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Alle Artikel des Autors

Central Park

Central Park

Ich mag keine Hotels. Sie können teuer oder billig, groß oder klein, neu oder marode, geschleckt oder mit Kakerlaken, leer oder vollgestopft mit nervtötenden Touristen sein – ich schlafe lieber mit Hängematte im Baum als dass ich mir mit hunderten von Leuten ein Bett teile. Weil ich nach New York muss und dort niemanden kenne, brauche ich eine Alternative.
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Yes, we can demonstrieren! Im niedersächsischen Gorleben haben am Samstag fast 15.000 Atomkraftgegner gegen den Castor-Transport aus Frankreich demonstriert – wesentlich mehr als in den Vorjahren. Zeitgleich blockierten Aktivisten die Castorstrecke an der französischen Grenze durch eine Ankettaktion und verhinderten stundenlang die Weiterfahrt des Zuges.

Politprominenz

Farbenfroh und musikalisch zogen die Demonstranten zuvor von Gorleben zum drei Kilometer entfernten Zwischenlager. Auf der Abschlusskundgebung forderten Anti-AKW-Gruppen den Ausstieg aus der Kernenergie.
Direkt nach der Demonstration kam es vor dem Zwischenlager Gorleben zu einer Sitzblockade an der auch Politiker der Grünen teilnahmen. Unter ihnen waren der Abgeordnete Christian Ströbele und die Parteivorsitzende Claudia Roth. “Es ist wichtig, den zivilen gewaltfreien Ungehorsam zu unterstützen”, sagte Roth.

Scheint so, als hätte sich Frau Merkel mit ihrer Aussage zur weiteren Erkundung der Endlager-Frage ein Eigentor geschossen. Wörtlich sagte sie, sie hätte “keine Lust weitere Milliarden auszugeben”. Meinen herzlichen Glückwunsch, das war der nötige Wind in den Segeln des Widerstandes.

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Tequila Mockingbird OrchestraWas ich eigentlich schreiben wollte….

das Tequila Mockingbird Orchestra hat gestern den Eberswalder Studentenclub gerockt. Fünf Jungs aus der Gegend um Vancouver *Kanada* liessen mit heissen Ska, Reggea und Latino-Rhytmen die Studentenmeute abzappeln. Zwischen ihren portugiesischen, spanischen und englischen Songs heizten sie mit afrikanischem Getrommel ordentlich ein. Während draussen die Pflastersteine regennass glänzten und der Nachthimmel von Blitzen erhellt wurde, herrschten im Club subtropische Temperaturen. Bei derart akustischen Leckerbissen störte das aber niemanden, im Gegenteil. Die Klamotten stapelten sich entlang der Fensterbänke. Und auch draussen vor der Tür wurde noch gefeiert und getanzt bis in die frühen Morgenstunden.

Eine Kostprobe der Band gibt es auf ihrer myspace Seite. Viel Spass beim reinhören!
www.myspace.com/tequilamock

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Mit großen motorischen Schwierigkeiten versuche ich, meine Tür aufzuschliessen. Die Party war einfach der Hammer. Draussen wird es schon wieder hell und mir brummt der Schädel. Was kein Wunder ist, wenn man diverse Alkoholika intus hat, aber seit wann kann das Gebrumme auch noch fliegen…? HORNISSEN im Flur! Und eine hat sich gerade in meiner Lockenmähne verheddert. Aaaah!
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SAMSTAG! Endlich Wochenende! Zeit um auszuspannen von der ersten Klausurenwoche oder dem stressigen Job. Lässiges Flanieren durch den Innenhof des schicken Paul-Wunderlich-Hauses in Eberswalde. Das Wetter ist angenehm, nicht zu kalt, ein leichter Wind.
Was für ein schöner Vormittag, wenn da nicht diese 1000 hupenden, blumenbehangenen Karossen wären. Ein dicklicher, schwitzender Bräutigam winkt vom Rücksitz einer dunklen Limousine. Ob er wohl ahnt, wie das aus der Passanten-Perspektive aussieht?
Irgendwie eingeengt. Man kann ihm nur wünschen, dass der Weg zum grossen Fressen mit Freunden und Familie nicht allzu weit ist und er sich bald wieder seine lackbeschuhten Füße vertreten kann.

Es gibt auch Brautleute, die in voller Montur (an ihrem Hochzeitstag!) erstmal in den neuen Rossmann stiefeln. Was wollen die da? Sekt für 2,99? Kekse für 99 Cent?

Mein Kommentar: Die Innenstadt ähnelt einem Pariser Catwalk, wobei der zwerchfellerschütternde Lärmpegel eher an Rom oder Indien erinnert. Ohne den Lärm ein hübscher Anblick, meinen Glückwunsch!

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Katharina Tomaschek und Matthias Platzeck“…sie hat gewonnen…“

Nach drei Stunden Hardcore-Nature-Conservation-Climate-Change-Vorlesung endlich eine kurze Pause. Auf dem Waldcampus herrscht Frühling. Die Sonne scheint und aus den Bäumen zwitschert es fröhlich. Eine zarte Brise weht uns den Hauch eines Sommertags entgegen. Tief atmen wir die – laut Kachelmann-Station – 16 °C warme Luft ein und entspannen uns. Nichts ahnend schlendern wir im Sonnenschein und auf dem Weg zur Mensa passiert es dann. Vor dem Enterprise-Gebäude versammelt sich eine Delegation aus Anzugträgern und neben dem smarten Ministerpräsidenten Matthias Platzeck erkenne ich meinen besten Freund Bodo Ihrke.

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