Alle Artikel des Autors
Eine große Qualität des Bar-Blogs ist es, dass hier viele (unterschiedliche) Meinungen zu Wort kommen und diese wohl auch von vielen Lesern wahrgenommen werden. Ein Hoch auf die freie Meinungsäußerung!
Sicherlich ist es legitim, zu bestimmten Zeiten, wie zum Beispiel aktuell im Landrats-Wahlkampf, die Grenzen des fairen Meinungsdiskurses etwas zu dehnen, zum Beispiel, um seinen eigenen Argumenten mehr Würze zu geben. Das ist Rhetorikschule. Die Polemik war in der Antike ein scharf geführter, aber auf harten (in der Regel wissenschaftlichen) Fakten beruhender Diskurs zwischen Meinungsgegnern, also eine klare Form der Auseinandersetzung. Heute bezeichnet der Begriff oft nur einen verbalen Angriff auf eine Person, eine Institution o.ä.. In vielen Auseinandersetzungen, gerade im politischen Raum, wird Polemik nicht mehr zur Lösung des Problems, sondern nur zur Herabwürdigung des Gegners benutzt. Diese Vorgehensweise scheint heutzutage sehr verbreitet zu sein, auch hier auf dem Bar-Blog findet man guten Beispiele, in Beiträgen und Kommentaren. Lesen Sie weiter »
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Bärbel Bohley war die Galionsfigur des Neuen Forums. Bereits in den frühen 80-er Jahren war sie in der DDR politisch aktiv, unter anderem in der Gruppe „Frauen für den Frieden“. Im Zuge einer Dokumentarfilmproduktion sprach ich mit ihr über die euphorische Anfangsphase der Bürgerbewegung, nervige basisdemokratische Diskussionen und den dicken Bauch der CDU. Aus ihrer Sicht haben sich die DDR-Bürger 1989 nicht zugetraut, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Lesen Sie weiter »
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Geschrieben von Andreas Gläßer in Kultur, Tags: Andreas Dresen, Berlin, Dokumentarfilm, Eberswalde, Filmfest Eberswalde, Filmfestival, Paul-Wunderlich-Haus, Potsdam, Provinziale, Radio, SEHquenz, 733 mal gelesen
“Ich war in der Vergangenheit bereits einige male in Eberswalde, aber hätte mir seinerzeit jemand erzählt, dort würde es einmal ein so lebendiges Filmfestival geben, ich hätte es wohl kaum geglaubt.” so Andreas Dresen in seinem Grußwort an die Besucher des 5. Filmfestes Eberswalde. Diese Reaktion ist typisch für nicht-Barnimer Erstbesucher des Festivals, insbesondere für Berliner (Andreas Dresen lebt allerdings in Potsdam). Oft fällt in dem Zusammenhang der Begriff “Provinz” und dann wird es im Gespräch nicht selten interessant. Denn während gerade die in der Provinz lebenden Menschen “Provinz” oft negativ begreifen, hat diese Bezeichnung doch in Zeiten der immer stärkeren Metropolisierung eine zunehmend ambivalente Bedeutung. Das hat die Macher des Filmfestes Eberswalde dazu bewogen, dem Festival für die Zukunft eine neue Ausrichtung zu geben.
Filmfest Eberswalde – die Provinziale
Filme für die Provinz – Filme über die Provinz.
Zum sechsten Mal ruft also das Filmfest Eberswalde Filmemacher auf, Ihre Beiträge für den internationalen Wettbewerb einzureichen. Der Preis ist „das e” und wird in 3 Kategorien vergeben:
- Kurzfilm (bis 20 min und ohne thematische Einschränkung)
- Animationsfilm (bis 20 min und ohne thematische Einschränkung)
- Dokumentarfilm (ohne Längenbegrenzung mit thematischem Bezug: Filme über die Provinz)
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Geschrieben von Andreas Gläßer in Achtung, Satire!, Tags: Badeanstalt Eberswalde, Bodo Ihrke, Eberswalde, Hans Still, Journalismus, Kinder, Stadtverordnetenversammlung, 1,196 mal gelesen
Aus Interesse an den regional wichtigen Ereignissen und Entwicklungen bin ich schon seit Jahren regelmäßiger, konsequenter Leser der kostenpflichtigen Tagespresse. Mag man von der MOZ halten was man will, wenn man in der Lage ist, gedruckte Informationen etwas zu filtern, kann man hier doch die eine oder andere Information erhalten. Und das mehr oder weniger objektiv. Selbst wenn ich mich darüber wundere, wie sehr sich Hans Still in Bodo Ihrkes Wade verbissen hat oder dass Monika Schmidt in ihrem Artikel vom 20.02.2009 den mit 35.000 Euro ohnehin schon knappen Etat für Freie Kulturarbeit noch einmal um 2 Drittel gekürzt hat (ohne Beschluss der Stadtverordnetenversammlung!): das alles kann ich be- und auswerten. Die Information zählt, und die bekomme ich dann doch irgendwie.
Nun aber sind die Zeiten des ruhigen Informationsflusses vorbei und das nicht nur, liebe Mitautoren und Leser, weil verschiedene Webblogs im Barnim versuchen, alternativ über Entwicklungen aufzuklären. Nein, echter Boulevard-Journalismus bricht über uns herein!
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Geschrieben von Andreas Gläßer in Kultur, Tags: Andreas Dresen, Bad Freienwalde, Bas Böttcher, Dokumentarfilm, Eberhard Görner, Eberswalde, Filmfest Eberswalde, Filmfestival, Klimawandel, Performance, SEHquenz, 482 mal gelesen
Bis zum 1. Juli wurden beinahe 400 Filme aus 38 Ländern im Organisationsbüro des Filmfestes Eberswalde empfangen. Damit hat sich die Zahl der Einsendungen zum Vorjahr erneut erhöht. Die schwierige Aufgabe für die Programmkommission besteht nun darin, alle Filme zu sichten und daraus die Teilnehmer für den internationalen Wettbewerb in den Kategorien Dokumentarfilm, Kurzfilm und Animationsfilm auszuwählen. Das ist jedes Jahr eine sehr aufwendige Arbeit und darum haben sich die Veranstalter vom Verein SEHquenz e.V. für kommunale Filmarbeit dafür Verstärkung geholt.
Unter den 8 Mitgliedern des Programmbeirates sind neben Akteuren aus der Medienbranche auch reine Filmenthusiasten, die ihre Kompetenzen als Zuschauer einbringen möchten. Darin sieht Sascha Leeske, Mitorganisator und ebenfalls Beiratsmitglied, eine der Stärken des Festivals: „Mit der Erweiterung der Kommission möchten wir auch die Qualität des Wettbewerbsprogramms weiter steigern. Wenn das Filmfest Eberswalde für Publikum und Filmemacher gleichermaßen anziehend ist, haben wir unser Ziel erreicht.“
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Das Wort Kino ist sicherlich für viele Menschen ein Inbegriff gemeinschaftlicher Unterhaltung. Die großen und kleinen Machwerke mehr oder weniger talentierter Filmemacher auf einer großen Leinwand zu erleben, ist etwas Besonderes. Und besonders ist auch die Gesellschaft anderer Zuschauer, mit denen man danach im besten Fall eine ernsthafte emotionale Erfahrung teilt.
In den kommerziellen Kinos der heutigen Zeit vermisst man diese Atmosphäre in der Regel. Das Programm ist oft ausnahmslos Mainstream, die Ausstattung völlig zweckorientiert und lieblos. Es geht, leider deutliche sichtbar, ums Geldverdienen. Aber ist Kino = Kino?
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Das Internationale Filmfest Eberswalde geht in die 5. Runde. Vom 4.–11. Oktober diesen Jahres werden in der Barnimer Kreisstadt wieder Filmproduktionen aus den Bereichen Dokumentation, Kurzfilm und Animation gezeigt.
Zu diesem kleinen Jubiläum planen die Veranstalter vom Verein SEHquenz e.V. einige Veränderungen für das Programm und die Organisation. „Wir haben in den vergangenen vier Jahren eine starke Entwicklung durchgemacht. Das möchten wir beim kommenden Filmfest deutlich machen.“ sagt Vivien Zippel, die Festivalleiterin. Mittlerweile seien die Organisatoren das ganze Jahr über mit den Vor- und Nachbereitungsarbeiten beschäftigt, so Zippel.
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