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Alle Artikel zum Thema “Achtung, Satire!”


Wer kennt das nicht? Stuhltanz, ein geselliges Spiel, von Spezialisten  auch als “Reise nach Jerusalem und/oder Rom” tituliert. Der Spielleiter stellt Sitzgelegenheiten auf (immer mindestens eine zu wenig) lässt Musik aus der Box und wer innerhalb der wilkürlichen Soundpause nicht rechtzeitig reagiert (und die freie Fläche erwischt) scheidet aus. Die Berliner S-Bahn scheint die meuternden Fahrgäste inzwischen auch mit entsprechenden Spielchen besänftigen zu wollen.
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Bernau wird immer wichtiger. Unsere strebsamen Mitbürger entdecken Meteoriten, vertreiben Nazis, spielen recht ordentlich Basketball und verstehen es durchaus zu feiern.
Der Griff nach den Sternen folgt allerdings erst jetzt. Caroline Müller will “Miss Internet” 2011 werden. Was das ist? Naja, offensichtlich ein Schönheitswettbewerb von t-online.de der bald startet. Wer es gewinnt qualifiziert sich für die Miss-Germany-Entausscheidung. Dort war die 21-jährige Exil-Bernauerin (soll derzeit auswärts studieren) 2008 schon mal, schaffte es aber nicht ganz bis auf´s Treppchen.

Dessen ungeachtet sah “deutschland-im-netz.de” die Hussitenstadt seiner Zeit bereits als “die Wiege der Schönheit”. Das hatte allerdings nicht nur mit der attrativen Frau Müller, sonder auch mit ihren “Kolleginnen”  Josephine Jahnke und Mandy Köppen zu tun.
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“Wissens, des ist alles fauler Zauber: die Liebe zur Natur und so. Ich kenn mich aus, mir könnens nix erzählen. Wissens, ich hatte ein Haus in der Jachenau, einem echten Biotop mit echten Wilderern und einem literarischen Stammbaum, denn immerhin ging hier Ludwig Thoma, der baierische Mundartdichter, falls Sie den mit seinen Lausbubengeschichten kennen, hier auf die Jagd. Also ein echtes Naturidyll, historisch gewachsen.

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Ab und zu darf Schönows Wirtschaftsminister Ralf Christoffers mit den Reichen, Schönen und Mächtigen an einem Tisch sitzen. Das bringt der Job so mit sich. Nun kann man sich vielleicht über die Attraktivität der Herren Øystein Løseth und Hartmut Zeiß streiten. Macht haben sie allemal und ein paar Euros “auf der hohen Kante” können wir wohl auch voraussetzen.

Wirklich gut scheint die Stimmung im “Cafe Kleines Schloss” gestern allerdings nicht gewesen sein obwohl auch Deichgraf Platzeck mittafelte. Vattenfalls Führungskräfte sind schwer enttäuscht. Angie Merkels Atom-Absolution (oder sagte sie “Energie-Revolution”? ) ist nicht nur völlig unsinnig sondern bedroht zusätzlich die Gewinnmargen der Braunkohlefürsten. Da kann der Latte Macchiato schon mal bitter schmecken.

Und wenn einem so abrupt der Lolly aus dem Mund gezogen wird (jeder der Kinder hat weiss was ich meine) sind Trotzreaktionen vorprogrammiert (auch wenn die Vattenfaller nun wahrlich keine Atomverächter sind). Folgerichtig hat der Energieriese dann auch mit dem Ausstieg aus Kohleförderung und Verstromung gedroht (Quelle: PNN). Ja wie jetzt, keine verwüsteteten Landschaften mehr, ein” CO2-Erdrutsch” und der Verzicht auf die völlig unberechenbare CCS-Technologie? Das ist eigentlich eine Nachricht die nach einer ausgiebigen Champagnerdusche schreit. Aber wird dürften die Rechnung wohl ohne Matthias Platzeck gemacht haben. Der ließ gegenüber der “Potsdamer Neuesten Nachrichten” bereits verlauten, wie sehr er sich um die Zukunft der Braunkohle sorgt.
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Der Auftritt des 50-Hertz-Teams am 1.9.2010 in der Klosterkirche zu Angermünde (50Hertz Transmission-Neldner: “Ich liebe Freileitungen!”) war für mich so überwältigend, dass ich, der ich in den letzen Jahren dem Trassenprotest manche Stunde geopfert habe, mich eines Besseren besonnen habe. Ich sehe meine Irrtümer ein und widerrufe. Ich übe tätige Buße indem ich fortan ein wahrer Freileitungsfreund sein werde. Ich rufe alle auf, dies auch zu tun. Bitte abonnieren Sie die von mir gegründete Zeitschrift!

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Warteschleifenmusik gehört zu jenen Folterinstrumenten die aus mir völlig unerfindlichen Gründen noch immer nicht völkerrechtlich geächtet sind. Während Zeit und Geld verrinnt bekommt man übelste “Klöpse” ins Gehör gepflanzt und das häufig in einer Soundqualität, die an (sehr) alte C64-Spiele erinnert.
Früher trötete, ziemlich uniform, “Üb immer Treu und Redlichkeit aus dem Hörer”. Aber das hat sich schon lange vor der Bankenkrise eigentlich niemand mehr getraut.

Die Sparkasse kämpft um Niveau. Zumindest die “Berliner-Sektion” “verwöhnt” ihre Telefon-Banker (vielleicht als Entschädigung für die fragwürdigen Sicherheitsstandarts) mit Internationalen Popsongs. War bisher ABBA (Money,Money,Money) für die Kundenunterhaltung zuständig will man jetzt offensichtlich moderner wirken.
Kein Zweifel, “The Verve” sind eine mehr als annehmbare Band und “Bitter Sweet Symphony” schmeichelt dem Ohr. Ob Kernaussagen wie ” You’re a slave to money then you die” einem “Geldvermehrer” zur Ehre gereichen sei allerdings mit einigen Fragezeichen versehen.
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Katharina Herzer, Geschäftsführerin der Gesellschaft für Abfallwirtschaft Barnim mbH (GAB)

Einer der vier Erzfeinde der Abfallgebührenmarke ist der Sommer. Nicht jeder Sommer, aber der ganz heiße Sommer. Durch die große Hitze im Juli 2010 sind nämlich einigen Mülltonnen im Landkreis die gültigen Gebührenmarken entfleucht.
Katharina Herzer, Geschäftsführerin der Gesellschaft für Abfallwirtschaft Barnim mbH (GAB), stand dazu Rede und Antwort und erklärt uns, wie man seinen Müll trotzdem los wird.

Warum lösen sich die Abfallgebührenmarken vom Abfallbehälter?
Wenn die Sonne direkt auf den Abfallbehälter strahlt, können sich aufgrund der hohen Temperaturen die gültigen Gebührenmarken 2010 ablösen.

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