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Kommunalwahlen 2014: „Die Barnimer haben die Chance, dem politischen Klüngel ein Ende zu setzen!“

Postkarte Andreas Steiner

Verehrte Damen,
verehrte Herren,

der Seilschaften-Filz in den Brandenburger Kommunen breitet sich immer mehr aus. Eigene Süppchen werden gekocht und die Bürger bei wichtigen Entscheidungen außen vor gelassen.
Im Barnim regiert Landrat Bodo Ihrke seit 21(!) Jahren als Chef der Kreisverwaltung in herrschaftlicher Weise – bequem und nahezu uneingeschränkt. Die Mehrheit der Kreistagsabgeordneten folgt brav und erfüllt seine Vorgaben ohne Murren.

Eigentlich sollten gewählte Politiker, nur ihrem Gewissen verpflichtet, selbstbewusst und eigenständig handeln. Primäre Aufgabe der Parlamente ist, die kommunalen Verwaltungen zu kontrollieren und kritisch-konstruktiv zu begleiten.

Im Barnim jedoch entscheiden „Hinterzimmerpolitik mit Absprachen“ und Fraktionszwänge. Gelebte Demokratie? Fehlanzeige!
Sollte der Barnimer Einheitsbrei aus LINKE-SPD-CDU-FDP wieder absolute Mehrheit erlangen, werden die Hoffnungen auf mehr Transparenz, Bürgernähe, Mitbestimmung und Einfluss von unten, zerstört.

Die Zeit für eine politische Erneuerung ist überreif. Gemeinsam schaffen wir den Wechsel.
Ich werde mit allen zusammenarbeiten, die das gleiche Ziel verfolgen: Dem Barnimer Klüngel ein Ende setzen!

Mein Name ist Andreas Steiner, ich wohne in der Gemeinde Schorfheide (Ortsteil Lichterfelde) und arbeite als Fachgutachter im Bereich Umwelttechnologie.
Bei der Kommunalwahl am 25.05.2014 bitte ich Sie herzlich um Ihre Stimme für den Kreistag Barnim und die Gemeindevertretung Schorfheide.

Ihr
Andreas Steiner

Kommunalwahlen 2014:
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Dr. Andreas Steiner, Diplom-Geograph und Waldökologe, lebt seit 1999 im Barnim. Als Fachgutachter ist er bei einem Projektträger des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie in Berlin beschäftigt, der innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte von klein- und mittelständischen Unternehmen im Bereich Technologie betreut. Seit mehr als 10 Jahren engagiert sich der Querdenker und -tuer ehrenamtlich in der Umwelt- und Sozialpolitik. Im Rahmen der Brandenburger Kommunalwahlen 2008 wurde er als Parteiloser für Bündnis 90/Die Grünen in die Eberswalder Stadtverordnetenversammlung gewählt. Ende 2011 musste er aufgrund eines Wohnsitzwechsels dieses Mandat niederlegen. Derzeit gehört er der Gemeindevertretung Schorfheide an und ist Vorsitzender der Fraktion Freie Wähler/Bürgergemeinschaft Kommunalabgaben (BKB). Steiner hat Mitgliedschaften der GRÜNEn LIGA Brandenburg und der NaturFreunde Oberbarnim-Oderland. Seine Hobbys sind Wandern, Radfahren, Schwimmen, Saunieren, Kochen – und natürlich der ehrenamtliche Journalismus, insbesondere wenn es um die Behandlung kritischer und brisanter Themen geht. Folgenden Leitspruch eines großen deutschen Gewerkschafters hat er sich zum Lebensmotto gemacht: „Nicht Ruhe, nicht Unterwürfigkeit gegenüber der Obrigkeit ist die erste Bürgerpflicht, sondern Kritik und ständige demokratische Wachsamkeit“ (Otto Brenner, 1968).

6 Kommentare » Schreiben Sie einen Kommentar

  1. Sehr geehrter Herr Dr. Steiner, ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass Sie sich einer derartigen dummdreisten Wahlkampfstrategie bedienen. Sie sagen zwar nicht wofür Sie stehen aber denunzieren pauschal alle Kreistagsabgeordneten. Dies ist in einem hohen Maße unanständig. Wahre Größe würden Sie mit einer Entschuldigung bei den vielen engagierten Kreistagsabgeordneten der Parteien zeigen. Ich rechne damit aber nicht. Mit freundlichen Grüßen André Stahl

  2. Sehr geehrter Herr Stahl,
    Ihre politische Diskussionsbereitschaft schätze ich, Ihre Aufregung über meinen Wahlkampftext kann ich jedoch nicht nachvollziehen.
    Diejenigen, die mich kennen, wissen, wofür ich stehe und wogegen ich kämpfe. Sie lesen über mich in der MOZ, im Blitz, im Barnimblog sowie in der Barnimer Bürgerpost und kennen meine politischen Auffassungen und Schwerpunkte, insbesondere zur Sozial- und Beschäftigungspolitik, zum Umwelt- und Naturschutz sowie zur Regional- und Stadtplanung.

    Aber auch aus dem Wahlkampftext erschließt sich, wofür ich eintrete. Schwerpunktmäßig beleuchte ich das Thema der Verfilzungen und Kumpaneien zwischen gewählten Volksvertretern und kommunalen Verwaltungen. Ich frage Sie: Welcher Bewerber für die Barnimer Kommunalwahlen spricht darüber laut und fasst dieses heikle Thema an?

    Auch als Vertreter der LINKEN müssen Sie es sich leider gefallen lassen, als Erfüllungsgehilfe des Landrates bezeichnet zu werden. Ihre Fraktionschefin Margitta Mächtig lobt ja immer den auf Ausgleich bedachten „Barnimer Weg“ des politischen Miteinanders zwischen den unterschiedlichen Fraktionen (die sich in der Wahhlkampfwerbung so sehr unterscheiden, nach der Wahl aber kaum mehr) und der Kreisverwaltung. Als Gewählte kennt man sich, man schätzt sich und man tut sich nicht weh. Eine richtige Opposition innerhalb des Kreistages existiert doch gar nicht. De facto setzt sich der Landrat Bodo Ihrke (als Verwaltungschef) mit seinem Willen fast immer durch.
    Wie war das noch mit dem Verkauf des Altenpflegeheims Webers Ablage in Finow? Da wurden doch auch die politischen Vorstellungen des Landrates erfüllt. 100 % sozial, so wie es die LINKEN für sich in Anspruch nehmen, darüber muss ich laut lachen! Die Angestellte Kerstin G. war hierbei das Einzelschicksal, welches über die Klinge springen musste und ihre Stelle verloren hat. Sie hätte nach dem Verkauf des Altenpflegeheims in die Kreisverwaltung übernommen werden müssen, ja Anspruch auf eine unbefristete Stelle gehabt. Ich bedauere es, dass sie leider nicht die Kraft hatte, ihr Recht durch alle gerichtlichen Instanzen durchzukämpfen.

    Es ist auch unzutreffend, wenn Sie behaupten, dass ich pauschal alle Kreistagsabgeordneten denunziere. Diejenigen Abgeordneten, die Teil des Barnimer Klüngels sind, werden sich natürlich den Schuh anziehen (müssen) und Blut und Galle spucken. Die anderen, die in der Legislaturperiode immer ein „aufrechtes“ und unabhängiges Politikerleben geführt und sich in erster Linie als Dienstleister der Bürger begriffen haben, werden sich weder angesprochen noch provoziert fühlen.

  3. Allen Wählerinnen und Wählern, die mich in die Gemeindevertretung Schorfheide gewählt haben, möchte ich auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön sagen!

  4. Herzlichen Glückwunsch und gute Wünsche für eine erfolgreiche Legislaturperiode, lieber Andreas!

    • Lieber Karl-Heinz, danke für die guten Wünsche!
      Ich freue mich schon darauf.

  5. Sehr geehrter Herr Dr. Steiner,
    ich wende mich über diesen Weg an Sie, als promovierter Waldökologe. Meine Familie wird bald aus Berlin in Ihre Region ziehen. Durch häufige Spaziergänge haben wir mitbekommen, wie brutal die Schorfheide abgeholzt wird. Was kann man dagegen tun?
    Ich bin Ärztin, naturheilkundlich ausgerichtet. Mein Großvater war Revierförster in der Lausitz und ich wurde schon früh mit dem Thema Waldbewirtschaftung, Aufforstung, Erhaltung usw. konfrontiert.
    Wir sind sehr besorgt über den Raubabbau des berühmten Schorfheider Waldes. Durch Erwerb von Kenntnissen in der Waldbewirtschaftung in Deutschland der letzten Jahrhundert kann ich einschätzen, dass es in Brandenburg besonders heftig ist. Zusätzlich kann ich die sog.wissenschaftlichen Erklärungen richtig deuten und weiß, dass, die wahrscheinlich nur noch Unwissende überzeugen können. Letztendlich geht es immer wieder nur ums schnelle Geld, ohne an die Folgen zu denken. Mir ist auch bekannt, das große Holzbestände exportiert werden, z.B. nach Schweden… Es sind auch nicht nur Nadelbäume, die gefällt werden (Stichwort „Waldumbau“), ersichtlich an den Holzstapeln an den Wegesrändern.
    Aktuell ist in den letzten Tagen wieder ein großer Kahlschlag durchgeführt worden. Ich spreche jetzt konkret von dem Waldstück Eichhorster Chaussee 6, dort hinein in den Wald Richtung Norden. Bereits im Sommer waren massive Abholzungen auffällig (entgegen einer in einer Fernsehsendung des RBB vom Schorfheider Revierförster vorgetragenen Behauptung, dass nur im Winter „geerntet“ wird). Auffällig ist auch, dass in bereits vor einiger Zeit gerodeten Flächen erneut Baumfällungen stattfinden. Wie weit soll das gehen? Eine Aufforstung ist auch nicht erkennbar, zumal die liegengelassenen Baumkronen das Unterholz töten. Es ist ja kein natürlicher Vorgang, bei dem dieses „Totholz“ entsteht. Dieses durch die Rodungen massiv anfallende „Totholz“ wirkt durch Ersticken der darunterliegenden Pflanzen, Farne, Moose, Beeren tödlich!
    Auf der Internetseite des „Nabu“ war ein Gutachten veröffentlicht, dass feststellt, dass die Grenze der sog. Waldbewirtschaftung in Brandenburg erreicht ist.
    Bei einem Besuch im Heimatmuseum wurde uns mitgeteilt, dass es sogar schon Baumfällungen in der Kernzone 3 des Biophärenreservoirs gegeben hat.
    Vielleicht gibt es ja schon einen Initiative zur Rettung der Schorfheide. Ich würde mich gern daran beteiligen.
    Mit freundlichen Grüßen