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Einen eindrucksvollen Feldversuch präsentierte die Bürgerinitiative “Biosphäre unter Strom – keine Freileitung durchs Reservat”, am 3.3.2011 in Finow-Ost bei Eintritt der Dunkelheit, indem sie handelsübliche Leuchtstffröhren von 58 Watt allein dadurch leuchten ließ, indem diese in das elektrische Feld der 220-kV-Freileitung eingebracht wurden.
 Leuchtstoffröhren im elektrischen Feld der Freileitung leuchten
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So die Überschrift der jüngsten Presseerklärung der Bürgerinitiative “Biosphäre unter Strom – keine Freileitung durchs Reservat”, mit der die BI für ihre Aktion in Eberswalde am kommenden Donnerstag, 3.3.2011 um 18.30 Uhr unter der 220-kV-Freileitung im Ortsteil Finow-Ost an der Ecke Kopernikusring / Fritz-Weineck-Str. mobilisiert.
Die BI veranstaltet “einen öffentlichen Feldversuch, um die elektrischen und magnetischenFelder, die von der Höchstspannungsleitung ausgehen, sichtbar zu machen.”
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In einer Pressemitteilung vom 9.2.2011 erklärt Thomas Domres, der wirtschaftspolitische Sprecher der Linken: ” Im Ergebnis der heutigen Anhörung hält DIE LINKE bundeseinheitliche Regelungen bei der Verkabelung von Hochspannungsleitungen mit einer Nennspannung von 110 KV für notwendig. Eine diesbezügliche Klarstellung durch den Bund würde zur Rechtssicherheit beitragen.”
Wer bei der Anhörung dabei war, fragt sich, ob diese Erklärung nicht bereits vor der Anhörung formuliert wurde, denn während der Anhörung ist deutlich geworden, dass dem Land unzweifelhaft die Kompetenz zukommt, ein Erdkabelgesetz für das Hochspannungsnetz zu verabschieden. Prof Schulte hatte hier, im Widerspruch zu dem Gutachten des Parlamentarischen Beratunsgdienstes, für Klarheit gesorgt.
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Bei der Anhörung zum Brandenburgischen Erdkabelgesetz, das die Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und der FDP eingebracht haben, gab es in der gemeinsamen Sitzung des Wirtschafts- und des Umweltausschusses am 9.2. im Potsdamer Landtag einige überraschende Feststellungen, die einen hoffen lassen.
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Geschrieben von Hartmut Lindner in Politik, 671 mal gelesen
Hans Leyendecker, investigativer Journalist der Süddeutschen Zeitung (SZ), hat sich in der Wochendausgabe dieser Zeitung (SZ, 5.2.2011) unter der Schlagzeile “Der Freund eines Freundes” mit der Materialbeschaffung von Speers brisanten e-mails, deren Veröffentlichung schließlich zu dessen Rücktritt geführt hat, befasst und dabei die Rolle des damaligen Innenministers des Landes Brandenburg, Schönbohm, etwas näher beleuchtet.
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Die Netzstudie II der Deutschen Netz-Agentur, in der 3600 km neue 380-kV-Freileitungen in den kommenden 10 – 15 Jahren gefordert werden (vgl. Beitrag vom 30.1.2011), stieß bei den Produzenten erneuerbarer Energien, den Naturschutzverbänden und Prof. Jarass, dem industrieunabhängigen Gutachter in Trassenkonflikten, auf herbe Kritik. Auch die Deutsche Umwelthilfe (DUH) ging auf Distanz zur dena-Netzstudie II.
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Am 23. November 2010 wurde die 2. Netzstudie der Deutschen Energie-Agentur (dena) für einen gigantischen Trassenausbau im Höchstspannungsnetz ( 220-380 kV) vorgelegt. Um die energiepolitischen Ziele der Bundesregierung (Wachstum des Anteils der erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2020/25 auf 39% der Stromerzeugung) zu erreichen, den europäischen Stromhandel zu ermöglichen und bei “optimaler Nutzung der konventionellen Kraftwerke” (und der Atomreaktoren, H.L.) die Netzstabilität zu garantieren,
- ist der Bau von ca. 3600 km neuer 380-kV-Freileitungen erforderlich .
- Die Kosten werden ca. 9.7 Mrd. Euro betragen.
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