Geschrieben von Stefan Reckin in Umwelt, Tags: Eberswalde, Theo Steil GmbH, 875 mal gelesen
In der Online-Ausgabe der Märkischen Oderzeitung war bereits am vergangenen Donnerstag zu lesen, dass ein anonymer Unternehmer aus dem Barnim für die Verhinderung der Steil-Sondermüllverbrennung in Eberswalde 10.000 Euro ausgelobt hat. Die MOZ zitiert Toralf Köhn, Chef eines Holzfachmarktes in Klosterfelde, als Kontaktperson des anonymen Auslobers:
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Bisher erschienen: Teil 1 | Teil 2 | Teil 3 | Teil 4 | Teil 5
Das alte Jahr hatte für die Chefs mit einer guten Nachricht geendet. Gerade waren sie von einem Familientreffen aus ihrer sizilianischen Heimat zurückgekehrt, da besuchte sie auch schon Herr Eva. Er hatte Ihnen mitgeteilt, dass die Freunde vom zuständigen Amt ihre Arbeit wie gewünscht erledigt hatten. Man konnte sich eben auf die Familie verlassen. Nachdem er ihnen mit einfachen Worten den Sachverhalt erklärt hatte, verstanden sie es auch. Endlich war es amtlich, dass die „Betriebstoilette“ wie das Projekt von Herrn Altendom seinerzeit während eines Rollator-Ausfluges genannt wurde, Realität werden konnte. Zwar musste nun mit Klagen und Beschwerden gerechnet werden, doch hatten sich in Schweinebaum mittlerweile die alten Verbindungen als hilfreich erwiesen.
Auch die Fürsten auf Kreis- und Landesebene, die Herren Lesen Sie weiter »
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Geschrieben von Stefan Reckin in Achtung, Satire!, 645 mal gelesen
Bisher erschienen: Teil 1 | Teil 2 | Teil 3 | Teil 4
Herr Eva saß in seinem Büro und schaute aus dem Fenster. Einige Mitarbeiter waren mit dem Bau einer Lärmschutzwand beschäftigt. Ihn ärgerte, dass die jetzt doch gebaut wurde. Aber etwas geschah dabei doch in seinem und im Interesse der Chefs. Sie war noch niedrig genug, so dass der Wind die Metallstäube und einen großen Teil des auch für Ihn unerträglichen Betriebslärms davontragen konnte. Obwohl er ja mit einer sibirischen Gesundheit ausgestattet war, was man ihm auch ansah, bekam er von dem extremen Lärm jedes Mal Kopfschmerzen. Immer wenn er das ansprach, horchten Betriebsarzt und Betriebspfarrer auf, denn Lesen Sie weiter »
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Geschrieben von Stefan Reckin in Achtung, Satire!, 780 mal gelesen
Endlich wurden die Tage länger, die Bäume schlugen aus und das Getier in der Nähe des Schrottunternehmens konnte durch den starken Metallstaubschleier endlich das gleißende, selbst durch eine Schweißerbrille blendende Sonnenlicht erahnen. Viele verschiedene Spezies hatten sich auf dem Gelände angesiedelt oder waren vorher schon da und hatten sich über die Jahre nur ein wenig verändert. Allen war gemein, dass sie absolut resistent gegen schwerste Umweltgifte waren.
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Geschrieben von Stefan Reckin in Achtung, Satire!, 696 mal gelesen
(Teil 1 erschien am 31. März 2007, Teil 2 am 7. April 2007)
Die Jungs und Mädchen vom Marketingsee
Die Chefs des Schrottunternehmens waren der Verzweiflung nahe. Was das Umweltamt und die Baubehörde nicht alles von ihnen verlangten. Es wurde Zeit, dass endlich die beiden Verwaltungsbeamten aus dem Urlaub zurückkamen um die Genehmigung des Bauantrages zu beschleunigen, denn schließlich hatte man sich deren Hilfe einiges kosten lassen. Der eine Chef kam kaum noch dazu, die Baustelle seiner Villa am nahegelegenen Marketingsee zu besuchen. Die Villa und das dazugehörige Grundstück waren in der Größe geplant, dass der Chef in jede Richtung einen Pistolenschuss abgeben konnte und die Kugel dennoch auf dem eigenen Grundstück landete. Bei der „Vermessung“ musste dem Chef erst mal erklärt werden, dass man sich zwar im sogenannten Wilden Osten befände, aber auf keinen der Gemeindemitarbeiter verzichten konnte und deshalb die „Vermessung“ mittels Faustfeuerwaffe am Tage unterbleiben muss. So blieb nur die Möglichkeit, sich nachts in Heidengrind unter die Jäger zu mischen. Da dieses allerdings auch für die Gegner der Baupläne ungeahnte Möglichkeiten eröffnete, wurde davon abgesehen.
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(Teil 1 erschien am 31. März 2007)
Der Anwalt kam pünktlich im Schrottunternehmen an um sich mit der Aktenlage vertraut zu machen. Als erstes fiel ihm auf, dass alle sehr nervös und auch sehr traurig waren. Die Einwohner von Schweinebaum und Heidengrind würden die Vorteile einer Müllverbrennungsanlage und dass es absolut keine Nachteile gäbe, nicht verstehen. Viele würden sogar Leserbriefe an die Regionalzeitung schreiben, alle gegen die Anlage.
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Geschrieben von Stefan Reckin in Achtung, Satire!, 997 mal gelesen
…ein Mann. Der arbeitete in einem mittelgroßen Unternehmen. Er war schon lange im Unternehmen und bei fast jeder Beförderung übergangen worden. Jüngere und fachlich unbedarftere Kollegen waren ihm vorgezogen worden. Er wollte eigentlich gehen, aber endlich aufzusteigen wäre die bessere Lösung für ihn. Deshalb überlegte er an einem verregneten Wochenende, wie er seinen Chefs imponieren könnte. Er wusste, dass es sich bei den Chefs um eher „einfach gestrickte“ Menschen handelte. Mancher sagt auch bodenständig dazu. Weil das Unternehmen von der Familie der Chefs aufgebaut worden war und beide eher als Produktionsarbeiter denn als Chefs durchgehen würden, kamen sie bei der Belegschaft gut an. Allerdings hatten es Akademiker wie er schwer in Unternehmen, aus welchen Gründen auch immer. Er schaute sich also die Unternehmenszahlen an und fand einen Punkt, der ihn interessierte.
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