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Als letzte der im Bundestag vertretenen Parteien haben am Dienstag Bündnis 90/ Die Grünen ihre Direktkandidaten für die Landtagswahlen bestimmt. Andererseits sind sie die Ersten, die bereits ein Wahlprogramm zu bieten haben.

Wahlkreis 13, d.h. die  Stadt Eberswalde, die Gemeinde Schorfheide und das Amt Joachimsthal, wird von der Lüdersdorferin Elke Rosch (50) vertreten. Die parteilose Lehrerin ist als pädagogische Leiterin der Niederlassung Angermünde der Regionalen Arbeitsstellen für Ausländerfragen, Jugendarbeit und Schule Brandenburg e.V. (RAA) tätig. Schwerpunkt ihrer politischen Arbeit ist die Bildungspolitik, wobei sie sich insbesondere für die Chancengleichheit aller Kinder, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft einsetzt.
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Über den Filmplast Bernau bzw. sein Angebot ist ja durchaus schon Kritisches geschrieben worden. Ich und der Nachwuchs hatten heute einen netten Nachmittag. „Hexe Lilli – Der Drache und das magische Buch“ stand als Preview auf dem Programm:

Story:
Die gute Hexe Surulunda ist mit knapp 500 Jahren noch recht rüstig, hat aber immer größere Schwierigkeiten ihr magisches Buch angemessen zu verteidigen. Besonders der miese Magier und ausgemachte Volltrottel Hieronymus lässt keine Gelegenheit aus es in seinen Besitz zu bringen. Der Schurke schreckt noch nicht einmal davor zurück im Körper von Yvonne Catterfeld zu erscheinen. Jetzt hat die Alte die Faxen entgültig dicke und beauftragt ihren fetten, gefräßigen Flugdrachen Hector das Zauberutensil auf der Reise zu seiner neuen Meisterin zu begleiten.
Die Wahl fällt auf Lilli, rothaarige Tochter einer Buchhändlerin. Die ist grade ein bisschen verliebt, hat einen nervigen kleinen Bruder und geht gern zum Ponyhof. Die besten Vorraussetzungen um schnell in die neue Rolle als Superhexe hineinzuwachsen.
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Vorfreude

Vorfreude

Der Barnim ist ja schön, aber nicht grade für seine Gebirgszüge bekannt und definitiv kein „klassisches Wintersportgebiet“. Beim heutigen Blick aus dem Fenster überkommt aber sicher nicht nur Kinder die Sehnsucht nach einer zünftigen Rodelbahn.

Als ich klein war gab es in Zepernick (heute Ortsteil von Panketal) und Umgebung verschiedene Provisorien. Da ist zunächst die ehemalige Bühne des alten Gemeindeplatzes am Dreieck zwischen Heine-, Möser- und Triftstraße zu nennen. Bei einem Höhenunterschied von ca. 1,5 Metern und einer relativ kurzen Bahn geht es (je nach Gewicht des Fahrers) maximal 20 Meter ins Land hinein. Für 4-jährige ist das aber noch heute „Thrill“ genug.
Die Größeren zogen meist über die Stadtgrenze nach Berlin-Buch. „Straße 5“ galt lange als Geheimtipp und war, auf Grund des „Buckelpistenzustands“ und des damals wesentlich geringeren Verkehrsaufkommens relativ gefahrlos nutzbar. Inzwischen ist das leider nicht mehr möglich.
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Die Märkische Oderzeitung agiert einmal mehr auf der Höhe der Zeit. Knappe 4 Wochen vor den Kommunalwahlen 2008 in Brandenburg ist auch die heutige „Frage des Tages“ am Wahlthema orientiert.

“Werden Sie am 27. September zur brandenburgischen Kommunalwahl gehen?” – Eine Frage auf Ehre und Gewissen! Folgende Antworten sind vorgegeben:

  1. Ja – am Wahlsonntag selbst.
  2. Ich bin (in Brandenburg) nicht wahlberechtigt.
  3. Ich weiß noch nicht.
  4. Ja, aber ich mache vorher Briefwahl

Ganz davon abgesehen, dass der Briefwähler am Wahltag nicht mehr an der Urne erscheinen muss, ergibt sich hier ein nicht unwesentliches Problem: Die Kommunalwahlen finden am 28.09.2008 statt.
Herzlichen Dank an die MOZ, die auf ungewöhnlich hintergründige Weise die Aufmerksamkeit ihrer Leser testet.

Zahlreiche Infos zur Kommunalwahl finden sie übrigens hier.

Hier unsere Umfrage für die Leser des Barnim-Blogs:

Werden Sie am 28. September 2008 wählen gehen?

  • Ja, am Wahlsonntag. (92 mal gewählt = 79%)
  • Ja, per Briefwahl. (13 mal gewählt = 11%)
  • Nein, obwohl ich dürfte. (5 mal gewählt = 4%)
  • Nein, bin nicht wahlberechtigt. (5 mal gewählt = 4%)
  • Bin noch unentschlossen. (1 mal gewählt = 2%)

bisher 116 Stimmen

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Wahlplakat Gruene PanketalSeit einigen Tagen hängen nun auch im Barnim die ersten Wahlplakate.
Einige sind allerdings bereits wieder verschwunden, denn besonders ein Themenplakat der Bündnisgrünen (für die ich parteilos kandidiere)  fiel in den letzten Tagen einer merkwürdigen Diebstahlsserie zum Opfer.

Zum Thema Ortsentwicklung stellten sie die Frage „Lust auf Beton?“ und illustrierten das Ganze mit dem „malerischen Ambiente“ eines Zepernicker Lebensmittel-Discounters.
Das Logo des Marktes wurde vorher unkenntlich gemacht. Seit Sonntag sind diese Motive etappenweise gestohlen worden. Anfänglich wurden die gegenseitig befestigten Plakate anderen Inhaltes am Laternenmast zurückgelassen, inzwischen nehmen die Diebe alles mit.
Die Grünen sind eigentlich schon immer für ihre originellen und bissigen Plakatentwürfe bekannt. Da kann es schon mal vorkommen das ein Exemplar zur Verschönerung der Wohnräume mitgenommen wird.
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Der für sein ehrenamtliches Engagement in der Umwelt-, Sozial- und Arbeitsmarktpolitik bekannte Dr. Andreas Steiner wird bei den Kommunalwahlen 2008 als Parteiloser auf der Liste von Bündnis90/Die Grünen für den Kreistag Barnim und die Stadtverordnetenversammlung Eberswalde kandidieren.

Für Stefan Stahlbaum, Stellvertretender Kreissprecher der Grünen, ist die Kandidatur Steiners für die Grünen logisch: „In den letzten Jahren hat Dr. Steiner mit mir und anderen Grünen in politischen Sachfragen eng und konstruktiv zusammengearbeitet. Hervorheben möchte ich den erfolgreichen Kampf um den Erhalt der Allee Rüdnitz-Danewitz-L29 sowie das gemeinsame Engagement für den regionalen Baum- und Alleenschutz. Gemeinsam mit dem Kreissprecher der Bündnisgrünen, Karl-Dietrich Laffin, ist Andreas Steiner Stellvertretender Vorsitzender der Eberswalder Gruppe in der Bürgerinitiative für eine gesunde Umwelt Schorfheide e.V. (BI-S), die sich gegen den Bau der Sondermüllverbrennungsanlage in Eberswalde zur Wehr setzt.
Ich finde es konsequent und aufrichtig das sich Dr. Steiner nicht als „sozial- und umweltpolitisches Feigenblatt“ der Barnimer SPD verheizen lässt und freue mich auf einen streitbaren und kompetenten Partner.

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maidemo.jpgBratwurst mit Senf, Erbsensuppe, Tristesse und viele dicke Regentropfen.
Das geschriebene Bild der „Märkische Allgemeinen“ malt die Maifeier im „Club 23“ (Bernau) in ziemlich düsteren Farben.
Die Botschaft: Der Kampftag der Arbeit ist ein Auslaufmodell und interessiert nur noch Rentner und Gewerkschafter.

Eine Umfrage des “Stern” scheint das zu bestätigen.
„Bei den 18- bis 29-Jährigen konnte fast jeder zweite nicht sagen, was am 1. Mai traditionell gefeiert wird. Diese Altersgruppe hält es mehrheitlich auch für wichtiger, dann die Freizeit zu genießen als sich für die Rechte der Arbeitnehmer einzusetzen.“

Als spätgeborene DDR-Bürgerin (Jahrgang 1982) bin ich eigentlich ganz froh den damals staatlich verordneten Jubelfeiern weitgehend entronnen zu sein, konnten sich doch meine Eltern so gut wie jedes Jahr davor drücken.
Dass die (Rück)Besinnung auf die Rechte der Arbeitnehmer zu einer dezent politisierten Grillparty verkommt, finde ich dennoch enttäuschend , denn nach Lage der Dinge wäre es wichtiger denn je.
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