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Elektrische Antriebe für Boote ermöglichen eine leise und elegante Art der Fortbewegung auf dem Wasser. Wenn die Energie dann auch noch von der Sonne kommt, produzieren Elektroboote auch keine klimaschädlichen Abgase.
Seit vielen Jahren finden in vielen Ländern bereits Solarbootwettbewerbe statt, mit denen die Leistungsfähigkeit dieser doch so einfachen und überzeugenden Technologie demonstriert und erlebt wird. Warum noch nie in unserem mit Seen und Sonne so begünstigten Brandenburg? Das kann sich ändern!

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Neuer Kahlschlag westlich des Flugplatzes Finow

Nicht nur südlich und nördlich des Flugplatzes Eberswalde-Finow wurden Waldflächen illegal gerodet (“Kahlschlag am Rollfeld”, Märkische Oderzeitung, 12.5.2010), auch am westlichen Ende der Start- und Landebahn des Flugplatzes (zwischen Flugplatz und Autobahn) rissen die Planierraupen eine Schneise der Verwüstung in die Brandenburger Vegetation.

Auf mindestens 30.000 Quadratmetern (3 Hektar) liegen die Reste der illegalen Aktion kreuz und quer auf dem von den Maschinen zerfurchten Sandboden. An den umgewalzten Laubbäumen sind noch die ersten Blätter zu erkennen, ein Indiz dafür, dass die Rodung zur Vegetationszeit der Pflanzen und während der Brutzeit der Vögel stattfand. Ungenehmigte Fällaktionen dieser Art werden laut Brandenburgischer Baumschutzverordnung als Ordnungswidrigkeit behandelt, die Strafe beträgt “bis zu 10.000 Euro”.
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Stellen Sie sich vor, Sie kaufen einen Liter Milch. Zuhause angekommen, öffnen Sie die Verpackung und entdecken, dass diese nur 500 statt der auf der Verpackung angegebenen 1000 Milliliter enthält. Sie beschweren sich bei Ihrem Einkaufsmarkt, doch der Marktleiter verweist auf das Kleingedruckte: “Bis zu einem Liter Milch” enthält die Verpackung. Wo ist Ihr Problem?

Stellen Sie sich vor, Ihr neues Auto habe statt der angegebenen 100 PS nur 50. Ach ja, das Kleingedruckte… Nur “Bis zu 100 PS” wurden Ihnen versprochen. “Dann fahre ich eben langsamer”, sagen Sie sich und fügen sich in Ihr Schicksal.

Wenn Sie für Milch und Auto nur die Hälfte dessen erhalten, für das Sie den vollen Preis bezahlt haben, beschweren Sie sich zu Recht.

Anders die Telekom.

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Im September 1978 beschließen mein Arbeitskollege und ich, die Leipziger Messe zu besuchen. Wir leben und arbeiten in Ulm, sind jung – Anfang dreißig – und sehen in unserer Kurzreise “nach drüben” eine Gelegenheit, uns einen kleinen Einblick in die Lebensverhältnisse in der DDR zu verschaffen.

Da das Wetter noch verhältnismäßig warm ist und ich meinen VW-Bus ungern einer Durchsuchung an der deutsch-deutschen Grenze aussetze, entscheiden wir uns für Hansjörgs fahrbaren Untersatz, einen Alfa Romeo Spider.

Bei Rudolphstein, in der Nähe von Hof, überqueren wir die innerdeutsche Grenze, nicht ohne den DDR-Grenzbeamten zu fragen, ob wir denn nach Leipzig unbedingt die Autobahn benutzen müssen. Da dieser sich nicht eindeutig äußert, interpretieren wir dies als Einladung und verlassen bald hinter der Grenze die Autobahn.

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Bild 1: American Bison - Einst Sinnbild des Indianerlandes

Bild 1: American Bison - Einst Sinnbild des Indianerlandes

Mitten in der Pine Ridge Indian Reservation im Süden des US-Bundesstaates South Dakota steht ein Denkmal, das nicht von den Touristenströmen berührt wird. Der kleine Friedhof auf einem Hügel beim gleichnamigen Dorf im Pine Ridge Sioux-Reservat erinnert an eine der Schattenseiten in der Geschichte der USA. “Amerikas schmutziges Geheimnis” nennt es Rose Two Two1, die heute im nahebei gelegenen Informationszentrum des American Indian Movement (AIM) die Fragen der wenigen Besucher beantwortet, die den Weg hierher finden.

Bild 2: Eingangstor zum kleinen Sioux-Friedhof am Wounded Knee

Bild 2: Eingangstor zum kleinen Sioux-Friedhof am Wounded Knee

“Genozid”2 – mit diesem Wort tun sich viele Amerikaner schwer, wenn es um die eigene Geschichte geht. Beim Massaker am Wounded Knee verloren im Jahr 1890 ca. 300 unbewaffnete Sioux – Männer, Frauen und Kinder – ihr Leben, als sie von einer Übermacht von Soldaten im Morgengrauen eines kalten Dezembertages mit Schnellfeuerwaffen und Kanonen niedergemetzelt wurden.

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Che lebt…Wer Ende der sechziger, Anfang der siebziger Jahre in Westdeutschland studierte, fuhr in den Semesterferien mit dem VW-Bus ans Nordkap oder nach Marokko, manch einer gar bis Indien (man reiste damals noch einigermaßen unbehelligt auf dem Landweg durch Jugoslawien und Afghanistan). In fast jeder Studentenbude hingen Poster von Che Guevara; man schwärmte auf eine naive Weise für Ho Chi Minh und Mao und forderte “Amis raus aus Vietnam”. All dies wohl aus dem Bedürfnis heraus, zwischen uns und der Generation unserer Nazi-Eltern eine größtmögliche politische und geografische Distanz zu schaffen.

Aus dieser Zeit blieb uns bis heute die Neugier gegenüber den sozialistischen Paradiesen, die ihre Ideale noch nicht gegen harte Taler an den Klassenfeind verhökert, zwecks Machterhalt einem hemmungslosen frühkapitalistisch geprägten Kommerz geopfert haben (China) oder deren ins Hässliche verzerrte Karikatur nur durch Terror und gnadenlose Unterdrückung der Bevölkerung aufrecht zu erhalten in der Lage sind (Nordkorea).

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nichtraucher.pngEndlich sind auch die Restaurants in Brandenburg rauchfrei. Doch mancher Gastwirt nimmt es mit der neuen Regelung nicht so genau. Hat der Gesetzgeber doch eine großzügige Übergangsregelung verkündet. Strafen gibt es ja erst später! Wer wie ich aber schon seit Jahrzehnten darauf wartet, ohne den omnipräsenten Gestank der Raucher sein Essen genießen zu dürfen, freut sich über jedes Restaurant, das sich schon jetzt an die neue Gesetzgebung hält.
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