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Alle Artikel zum Thema “Achtung, Satire!”

Jeder kennt die Geschichte: Nachdem die Schildaer vergessen hatten, in ihr neues Rathaus Fenster einzubauen, versuchten sie auf jede erdenkliche Art, Licht in die Amtsstuben zu bringen. Die Überlieferung bricht an der Stelle ab, an der die Schildaer das Licht in Säcken einfangen wollten, um es in das Rathaus zu tragen. Lesen Sie weiter »

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Neulich musste ich beim Gemüseeinkauf in der Zepernicker Nahkauf-Filiale basteln. Nicht das mir langweilig gewesen wäre, aber in Ermanglung vorgefertigter Verpackungsmaterialien (und keen Korb dabei) war Selbsthilfe schlicht angesagt. War aber nicht so schlimm, denn ich recycel ja ganz gerne mal. An der Kasse wurde meine Eigenkration allerdings  mit missmutigen Blicken bedacht. Galt aber nicht mir, sondern der “Mitnahmementalität” einiger Vorgängerkunden. Die schleppten, so meine persönliche Kundenbetreuerin, mitunter ganze Rollen der begehrten Warenumhüllung aus dem Geschäft
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Vergangene Woche tagte der Finanzausschuss einer kleinen Stadt im Landkreis Barnim. Es ging um die anstehende Bestätigung des ersten Nachtragshaushaltes dieser Stadt für das laufende Jahr. Im Moment ist die Situation für den Finanzdezernenten und seine 120 Mitarbeiter nicht ganz einfach, denn die Stadt stellt wie alle Kommunen in Brandenburg auf höheren Wunsch von der sogenannten kameralen auf die doppische Haushaltsführung um. Vereinfacht erklärt: Die Kommunen bilanzieren künftig wie ein großes Unternehmen, erfassen nicht nur wie früher Einnahmen und Ausgaben, sondern auch alle Vermögenswerte und müssen u.a. Abschreibungen tätigen.

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Im Jahr 1988 begegnete die Erste Allgemeine Verunsicherung der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl und ihren Folgen mit bitterbösem schwarzem Humor. Daraus entstand des Lied “Burli:.Zweifelsohne eine “besondere Art” der Unglücksbewältigung und des Wachrüttelns der Menschheit und sicherlich nicht jedermann (und -fraus) Geschmack!
Zum Skandal um das Lied kam es schließlich im Februar 1988, als der Radiosender Bayern 3 der EAV behindertenbeleidigende Aussagen unterstellte. In der Folge wurde das Lied in der gesamten Bundesrepublik praktisch nicht mehr im Radio gespielt.

Doch was ist eigentlich wirklich geschmacklos, skandalös, unverantwortlich und ein Verbrechen an der Erde? Das Schreiben und die Aufführung eines solch rüden Liedes oder das “Weiter so” in der Atompolitik?
Ich bin mir sicher: Auch nach dem sich abzeichnenden Super-Gau im japanischen Fukushima wird keine Änderung in der weltweiten Atompolitik zu erwarten sein.
Wir werden es nicht schaffen, zu überzeugen, dass eine solche Technologie unabschätzbare Risiken birgt und von Menschen nicht beherrschbar ist.
Mit gewissen Zeitabstand werden Atom-Unglücke und deren Folgen relativiert. Die Zeit lässt vergessen und die Menschen fallen in ihren alten Trott zurück. Lesen Sie weiter »

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Gestern bin ich vor dem Fernseher eingenickt, nach ein paar Minuten aber wieder hochgeschreckt. “Die Bundeswehrreform – Ihre Chance” dröhnte es aus meinem betagten Röhrengerät.
Aaaaaah ja – Das dieser Arbeitgeber der ganz speziellen Art sich vor Kräftemangel fürchtet hatte ich schon gehört. Jetzt gilt es neue Personalmärkte zu erschließen, denn  Jobs als Kanonenfutter und “Toiletten mit dem Kopf Reiniger” (beliebter Partyspaß nach überstandenem Manöver) sind auf dem freien (also zwangsmaßnahmefreien) Markt vermutlich nicht allzu beliebt.

Aber keine Sorge, die zu Guttenbergsche Strategieschmiede hat bereits an alles gedacht.Ab März gibt es “Kampagne satt” in den gängigen Karriereblättern wie BILD und BILD am Sonntag.
Etliche Forenbenutzer feiern bereits dieses “Zielgruppen orientierte Marketing” (“Mit BILD in den Heldentod!”), denn das der Soldatennachwuchs zukünftig im Kreise der Geringqualifizierten gesucht werden soll enthüllte die “Financial Times” ja schon vor ca. 10 Tagen.
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Am kommenden Mittwoch, dem 16. Februar 2011, wird sich der Kreistag des Landkreises Barnim u.a. mit der neuen Abfallentsorgungssatzung beschäftigen. Neben dem Verbot für alle Bürger, Altpapier anders als in den blauen Tonnen des Landkreises zu entsorgen, enthält der bereits vom Kreisauschuss mit 10 von 10 Stimmen abgesegnete Entwurf aus dem Hause Ulonska in § 9 (3) den folgenden Satz:

“Zur Überwachung der Getrennthaltung und Verwertung von Abfällen ist den Beauftragten des Landkreises ungehinderter Zutritt zu allen Grundstücksteilen und Anlagen des Grundstücks zu gewähren” (Zitat Ende). Lesen Sie weiter »

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In den weitläufigen Lagerräumen meines Gehirns ist der Begriff  “Straße der Besten” unter “Kindheitserinnerungen mit gruseliger Grundtendenz” einsortiert. Ich meine ich war klein und da waren dann plötzlich diese überlebensgroßen Pappkameraden (nicht alle lächelten!) die in unserer Bucher-Kaufhalle regelmäßig den Bereich zwischen Ausgang, Flaschenannahme und “Warenparadies” verstopften.

Heute bin ich natürlich schlauer und weiss, dass wir in meiner, deiner bzw. unserer DDR so und/oder so ähnlich die besonders verdienstvollen Arbeiter ehrten . Laut Wikipedia wurde  dieses “Praxis auch an einigen Schulen angewandt”. Ingolf H. seines Zeichens Praetorius-Direktor will an diese schöne Tradition so`n bisschen anknüpfen und ein öffentliches Schülerranking in die Bernauer Vitrine stellen.
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