigen Freitag ( 23.09.2011) die Gelegenheit.
Der NABU-Barnim lädt ab 18:00 Uhr zur “Batnight”. Unter Führung der Umweltpädagogin Carina Vogel geht die Abendwanderung ins Biesenthaler Becken. Die Veranstaltung ist, so steht´s geschrieben, “auch besonders für Kinder geeignet.”

“Treffpunkt ist um 18.00 Uhr an der Wanderhütte am Beginn des Usedom-Radweges im Naturschutzgebiet (von Biesenthal aus am Ende des Langerönner Weges).”

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Ein Blick aus dem Fenster genügt. Der Herbst hält Einzug und wird in wenigen Wochen das Laub der Bäume komplett “zu Fall gebracht” haben. Die Gemeinde Panketal hat auf ihrer Homepage vor ein paar Tagen die diesjährigen Termine für die kostenlose Abholung der von den Anwohnern zusammengerechten Straßenbaum-Blätter veröffentlicht. In diesem Zusammenhang lässt Olaf Borck seitens der Verwaltung wissen.

“dass die Säcke nicht überfüllt werden oder mehr als ca. 25 kg wiegen (nasses Laub).Mit anderen Abfällen gefüllte Säcke werden nicht entleert und sind gem. der jeweils geltenden Straßenreinigungssatzung vom Grundstückseigentümer bzw. dem Verpflichteten auf dessen Kosten zu entsorgen. Es muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass es sich bei der Straßenlaubentsorgung um eine freiwillige Leistung der Gemeindeverwaltung Panketal handelt, weshalb sich hieraus auch kein Rechtsanspruch auf vollständige Entsorgung des Straßenlaubes ableitet.”

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Das Barnim-Blog und der Kampf um die Allee zwischen Rüdnitz und Danewitz sind untrennbar miteinander verbunden, denn das Eine ging im Grunde aus dem Anderen hervor.  Ich krieg`s kaum noch zusammen, wieviel Zeit in dieses Projekt geflossen ist, wieviel Mühe, Aufbegehren, Hoffen, Bangen und auch Geld. Der Widerstand begann klein, verbreitete sich aber schnell auf viele Schultern und irgendwann war das Recht auf Seiten der Bäume.

Mit dem Artikel “Barnims Alleen geht es meist gut” erinnert auch die Märkische Oderzeitung an die damaligen Ereignisse.

“Vor fünf Jahren wurde die Allee über den Barnim hinaus bekannt. Mehr als 700 alte Bäume säumen die fünf Kilometer Asphalt zwischen Rüdnitz und Danewitz. Allesamt wollte der Kreis damals fällen lassen, die Straße mit EU-Geldern neu bauen. Den Rüdnitzer Alleenstreit mit Unterschriftenaktionen, Baumbesetzungen und Riesenmedienecho beendete ein Gericht. Heute gilt er als Musterbeispiel für Naturschutz.”

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